The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Sternstunde Philosophie

100 Jahre Albert Camus

Iris Radisch und Martin Meyer im Gespräch

Empfehlenswerte Beiträge von Josef Jung zu Camus auf The Cathwalk:

 

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Begegnung im Herzen Kubas

Einladung nach Kuba!

Die Kolping-Jugend veranstaltet eine Reise ins exotische Kuba – fernab der Touristenpfade. Durch die Möglichkeiten unserer Mutterkirche kann man das recht abgeschottete Land auf eine andere Weise erleben. Die Unterbringung erfolgt nicht im Hotel oder einer staatlichen Herberge, sondern in kirchlichen Einrichtungen.

Durch das spezielle Visa Religiosa, dürfen wir fernab vom Tourismus in Kirchengebäuden wohnen. So können wir Land und Leute von einer Seite kennenlernen, die sonst den Touristen verwehrt bleibt. Während der vierwöchigen Reise machen wir Stops in Gemeinden der Kolonialstadt Sancti Spiritus, in Cárdenas und Sán Nicolas unweit von Havanna. Vorort wollen wir uns in soziale Projekte einbringen (Häuser renovieren, kleine Farmen bei der Feldarbeit unterstützen, Strände säubern, uns in Kinder-, Jugend- und Seniorengruppen einbringen). Kubanischen Studenten der christlich-ökumenischen Studierendenorganisation bieten uns in der Freizeit Workshops zu kubanischen Tanz, Musik, afro-kubanische Religionen, Politik und Sprache an und begleiten uns.

Kosten: 
Inklusive: Hin- und Rückflug von Frankfurt (Main),

Kranken-, Unfall-, Haftpflichtversicherung, 
die Reiseleitung, 

Verpflegung, Unterkunft, Transport, 
vorbereitender Workshop in Köln: 19.-21.01.18

EUR 1.940 (ab 27 Jahre)
EUR 2.390 (ab 27 Jahre)

Die letzte Woche können wir als Gruppe individuell verplanen. Die Kosten für diese Zeit müssen selber getragen werden. Doch sicherlich werden uns die kubanischen Studenten bei der Organisation helfen, um die beste und günstigste Reiseroute zu finden. Durch das spezielle Visum dürfen wir auch weiterhin in Kirchen Unterkunft finden und müssen nicht in Hotels. Da die kubansiche Behörde zwei Monate für die Bearbeitung der Visa Religiosa benötigt, solltet Ihr euch bis zum 30. November 2017 anmelden.

Mehr unter
https://www.kolping-jgd.de/Workcamp/Sancti-Spiritus/KUB-7496/

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Betrachtungen im Heiligen Land

Lebendiges Wasser am Toten Meer

»Einmal im Leben das Heilige Land sehen!« Das ist der Wunsch eines jedes, der vom christlichen Glauben ergriffen ist. Jene Stätten, die mit dem Leben Jesu in so inniger Verbindung stehen, haben heute, 2000 Jahre später, nichts von ihrer Faszination eingebüßt: Bethlehem, die berühmte Geburtsstadt, Nazareth, das verborgene Dorf der Kindheit und Jugend, Jerusalem, die »Shel Zahav – goldene Stadt« und Mittelpunkt der Erlösung.

Wie er seine Reisegruppe um das Tote Meer führt, führt Pater Andreas Steiner auch seine Leserinnen und Leser lebensnah durch das Heilige Land. Mit seinen Anekdoten und zahlreichen historischen Ausführungen ist dieses unbedingt lesenswerte Werk weitaus mehr als ein einfacher Reiseführer. Mit aufschlussreichen Informationen und lebendiger Erzählweise führt Pater Steiners Werk vor, welche historische und religiöse Bedeutung Jerusalem, Israel und das Grenzgebiet in der Geschichte des Christentums haben. Gerade in einer Zeit misslicher Umstände ist es wichtig, sich über die Hintergründe bewusst zu werden und somit ist diese anschauliche literarische Reise besonders bemerkenswert; ein großartiges und fesselndes Werk, das auch dem Ernstesten garantiert das ein oder andere Schmunzeln abgewinnt.

Mit dem vorliegenden Buch können Sie anhand der detaillierten Beschreibung des Autors genau das tun: das Heilige Land bereisen. Und noch mehr: Mit dem lebhaften, aktuellen Reisebericht verbindet der Autor nicht nur die historische Bedeutung der heiligen Stätten und ihren archäologischen Werdegang, sondern verwebt auch seine persönlichen inneren Erfahrungen als katholischer Priester in die Erzählung.

Buchfakten

Autor: Andreas B. Steiner
 Titel: Lebendiges Wasser am Toten Meer – Betrachtungen im Heiligen Land
 ISBN: 978-386417-098-0
 212 Seiten, Softcover
 Link: https://www.patrimonium-verlag.de/andreas-b-steiner/lebendiges-wasser-am-toten-meer

 

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Theologie des Leibes

Die Theologie des Leibes Reihe: #1 – Der Horizont

Das Wort Horizont kommt vom altgriechischen ὁρίζων – horízōn und meint die Grenzlinie zwischen der sichtbaren Erde und dem Himmel. Genau diese Definition braucht es hier am Anfang einer Serie über Wahrheit, Schönheit und eine alles überstrahlende Kraft. Es geht darum, dass sie entdeckt, mit dem Verstand erfasst und in unserem Herzen verinnerlicht wird!

Von Christian Schallauer

Lernen wir wieder das Staunen!

Warum beginne ich diese Serie mit dem Wort „Horizont“? Wer die Katechesen des hl. Johannes Pauls II. kennt oder sich schon mit der Thematik befasst hat, würde „Horizont“ nicht unbedingt als Schlagwort oder oft verwendete Definition bezeichnen. Eros & Agape, die Keuschheit, die bräutliche Liebe, das Sakrament der Ehe und noch viele weitere Begriffe, sind fundamental für die „Theologie des Leibes“ (TdL). Ich werde in dieser Serie noch viele davon – auch sehr praktisch – beleuchten. Aber – und das ist unglaublich wichtig – bevor wir diese Lehre über den Leib vertiefen wollen, müssen wir eines tun:   unseren Verstand öffnen, den Blick auf die Großaufnahme richten und wieder staunen lernen!

Der Aufstieg

4 Uhr nachts, es ist kalt, ich stehe am Parkplatz und lege die Stirnlampe an, es ist still – unheimlich still – und ich denke darüber nach, ob es eine gute Idee war, den Berg in der Finsternis allein zu besteigen und den Sonnenaufgang zu sehen. Ich mache mich auf, im Licht meiner Lampe versuche ich den Weg zu erkennen und mich vom starken Gefühl des Unbehagens nicht irritieren zu lassen. Mit zunehmender Anstrengung und Konzentration verspüre ich immer mehr Freiheit und Sehnsucht am Gipfel zu stehen. Meine Sorgen, mein Alltag, meine Probleme der vergangenen Tage verschwinden zusehends – nicht, dass sie sich auflösen –, aber es ist, als würden sie hier draußen wieder das richtige Format erlangen, relativiert werden durch die Präsenz des Berges und der Natur!

Dann, nach drei Stunden Aufstieg, stehe ich auf meinem Lieblingsberg – mit einer Emotion und vor einer Kulisse, die ich hier noch nie so erlebt habe! Mir bietet sich ein Panorama, das mich aufs Tiefste bewegt, ein Nebelmeer unter mir, die aufgehende Sonne – ganz zart und lieblich – vor mir. Und ein Horizont, der mir die Sicht aufs Leben zurechtrückt, über mir. Ich bin voller Freude, ja überfließe vor lauter wunderbaren Eindrücken. Mein Horizont des Lebens verschiebt sich, wird neu justiert und findet seinen Platz. Ich stehe hier, staune über diese gewaltige Schönheit und darüber, wie sehr sie mich erfüllt!

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Trinitatiskirche

„Gott bewahre uns vor dem Ärgsten!“

In Erdmannsdorf bei Chemnitz ist der Turm der Trinitatiskirche saniert worden. Eine Hohlkugel auf dessen Spitze gab dabei eine sprechende Erinnerung an die einstige Unterdrückung von Gläubigen in der DDR preis.

Die Trinitatiskirche der ev.- luth. Kirchgemeinde
Erdmannsdorf | Bild: http://www.kirche-erdmannsdorf.de

Von Michael Kunze

Erdmannsdorf. Mitte Mai war es, als Dachdecker, Angehörige der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und Pfarrer Uwe Winkler einen kleinen Schatz aus der Kapsel unter dem Kirchturmkreuz im sächsischen Erdmannsdorf bei Chemnitz zogen. „Eigentlich war ich zunächst ein bisschen enttäuscht über den Inhalt“, sagte Winkler im Nachgang. Denn die Kapsel barg auf den ersten Blick keine Kostbarkeiten. Es fanden sich lediglich eine bislang undatierte gedrechselte Holzkartusche, eine weitere glatte, schmalere aus Kupfer, dazu eine Glasflasche und ein größeres Papierstück, dessen Beschriftung durch Witterungseinflüsse weitgehend unkenntlich geworden ist. Als Winkler vor Jahren an einer Kirchensanierung im erzgebirgischen Städtchen Thum mitwirkte, habe ein ähnlicher Behälter etwa alte Münzen beinhaltet.

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Bischofssynode

Gebet von Papst Franziskus für die Jugend

Für das kommende Jahr hat Papst Franziskus zur XV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode unter dem Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ nach Rom eingeladen. In Vorbereitung auf die Bischofssynode hat Papst Franziskus ein Gebet verfasst, das das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz als Gebetszettel herausgibt. Der Gebetszettel zeigt Papst Franziskus mit Jugendlichen, auf der Rückseite ist das Gebet abgedruckt.

Gebet von Papst Franziskus für die Jugend

Herr Jesus Christus, auf dem Weg zur Synode richtet Deine Kirche ihren Blick auf die Jugendlichen in der ganzen Welt. Wir bitten Dich, lass sie mutig ihr Leben in die Hand nehmen, nach den schönsten und sinnvollsten Dingen des Lebens streben und stets ein freies Herz bewahren.

Hilf ihnen, begleitet und geführt von weisen und großherzigen Menschen, dem Ruf, den Du an jeden Einzelnen von ihnen richtest, zu folgen, um ihren Lebensentwurf zu verwirklichen und glücklich zu werden. Halte ihre Herzen offen für große Träume und lass sie auf das Wohl ihrer Brüder und Schwestern achten.

Lass auch sie wie den geliebten Jünger am Fuß des Kreuzes stehen, um Deine Mutter als ein Geschenk von Dir zu empfangen. Lass sie Zeugen Deiner Auferstehung sein und erkennen, dass Du lebst und an ihrer Seite bist, während sie mit Freude verkünden, dass Du der Herr bist.

Amen. 

Hinweis: Der Gebetszettel kann unter www.dbk.de in der Rubrik „Veröffentlichungen“ heruntergeladen und bestellt werden.

 

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Augustinus-Variationen

Mein Gewicht ist meine Liebe

Eine Rezension von Matthias Matussek

Mit seinen „Bekenntnissen“ hat Kirchenvater Augustinus 401 die erste große Autobiografie der Weltliteratur vorgelegt. Sie sind sowohl Lebensbeichte wie Glaubensbekenntnis, ein inneres Gespräch mit seinem Schöpfer, eine Innenschau, die radikal ist, denn sie schildert auch die Abwege, Menschliches, Allzumenschliches dieses Spätberufenen, die nichts beschönigt, aber immer wieder in den Jubel ausbricht über den Schöpfer und die lebensverwandelnde Kraft des Glaubens.

Die „Bekenntnisse“ sind in all ihrer platonischen Begriffsschärfe ein exuberantes Lob, eine Einladung zum Tanz, zum Gesang, zu Freudentränen, tatsächlich waren die Messen damals erfüllt davon: „Wie aber soll ich anrufen ihn, meinen Gott und Herrn? Denn zu mir hinein rufe ich ihn ja, wenn ich ihn anrufe.“

Der immens begabte junge Dichter Marco Kunz nutzt den großen Text des Augustinus wie das Streichholz die Reibfläche – er lässt sich entzünden, wieder und wieder, in seinen „Augustinus-Variationen“, die nun unter dem Titel „Mein Gewicht ist meine Liebe“ im Verlag „Wort im Bild“ erschienen sind. Er ruft in sich hinein und ruft zu Gott, zu dem er gefunden hat, mit einem Brennen und schließlich der allerschönsten, glänzenden Gewissheit, denn, so das berühmte Augustinus-Wort, „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“ Mit verblüffender poetischer Sicherheit nimmt er jeweils einen Satz aus den Bekenntnissen oder anderen Werken des Kirchenvaters und dichtet ihn weiter, und spielt ihn weiter, z.B. so:
(Die Augustinus-Worte sind kursiv gesetzt)

Mein Gewicht ist meine Liebe.
Sie ist’s, die mich treibt
wohin es mich auch treiben mag

und dann springt Marco Kunz auf:

ist alles was mir bleibt,

was in der Ewigkeit besteht
und immer schon verband,
was in der Zeit nur Stückwerk ist
und Hoffnung auf das Land,

aus dem ich stamm und das ich ahne,
wissend wie im Traum,
mich ziehend in mein Ur-Zuhaus
jenseits von Zeit und Raum

Besser kann man diesem Platoniker Augustinus wohl kaum nachspüren und schöner auch nicht.

Immer wieder greife ich zu diesem Band, wie einer, der mitsingen möchte in dieser einzigartigen Glaubenvergewisserung durch einen jungen Dichter.

Die „Augustinus-Variationen“, 37 Gedichte, basierend auf Sätzen des heiligen Augustinus (354-430) erschienen Ende September 2017 als A5-Gedichtheft mit dem Titel „Mein Gewicht ist meine Liebe“ zum Preis von 1,75 Euro beim Verlag Wort im Bild. Außerdem vertonte der „Altmeister“ der christlichen Popszene, Siegfried Fietz („Von guten Mächten wunderbar geborgen“), einen Teil der Gedichte, teilweise nach gemeinsamer liedgerechter Bearbeitung. Das so entstandene Musik-Album „AUGUSTINUS“ erschien ebenfalls Ende September 2017 beim Musikverlag abakus.

Marco Kunz (* 1974) veröffentlichte neben zahlreichen Publikationen in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften bisher den Gedichtband „Gezeitenrhythmus in HD“ (2014), außerdem die Romane „Rain Dogs“ (2015) und „Selbiger“ (2016). Mehr Informationen finden Sie auf seinem Blog: www.marcokunz.wordpress.com

Matthias Matussek (*1954) ist einer der bekanntesten und umstrittensten deutschen Journalisten und Publizisten. Er leitete mehrere Jahre das Kulturressort des Spiegel, arbeitete für den Stern und die Welt und veröffentlichte mehrere Bestseller, u.a. Die vaterlose Gesellschaft (1998), Wir Deutschen (2006) und Das katholische Abenteuer (2011). Zurzeit schreibt er als freier Autor und Korrespondent für das Schweizer Wochenmagazin Die Weltwoche.
 

 

 

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