The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Digitale Revolution

Götter, Menschen und Maschinen

Wie Film- und Serienschaffende über den digitalen Fortschritt nachdenken

Die Digitale Revolution lässt niemanden kalt. Ganz im Gegenteil: Wenn heutzutage Schlagwörter wie Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz fallen, dann springt bei nicht wenigen Menschen unweigerlich das berühmte Kopfkino an.

Von Stefan Ahrens

Die einen haben dann entweder einen elegischen Arthousefilm vor Augen, in dem die Menschen sich aufgrund des digitalen Fortschritts zurücklehnen können, weil mittlerweile die Maschinen deren Arbeit übernommen haben. Andere jedoch wähnen sich eher in einem Horror- oder dystopischen Science-Fiction-Film,  in dem die Maschinen das Kommando über die Menschheit übernommen haben oder diese im schlimmsten Fall kurz vor der Auslöschung steht.

Die Mutter aller K.I.-Kritiken: Stanley Kubricks „2001 – Odyssee im Weltraum“ (1968)

Doch nicht nur im Kopfkino, sondern auch auf der wirklichen Filmleinwand machen sich bereits seit einiger Zeit Filmschaffende Gedanken darüber, welchen Weg die Digitale Revolution möglicherweise einmal einschlagen könnte. Bereits 1968 – also vor genau 50 Jahren – reflektierte beispielsweise Stanley Kubrick in seinem Science-Fiction-Meilenstein „2001 – Odyssee im Weltraum“ über die Gefahren Künstlicher Intelligenz, in dem er „Hall 9000“, den Bordcomputer des Raumschiffes Discovery One, während einer Jupiter-Mission sich zu einem buchstäblich lebensgefährlichen Gegner für die Besatzung entwickeln lässt. Dass der Name „Hall“ wie das englische Wort „Hell“ („Hölle“) klingt, dürfte wohl kein Zufall sein.

Während im Kontrast hierzu beispielsweise in den bei jung und alt beliebten „Star Wars“-Filmen Mensch, Technik und Roboter (beziehungsweise Druiden) in friedlicher Koexistenz miteinander leben findet sich der Pessimismus Kubricks gegenüber Künstlicher Intelligenz auch in der „Terminator“-Filmreihe mit Arnold Schwarzenegger, den „Matrix“-Filmen  der Wachowski-Geschwister oder dem Marvel-Superheldenfilm „Avengers: Age of Ultron“ wieder, in denen die Menschheit gegen hoch intelligente Maschinen um ihr Überleben kämpfen muss. Und auch Ridley Scott bevorzugt in den jüngsten Filmen der „Alien“- Reihe wie „Prometheus“ (2012) und „Alien: Covenant“ (2017) eher künstlich geschaffene Androiden wie den von Michael Fassbender gespielten „David“ als Hauptantagonisten anstelle der parasitären außerirdischen Ungeheuer der früheren Filmen.

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Meinung

Forderung: Mehr Spaltung der Kirchen!

Ökumene – das ist die Parole unserer Zeit in unseren Gemeinden. Ökumene ist nichts Schlechtes, jedoch sollte sie auch nicht zum goldenen Kalb werden. Wir brauchen mehr Abgrenzung zwischen den Kirchen in Deutschland.

Zunächst möchte ich in den Raum stellen, dass die protestantischen Kirchen, auf die ich mich im Folgenden beziehe, keine echten Kirchen sind, da ihnen das entscheidende Detail fehlt: Legitimation durch die apostolische Sukzession, in der Folge die Weihe, sowie die Mehrheit der heiligen Sakramente.

Derzeit ist es so, dass in vielen Gemeinden die Meinung herrscht, dass es ja egal sei zu welcher Kirche man gehe, allein Gott sei wichtig. Das stimmt soweit. Aber wenn wir es so sehr aufweichen, können wir unsere geliebte Mutter Kirche auch gleich auflösen. Wir brauchen wieder mehr Spaltung der Kirchen. Warum sollte eine nachwachsende Generation noch in der Kirche bleiben wollen, wenn doch eh alles gleich ist – eine Suppe. Ob Protestant oder Katholik ist völlig egal, Hauptsache Christ.

So einfach dürfen wir es uns nicht machen. Wir müssen wissen und auch glaubhaft vermitteln können warum wir Katholiken sind. Mit dem derzeitigen ökumenischen Kuschelkurs zur so genannten evangelischen Kirche schaufeln wir uns unser eigenes Grab. Wir machen und schlicht überflüssig.

Ziel der Ökumene soll die Verständigung der Konfessionen sein und langfristig zur Einigung führen. Sind wir ehrlich zu uns selbst, wird diese Vereinigung mit den protestantischen Kirchen nie entstehen, da eine der beiden Seiten ihren inhaltlichen Kern, also ihre Wahrheit, aufgeben müsste – die katholische Kirche wird das wohl vermutlich nicht sein.

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Bode für Segnung von Homo-Paaren

Schaut auf Karl Lwanga und seine Gefährten!

Eine hagiografische Antwort auf die Forderung nach der Segnung homosexueller Paare

von Dr. Markus Büning

Nach der Einführung der der sogenannten „Ehe für Alle“ durch den Deutschen Bundestag im Sommer letzten Jahres kommt in unserer Kirche immer mehr die Forderung auf, homosexuelle Partnerschaften nun auch kirchlich durch eine Segenshandlung anzuerkennen. Jüngst machte in dieser Hinsicht Bischof Bode von Osnabrück solch einen Vorstoß. Die Frage, die sich dem gläubigen Katholiken nun aber stellt ist folgende: Kann man denn Handlungen segnen, die nach der Lehre des Katechismus in objektiver Hinsicht immer als schwer sündhaft anzusehen sind? Ich meine, dass man angesichts des derzeitig geltenden Weltkatechismus hier nur zu einer Lösung kommen kann: NEIN!

Karl Lwanga (* 1865 in Bulimu in Uganda; † 3. Juni 1886 in Namugongo) war ein ugandischer Märtyrer. Karl Lwanga und seine Gefährten werden in der katholischen wie in der anglikanischen Kirche als Heilige verehrt. Die evangelisch-lutherische Kirche von Amerika betrachtet sie als denkwürdige Glaubenszeugen. Foto: Rachel Strohm

Bevor das Augenmerk auf den Katechismus der Kirche gelenkt werden soll, möchte ich auf eine Erklärung der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2003, welche ausdrücklich vom hl. Papst Johannes Paul II. gutgeheißen wurde, hinweisen. Diese Erklärung wurde am 3. Juni 2003, dem Gedenktag der heiligen Märtyrer Karl Lwanga und Gefährten veröffentlicht. Warum ausgerechnet dieses Datum gewählt worden ist, werden wir noch sehen. Nach diesem lehramtlichen Dokument der Kirche ist es katholischen Parlamentariern nicht erlaubt, naturrechtswidrigen Gesetzen zuzustimmen. Dort heißt es:

Wird der gesetzgebenden Versammlung zum ersten Mal ein Gesetzesentwurf zu Gunsten der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften vorgelegt, hat der katholische Parlamentarier die sittliche Pflicht, klar und öffentlich seinen Widerspruch zu äußern und gegen den Gesetzesentwurf zu votieren. Die eigene Stimme einem für das Gemeinwohl der Gesellschaft so schädlichen Gesetzestext zu geben, ist eine schwerwiegend unsittliche Handlung. Wenn ein Gesetz zu Gunsten homosexueller Lebensgemeinschaften schon in Kraft ist, muss der katholische Parlamentarier auf die ihm mögliche Art und Weise dagegen Einspruch erheben und seinen Widerstand öffentlich kundtun: Es handelt sich hier um die Pflicht, für die Wahrheit Zeugnis zu geben.[1]

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Partnersuche im Netz

Per Klick in die Ehe

Christliche Partnersuche im Netz: Eine Chance, peinlich oder eine Möglichkeit Gott wirken zu lassen? Die Gastautorin Sina schildert ihre Gedanken und lässt ehemalige Mitglieder zu Wort kommen.

Die Suche nach einem ebenbürtigen Partner

Dann sprach Gott, der HERR: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm ebenbürtig ist (1.Mose 2,18). Also schuf Gott den Menschen männlich und weiblich – und seitdem sind viele auf der Suche nach diesem ebenbürtigen, passenden Partner. Doch diesen auch zu finden, wird in einer Welt mit einer steigenden Zahl unfreiwilliger Singles zunehmend schwieriger. Schließlich will man nicht irgendjemanden heiraten, sondern jemanden, mit dem man wirklich sein ganzes Leben zusammen sein möchte. Dabei wünschen sich die meisten Christen jemanden, mit dem sie ihren Glauben teilen können und eine Ehe somit auf den Glauben als wichtigstes Fundament bauen können. Besonders schmerzhaft kann der Wunsch nach einem Partner sein, wenn sich viele Freunde aus dem persönlichen Umfeld verloben, heiraten und Kinder bekommen. Ich arbeite neben meinem Lehramts-Studium beinahe täglich für die christlichen Partnerbörsen Himmlisch-Plaudern und Christliche-Partnersuche und habe mich in diesem Zuge schon mit vielen Christen unterhalten, die manchmal das Gefühl hatten, dass Gott sie vielleicht vergessen hat, obwohl sie sich von Herzen nach einem Partner sehnen, mit dem sie gemeinsam durchs Leben gehen können.

Den eigenen Radius vergrößern

Liest man Tipps zur erfolgreichen Partnersuche, wird immer wieder dazu geraten, sich aktiv in Gemeinden oder auf christlichen Veranstaltungen umzusehen und den Feierabend nicht nur (allein) zuhause zu verbringen. Das ist prinzipiell ein sehr guter Ratschlag, dessen Umsetzung sich jedoch oftmals als schwierig gestaltet – die Mitglieder der eigenen Gemeinde kennt man häufig alle und auf Veranstaltungen in der Gegend trifft man auch immer wieder auf die gleichen Menschen. Einen modernen Weg, der den Radius der Suche deutlich erhöhen kann, bietet das Internet. Ich spreche natürlich von Partnerbörsen, die es inzwischen ja in Hülle und Fülle gibt. Neben großen und allgemeinen Partnerbörsen gibt es mittlerweile auch eine Vielzahl von speziellen Partnerbörsen – für Vegetarier, Doktoren, Hundebesitzer und für Christen. Ich halte das durchaus für sinnvoll, schließlich suchen wir auch im realen Leben nach einem Partner mit dem wir unseren Glauben leben können – warum also nicht auch im Netz auf Portalen umsehen, auf denen überdurchschnittlich viele Christen angemeldet sind, die alle das gleiche Ziel verfolgen?

„Es ist doch peinlich, wenn man ins Internet gehen muss, um einen Partner zu finden“

Das Vorurteil, dass sich auf Online-Partnerbörsen nur Menschen anmelden, die total verzweifelt sind und eine Mitgliedschaft dort peinlich ist, ist mir schon öfter zu Ohren gekommen. Aus eigener Erfahrung kann ich das aber entkräften! Ich bin schon mit einigen Christen ins Gespräch gekommen, die ihren (Ehe-)Partner über das Internet gefunden haben – und verzweifelt oder komisch war keiner von ihnen. Vielmehr habe ich zum Beispiel einen guten Freund, der nächstes Jahr seine Partnerin heiraten wird, die er über das Internet gefunden hat. Jedes Mal, wenn die beiden die Geschichte ihres Kennenlernens erzählen sind alle begeistert davon, mit welchen Mitteln Gott die beiden zusammengeführt hat! Auch Verena, die mit ihrem Partner, den sie über Himmlisch-Plaudern kennengelernt hat, seit letztem Juli verheiratet ist, erzählt mir, dass es nicht die Anmeldung ist, die peinlich ist, sondern die Kommentare mancher Personen. Für mich ist es inzwischen vollkommen normal, im Internet nach dem passenden Partner zu suchen. Besonders wenn der Glaube für eine Beziehung so eine wichtige Rolle spielen soll, ergibt es für mich Sinn, sich zu trauen, neue und moderne Wege zu gehen. Auch wenn es am Anfang vielleicht etwas Überwindung und Mut erfordert, lohnt es sich, sich auf diese Weise mit Christen zu vernetzen.

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Volksmissale

Orare cum Ecclesia

2015 erschien die erste Auflage des "Volksmissale. Das vollständige römische Messbuch nach der Ordnung von 1962, lateinisch/deutsch". Pater Martin Ramm, Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus, hatte den deutschen Text unter Mithilfe anderer Priester seiner Gemeinschaft vollständig neu erarbeitet.

Eine Buchbesprechung zur dritten Auflage des lat.-dt. Volksmissale der Petrusbruderschaft

Foto: Volksmissale – Bildquelle: Priesterbruderschaft St. Petrus

Von Christoph Matthias Hagen

2015 erschien die erste Auflage des „Volksmissale. Das vollständige römische Messbuch nach der Ordnung von 1962, lateinisch/deutsch“. Pater Martin Ramm, Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus, hatte den deutschen Text unter Mithilfe anderer Priester seiner Gemeinschaft vollständig neu erarbeitet. Bereits diese Tatsache an sich ist beachtlich, war dieses Unternehmen doch seit 1928/29, als in zwei Anläufen eine sogenannte deutsche Einheitsübersetzung von Ordo und Canon Missae erstellt worden war, überhaupt das erste Mal, dass jemand erneut daranging, die gleichbleibenden Teile der überlieferten römischen Messliturgie eigenständig und im Zusammenhang eines einheitlichen liturgisch-theologischen wie altphilologischen Gesamtkonzepts ins Deutsche zu übertragen. Diese Leistung überbot sich gewissermaßen sogleich selbst, da das Volksmissale Ramms ja auch alle Proprien in eigener, neuer Übersetzung ebenso bietet, wie es in neu erstellten Einführungen zu den Zeiten und Festen des Kirchenjahres deren liturgischen Gehalt und Geist erschließt.

Trotzdem ragt die feststehende Liturgie durch ihre tägliche Wiederkehr besonders hervor und sieht sich Ramm gerade in diesem Bereich mit seinem Text der Prägekraft einer sprachlichen Gestalt gegenüber, die allgemein von 1929 bis 1967 das Glaubensbewusstsein und gottesdienstliche Verständnis deutschsprachiger Katholiken bestimmt hat und dies in jenen Kreisen, die auch über die nachkonziliare Phase hinaus der überlieferten Liturgie verbunden geblieben waren oder sich ihr zwischenzeitlich wieder zugewandt haben, im wesentlichen bis heute tut.

Die Textversion , die im Volksmissale seit 2015 vorliegt, sollte nun gerade nicht als eine neue Einheitsübersetzung verstanden werden. Schon diejenige von 1929 wurde nicht nur befürwortend aufgenommen. Nicht so sehr wegen einzelner, strittiger sprachlicher Formulierungen, sondern wegen der Grundsatzfrage, ob für einen ohnehin amtlich und öffentlich in lateinischer Liturgiesprache vollzogenen Gottesdienst eine unbedingt Wort für Wort identische, volkssprachliche Fassung notwendig oder auch nur wünschenswert ist. Für diejenigen, die den Gottesdienst weiterhin oder wieder in ihrer überlieferten römischen Gestalt feiern, gilt diese Frage auf jeden Fall unverändert, und sie gilt gewissermaßen verstärkt, weil Ramm aktuell keine Mitstreiter oder Konkurrenten in der Messbuchübersetzung besitzt, nur die historischen des Schott und in verringertem Maße des Bomm, an denen als antiquarischen Alternativen längst keine Überarbeitungen und Verbesserungen mehr stattfinden.

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Replik auf Christian Schallauer

#Metoo: Die Wurzel des Übels

Für Franziska Holzfurtner geht der am Dienstag auf dem Cathwalk erschienene Artikel zur #metoo-Debatte von Christian Schallauer nicht weit genug. Wenn wir über Sexismus gegen Frauen sprechen, sollte ihrer Meinung nach deren Würde als Mensch im Vordergrund stehen.

Eine Replik von Franziska Holzfurtner auf den Artikel von Christian Schallauer

Bild: Pixabay

 

Wird es wirklich alles schlimmer?

Es ist verständlich, dass #metoo das Gefühl hervorgerufen hat, dass sexuelle Gewalt in den letzten Jahren zugenommen habe. Beweisen lässt sich diese Annahme aber nicht.

#metoo zeigt vielmehr, dass es heute für Frauen einfacher ist solche Erlebnisse zu veröffentlichen und sich miteinander zu solidarisieren. Zeitzeuginnen von Vergewaltigungen während der „guten alten Zeit“ berichten tendenziell eher, über das Erlittene geschwiegen zu haben. Sie fürchteten sich vor Vorwürfen und schämten sich, außerdem fehlte der Zugang zu entsprechenden Publikationsmedien. Heute reicht ein gut vernetzter Twitter-Account, um einen Skandal zum Rollen zu bringen. Die Opfer sexueller Gewalt helfen sich online gegenseitig.

Auch die steigende Zahl der Anzeigen wegen sexueller Nötigung taugt nicht als Indikator. Das spürbar verständnisvollere Klima der letzten Jahrzehnte erleichtert nicht nur den Gang an die Öffentlichkeit, sondern führte eine Veränderung der gesetzlichen Lage herbei. Seit zwanzig Jahren gilt Vergewaltigung in der Ehe überhaupt als solche. Die Gesetzesänderung ließ nicht nur den Pool der strafrechtlich relevanten Taten sehr viel größer werden, sie änderte auch das Bewusstsein der betroffenen Frauen und Männer dafür, ab wann ein Vorfall als sexuelle Nötigung gilt. Das Bild des gestörten Einzeltäters verschwindet immer mehr zugunsten des statistisch viel häufigeren Beziehungstäters, des Bekannten, „Verehrers“ oder Verwandten. Mehr Opfer trauen sich, auch bei schlechter Beweislage und bestehendem freundschaftlichem oder verwandtschaftlichen Verhältnis zum Täter Anzeige zu erstatten.

Während also die Entwicklung der tatsächlichen Taten nicht belegen lässt, lässt sich dennoch sagen, dass sich für die Betroffenen die Lage eher gebessert hat, weil sie auf mehr juristische und gesellschaftliche Unterstützung hoffen können und weil durch die moderne Kriminaltechnik die Überführung eines Täters wahrscheinlicher geworden ist.

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App des Vatikans

Katholische Lesungstexte als App

Mit einer neuen App für Smartphones will der Vatikan eine Vertiefung in die wöchentlichen Lesungstexte ermöglichen. Initiiert wurde die „Clerus-App“ vom 2015 gegründeten Kommunikationssekretariat des Vatikan.

Das Kommunikationssekretariat des Vatikan hat die „Clerus-App“ veröffentlicht
Foto: Segreteria per la Comunicazione

Die „Clerus-App“ stellt jeweils am Donnerstag die Lesungstexte der kommenden Sonn- und Feiertage zur Verfügung sowie eine Auslegung dazu. Nach der katholischen Leseordnung werden die wichtigsten Textstellen der Bibel in einem dreijährlichen Turnus vorgetragen. Er steht in enger Beziehung zum Kirchenjahr und ist für die gesamte Kirche des Römischen Ritus verbindlich.

Entwickelt wurde die Predigthilfe vom Kommunikationssekretariat des Vatikan in Zusammenarbeit mit der Kongregation für den Clerus. Das Kommunikationssekretariat ist für die Öffentlichkeitsarbeit des Heiligen Stuhls und der Vatikanstadt verantwortlich und wurde von Papst Franziskus im Jahr 2015 initiiert.

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