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Schlagwort: Braut

Wie lebenslange Liebe möglich ist

Das katholische Eheverständnis: Liebe jenseits von Schwärmerei und Zynismus

Es geht in diesem Artikel nicht um Kritik oder Polemik, sondern darum die Schönheit und den Glanz des katholischen Eheverständnisses anhand des katholischen Eheritus‘ darzustellen.

Papst Franziskus begrüßt ein frischverheiratetes Paar am 20. Januar, 2016 | Foto: CNA/Daniel Ibanez

Die Ehe ist ein Sakrament in der Heilsordnung Gottes

Das katholische Eheverständnis ist weit davon entfernt in der Ehe bloß einen “weltlichen Vertrag“ zu sehen. Natürlich hat die Ehe in der Welt ihren Platz und ihre Rechte und Pflichten – Sexualität und die Bereitschaft Kinder zu bekommen sind Angelegenheiten der Welt. Die Ehe ist aber nicht nur eine Instituion zur Zeugung von Nachkommen, sondern ein Sakrament und als solches dazu bestimmt der Heiligung zu dienen. Eine Berufung zur Ehe bedeutet im katholischen Verständnis daher, dass dieser Stand für den / die Berufene(n) am besten dazu geeignet ist, Heiligkeit zu erlangen, Gott zu dienen und zu ehren. Ist das nicht der Fall, sollte in Gebet und Exerzitien geprüft werden was die persönliche Berufung ist.

Die Ehe erklärt am Eheritus

Das Sakrament der Ehe spendet nicht der Priester oder Diakon, das Brautpaar spendet es sich selbst vor Gott – unter Anteilnahme von “qualifizierten“  Zeugen (Priester/Diakon und Trauzeugen). Der katholische Eheritus fordert dafür nichts weniger als die Bereitschaft die ganze Ehe für immer unter Gottes Angesicht zu stellen. Dies wird an Auszügen aus dem Ritus deutlich:

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Das ist das Geheimnis einer guten Ehe: 5 konkrete Tipps für alle Paare

  1. Eine richtige, richtig gute Verlobungszeit

Wenn Pater Ángel Espinosa de los Monteros empfiehlt, sich um eine richtige, richtig gute Verlobungszeit zu bemühen, dann unterstreicht er dabei die Notwendigkeit, den anderen in dieser Zeit gut kennenzulernen.

„Man muss sehr ehrlich sein, du musst dich so präsentieren, wie du bist und nicht, wie du sein willst oder möchtest, aber nicht bist. Du musst du selbst sein. So wirst du „die richtige Person finden.“

  1. Daran denken, dass die Ehe für immer ist

Pater Espinosa sagte, dass du „wissen musst, dass es vom Moment deiner Hochzeit an kein Zurück gibt, denn es ist eine Verpflichtung für das ganze Leben.“

Er betonte, dass es wichtig sei, sich bewusst zu werden, dass es für das ganze Leben ist. Wenn das nicht so ist, dann soll jemand nicht heiraten und auch nicht sagen „ich werde dich immer lieben.“

Er warnte auch davor, dass zerbrochenen Ehen „Kinder ohne Väter zurücklassen.“

  1. Sich um den anderen sorgen und kümmern

Nach der Hochzeit und den Flitterwochen, so der Priester, muss man sich um die eheliche Verbindung sorgen und kümmern. Die Ehe sei wie ein eigenes Haus, das man pflegt. „Du bist nicht in einer Mietwohnung, aus der du an irgendeinem Tag ausziehst, wenn du willst, und deshalb keine Reparaturen durchführst, weil du ja kein Geld in Dinge steckst, die dir nicht gehören.“

„Man muss sagen: Das ist mein Haus, das ist mein Heim, das sind meine Kinder, das ist der Mensch, der mich liebt; das ist für immer und daher investiere ich, kümmere ich mich, sorge ich mich darum.“

Zu den Dingen der „Pflege“ der Ehe, zu denen der Priester rät, gehört es, den Partner mit „größtmöglicher Güte“ zu behandeln, ihm Vorrang vor den Kindern zu geben, oft als Paar auszugehen und: verzeihen zu können.

  1. Immer verzeihen können

Pater Espinosa sagt, die Vergebung sei ein Prozess. Es gebe Menschen, denen es schwerer fällt, zu vergeben; auch hänge es davon ab, wer uns verletzt habe, und wie schwer.

„Was am meisten weh tut ist, wenn man nach einer schweren Beleidigung nicht um Verzeihung bittet. Wenn du tust, als wäre nichts passiert. Statt dass mein Herz heilt, wird es härter, trauriger, bis der Moment kommt, an dem ich sage: ´Was er mir angetan hat, reut ihn gar nicht´.“

Es gibt in der katholischen Kirche viele Hilfen, um verzeihen zu können, wie die Sakramente, die Eucharistie, den Rosenkranz, den Barmherzigkeitsrosenkranz, so der Priester.

„Einem Menschen, der Gott und seiner Gnade nahe ist, fällt es leichter, zu verzeihen. Aber ich sage immer – denn es kann sein, dass mir Leute zuhören, die Gott nicht nahe sind – dass die Vergebung ein Prozess ist. Verzeihe sofort, aber erwarte nicht, sofort geheilt zu werden“ fügte er hinzu.

Der Priester betonte, dass es eine große Hilfe sei, „um Vergebung zu bitten und zu versichern, dass so etwas nicht mehr passieren wird.“

  1. Den Kinder eine richtige Erziehung geben

Pater Espinosa betont, dass Eltern irren, wenn sie glauben, ein Kind zu erziehen bestehe darin, ihm Anstand und gutes Verhalten beizubringen. Das greift viel zu kurz, denn:

„Wenn das auch ein Teil der Arbeit ist, so besteht die Erziehung doch darin, die Person in ihrer Ganzheit zu formen: ihre Intelligenz, ihr Bewusstsein, ihre Spiritualität, ihren Willen, ihr Herz und ihren Charakter.“

Das sei alles andere als nur ein paar vage Benimmregeln zu vermitteln. „Eines Tages wirst du deinen Sohn oder deine Tochter an einen anderen Menschen übergeben. Was wirst du ihm geben? Eine Person, die sich kontrollieren kann, oder eine Person die beleidigen wird, oder schlagen, drohen, und so weiter?“

Der Priester fügte hinzu, dass in der Erziehung der eigenen Kinder wichtig sei, dass die Eltern dafür sorgen, dass diese die Werte der eigenen Familie gut kennen.

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Neun Ratschläge von Papst Franziskus für alle, die ans Heiraten denken

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Papst Franziskus begrüßt ein frischverheiratetes Paar am 20. Januar, 2016 | Foto: CNA/Daniel Ibanez

  1. Die Gedanken an die Einladungen, die Kleidung und das Fest nicht in den Mittelpunkt stellen

Der Papst bittet die Brauleute, sich nicht auf unzählige Einzelheiten zu konzentrieren, die sowohl Finanzen wie auch Energien aufzehren. Denn so gelangen sie nur erschöpft zur Trauung, anstatt ihre besten Kräfte dafür zu verwenden, sich als Paar auf diesen großen Schritt vorzubereiten. „Diese Mentalität spiegelt sich auch in manchen faktischen Lebensgemeinschaften wider, die niemals zur Eheschließung gelangen, weil sie an zu kostspielige Festlichkeiten denken, anstatt der gegenseitigen Liebe und deren Formalisierung vor den anderen den Vorrang zu geben.“

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Braut Christi – in Bettlerkutte oder Hochzeitsgewand?

Die Jungfrauenweihe ist zum Abstellgleis für die demonstrativ hässlich auftretende Wickelrockfraktion degeneriert. Wären eine hl. Agnes, eine hl. Philomena oder eine hl. Julia von Korsika so herumgelaufen, so wäre kein Martyrium notwendig gewesen.

Einwurf einer katholischen Dame.

Ein knöchellanger, grauer Wollrock, weiße Socken in braunen Wandersandalen, dazu ein labbriges, weißes, oberhalb des Schlüsselbeins abschließendes T-Shirt mit luftigen Ärmeln bis zu den Ellenbogen und darüber eine hellblaue, unförmige Strickjacke. Das entspricht vielleicht den Vorstellungen so mancher traditionellen Ordensschwester, wie sich eine Frau zu kleiden habe – ich wohnte einmal einem Vortrag solcher Ordensschwestern über das Thema „angemessene Kleidung“ bei, da wurde dies fast genauso beschrieben!

Doch spätestens seit dem Essay von Dr. Maximilian Krah wissen wir, dass die Kleidungsfrage keine rein religiöse Angelegenheit ist und dass es ganz sicher nicht gegen die katholische Doktrin ist, sich der Mode entsprechend zu kleiden.

Durch seine Kleidung sollte man weder bitchy noch als Reinkarnation sowjetischer Kanalarbeiterinnen beim Wandertag wirken.

Durch seine Kleidung sollte man weder bitchy noch als Reinkarnation sowjetischer Kanalarbeiterinnen beim Wandertag wirken.

Durch seine Kleidung sollte man weder bitchy noch als Reinkarnation sowjetischer Kanalarbeiterinnen beim Wandertag wirken. Wir leben nun einmal in einer Welt, in der das äußere Erscheinungsbild schon immer eine Rolle gespielt hat, in der Mode seit jeher ein allzeit präsentes Thema war und heute noch umso mehr eines ist: „Kleider machen Leute“ hieß schon im Jahre 1874 eine Erzählung von Gottfried Keller, welche 1940 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle verfilmt wurde. Diese Erzählung handelt eben gerade davon, dass in der Regel jeder Mensch zuerst auf das Äußere einer Person schaut und danach automatisch urteilt, ob er diese näher kennenlernen will oder lieber auf Abstand bleibt. Und wir wollen doch die Menschen für Jesus gewinnen, also müssen wir sie zuerst einmal für uns gewinnen und das schaffen wir am besten durch ansprechende, geschmackvolle Kleidung.

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