The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: Heiko Maas

Warum sexualisierte Werbung nicht verboten gehört

Sexualisierte Werbung gehört nicht gerade zu den katholischen Lieblingsthemen. Aber verbieten?

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Sexualisierte Werbung gehört nicht gerade zu den katholischen Lieblingsthemen. Aber verbieten? / Die Calzedonia-Werbung, wie sie derzeit überall aushängt, sorgt für Zündstoff.

von Blogger Felix Honekamp

Leider war ich zu spät, und die Werbung waren schon wieder weg: Eigentlich wollte ich ein Foto von zwei nebeneinander hängenden Plakaten in der Kölner U-Bahn machen, die unsere Politiker im Zweifel zur Weißglut treiben: Auf der einen Seite eine sich lasziv in Turnringen hängende verschwitzte junge Frau – Werbung für ein Fitness-Studio -, auf der anderen eine Werbung für eine E-Zigarettenmarke. Beides Dinge, die unsere Regierungspolitiker am liebsten verboten sähen, weil sie entweder irgendwie schädlich für „Volksgesundheit“ (Rauchen, auch als Surrogat) oder für das gesunde Volksempfinden (Weibliche Haut) sein könnten. Der Nanny-Staat greift an allen Ecken und Enden nach der Werbung, die ihm nicht genehm erscheint – und auch wenn es hier nur um ein Detail geht: Mit Freiheitlichkeit hat so etwas sicher nichts zu tun!

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Das Konzil zu Calzedonia (1/2)

Die ikonoklastische Hypermoralisierung Deutschlands im Sommer 2015 (revisited) – Teil 1

Der Sommer 2015 wird in die Geschichte eingehen; ebenso wie der „summer of love 1967“ und das „Sommermärchen“ von 2006. Und so wie im blutigen Fanal des Rock-Konzerts von Altermont 1969 die Flower-Power-Träume von 67 wie Seifenblasen platzten und sich 2006 – passend zur UEFA-Euro – gerade als FIFA-Märchenstunde entpuppt, tut man gut daran, die Verheißungen und Konfliktlinien des Sommers 2015 aus der saisonal naherückenden Distanz von einem Jahr noch einmal in den Blick zu nehmen; wir werden noch länger mit ihnen zu tun haben. Be sure to wear some memories in your head… .

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Quelle: Caledonia Beachwear 2015

von Martina Rettul

2015 war ein Sommer unter mehr oder weniger offen erkennbaren eminent moral-theologischen Vorzeichen, die, teils banal, teils hochpolitisch, noch einmal zu dechiffrieren sind. Wir unterlassen an dieser Stelle Betrachtungen zur „heilsgeschichtlichen Mission der Kanzlerin“ (Christian Geyer, FAZ), zur willkommens-kulturellen Ebene (dazu an anderer Stelle mehr), sondern wenden uns vermeintlich Banalem zu, dem nichtsdestotrotz in nuce alles Wesentliche eingeschrieben ist.

Zu besichtigen ist in beiden Fällen die Hypermoralisierung der deutschen Gesellschaft auf der Zielgerade der Lutherdekade. Nicht von ungefähr: denn das Erbe der Reformation ist Moral; war es von Anfang an, obwohl sich Luther ja eigentlich aller Moral (der guten Werke) entledigen wollte. Man könnte auch sagen: „dumm gelaufen“.

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Worum es bei Heiko Maas‘ Verbot von „sexistischer Werbung“ wirklich geht

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von Birgit Kelle

Die freie Meinung läuft ständig Gefahr, falsch verstanden zu werden. Nein, dies wird kein Kommentar zu Jan Böhmerman und seinem Erdogan-Gedicht. Obwohl die Posse, die sich derzeit in den deutschen Medien abspielt und jetzt vermutlich in eine nächste, juristische Runde gehen wird, sich gut einreihen würde in eine neue Tradition des vorauseilenden Gehorsams, auch Selbstzensur genannt, die sich schleichend – aber selbstredend immer nur mit guter Absicht – in unserem Land breit macht.

Jetzt ist es – wieder einmal – der Justizminister, der antritt, uns vor eigenen Gedanken, Bildern oder Äußerungen zu schützen.  Es ist noch nicht so lange her, dass der deutsche Justizminister beschlossen hat, mit einer eigenen Taskforce die sozialen Medien vor falschen Gedanken zu bewahren. Bereits jetzt werden Facebook & Co. von politisch unkorrekten Postings gesäubert, die im vorgerichtlichen Raum von „Experten“ als „Hassrede“ definiert wurden. Damit das korrekt geschieht, scheut man auch nicht davor zurück mit ehemaligen Stasi-Spitzeln aktuell berichtet das Magazin der Spiegel, Heiko Maas, der Justizminister, dem die Frauen vertrauen, wolle „sexistische Werbung“ verbieten lassen.

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Ein Homosexueller bei der Lebensrechtsbewegung: geht das?

David Berger hält ein Plädoyer für Meinungsfreiheit gegen Gender-Gedöns

BERLIN (The Cathwalk). Gestern Mittwoch hielt der schwule Bestsellerautor und Gaystream-Chefredakteur Dr. David Berger auf Einladung der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) in der Berliner CDU-Landesgeschäftsstelle einen Vortrag. Gemäß dem Veranstalter, sollte mit diesem Themenabend beabsichtigt werden, „ein besonderes Zeichen zu setzen im Kampf gegen die irrsinnige Gender-Ideologie, für die Freiheit, gegen linken Jakobinismus und eine falsch verstandene political correctness!“ Der Abend war – im Sinne der Intension – ein Erfolg.

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Stefan Friedrich (linkes) und Dr. David Berger beim CDL-Vortragsabend zum Thema „Freiheit statt Gender-Gedöns und virtueller Bürgerkrieg“. Das Motto lautete: „Es lebe das freie Wort und der offene Diskurs! – Für das Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod!“

Wenn ein bekannter schwuler Autor bei der Lebensrechtsbewegung von CDU/CSU spricht, sorgt dies bereits im Vorfeld für Wirbel. David Berger – ja sie haben schon richtig gelesen – der Berger, der noch 2012 sich bei der Gegendemonstration zum Marsch für das Leben des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) beteiligte. Ein Jahr zuvor brach er im Rahmen seines Outings als Schwuler mit der offiziellen römisch-katholischen Kirche, für die er zuvor wissenschaftlich in unterschiedlicher Weise als konservativer Theologe tätig war. In seinem Buch „Der heilige Schein: Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche“, welches im Jahr 2010 erschien, warf er der römischen Kurie ihren unzeitgemäßen Umgang mit der Sexualmoral, vor allem bei Homosexuellen, vor. Das Buch war nicht nur ein Besteller, sondern erzeugte auch eine mediale Kontroverse, die darin mündete, dass das Erzbistum Köln ihm im Mai 2011, die kirchliche Lehrberechtigung zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht entzog.

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