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Schlagwort: Benedikt XVI (Seite 1 von 2)

Fünf Mythen zum Papsttum, die viele Leute immer noch glauben

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Christus gibt Petrus, dem ersten Papst, die Schlüssel: Das Fresko in der Sixtinischen Kapelle wurde um 1482 von Pietro Perugino gemalt. Foto: via Wikimedia (bearbeitet)

DENVER (CNA Deutsch).- Das Papsttum ist eines der Erkennungsmerkmale des Katholizismus. Leider ist das Amt auch eines, das mit am meisten falsch verstanden wird, ganz egal ob nun der Papst Franziskus heißt, Benedikt oder anders. Hier sind die fünf häufigsten Mythen über das Amt des Mannes, den Katholiken auch gerne liebevoll den „Heiligen Vater“ nennen:

Mythos 1: Der Papst ist immer unfehlbar

Wahr ist: Die Bedingungen, damit eine Lehre des Papstes als unfehlbar gilt, wurden im Ersten Vatikanischen Konzil 1870 festgelegt. Er ist unfehlbar, „wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten…“

Viele Päpste beriefen sich nie auf ihre päpstliche Unfehlbarkeit (es sei denn, die Heiligsprechungen zählen). Das beseutet nicht, dass die Katholiken ignorieren können, was der Papst lehrt. Es heißt nur, dass es nicht unfehlbar ist (wenn es nicht zuvor als unfehlbar definiert worden war).

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„Behüt’s Sie Gott“

Feierlichkeit im Palazzo Apostolico anlässlich des 65-jährigen Priesterjubiläums von Benedikt XVI.

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Benedikt XVI. / Pixabay CC0 – Wengen, Public Domain

„Davon haben Sie immer und legen Sie bis heute Zeugnis ab: dass das Entscheidende in unseren Tagen ist – ob mit Sonne oder Regen – , mit dem allein auch der Rest kommt, dass der Herr wahrhaft gegenwärtig ist, dass wir ihn wünschen, dass wir ihm innerlich nah sind, dass wir ihn lieben, dass wir wirklich tief an ihn glauben und wir ihn glaubend wirklich lieben“, erklärte Papst Franziskus heute in der Sala Clementina im Apostolischen Palast anlässlich des 65-jährigen Jubiläums der Priesterweihe des Papstes emeritus Benedikt XVI.. Benedikt XVI. empfing am 29. Juni 1951 in Freising die Priesterweihe.

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Wie Papst Benedikt heute zu seinem Rücktritt steht: Interview mit Erzbischof Gänswein

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt das Interview, das EWTN-Romkorrespondent und CNA-Autor Paul Badde mit dem Präfekten des Päpstlichen Hauses geführt hat.

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Marienverehrung ist keine Nebensache

Ein Tag ist nicht genug – Marienmonat Mai. Ein Kommentar von Monsignore Florian Kolfhaus

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Monsignore Florian Kolfhaus

Der heilige Johannes XIII. hat einmal über Maria und die Liebe zu ihr gesagt: „Ja, lasst uns Maria verehren mit dem Innersten unseres Herzens, mit der ganzen Hingabe unseres Gemütes und mit aller Sehnsucht; denn das ist der Wille dessen, der wollte, dass wir alles durch Maria empfangen sollten.“ So sollte der Mai als Marienmonat gefeiert werden. Und warum nicht auch mit der frommen Naivität von Kindern, die für ihre Mutter basteln, malen, dichten, singen, Kerzen anzünden und versuchen ganz besonders „brav“ zu sein. Auch Erwachsene, die im Alltag Verantwortung für andere tragen und es sich nicht leisten können, kindlich zu sein (etwas ganz anderes als „kindisch“!), dürfen im Muttermonat Mai Maria sagen: „Ich habe Dich lieb. Du bist die bester aller Mütter.“

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Buchvorschau: „Welt auf der Kippe“

Mit freundlicher Genehmigung des Autors Jakob John Seewald, mit dem The Cathwalk ein Interview führte, welches Morgen (10. Dezember) hier veröffentlicht wird, dürfen wir eine Buchvorschau von "Welt auf der Kippe" publizieren. Dieses Buch legt den Finger in viele offene Wunden der aktuellen globalen Entwicklung der Menschheit und zeigt vielfältige Probleme, Missstände und Fehlentwicklungen in zahlreichen Bereichen auf. Im hier veröffentlichen Prolog werden die umfassenden Probleme und Herausforderungen, der sich jeder einzelne Bürger, aber auch die gesamte Weltbevölkerung in einer globalisierten Welt ausgesetzt sieht kurz umrissen und skizziert.

PROLOG

»Ändere die Welt, sie braucht es. Ändere sie auch, wenn alle dich drängen zu glauben, dies sei unmöglich.« BERT BRECHT

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Mobile Telefone lassen uns heute an jedem Ort Nachrichten empfangen. Dass sie eine höhere Rechnerleistung haben als die Computer der NASA bei der Mondlandung, nehmen wir als selbstverständlich hin. Intelligente Technik navigiert uns im Auto bequem durch die Stadt und macht im Keller die Heizung an. Ganze Branchen erfinden sich neu und bieten Dienstleistungen an, die früher Kaiser und Königen vorbehalten waren.

Und das ist erst der Anfang. Mit Google und Facebook, Apple und Amazon sind Mächte von unvorstellbarer Größe entstanden. Sie werden mit riesigen Clouds und dem Internet der Dinge dem Karussell noch einmal richtig Schwung geben. Ingenieure für künstliche Intelligenz treiben die Verschmelzung von Mensch und Maschine voran. Genome Engineering soll nicht nur Gene manipulieren, sondern in die Keimbahn des Lebens eingreifen, die seit Beginn der Menschheitsgeschichte niemals verändert wurde.

Vieles ist nicht nur einfacher, sondern auch besser geworden. Wir können nahezu unbeschränkt reisen. Medizinischer Fortschritt schenkt uns ein längeres Leben. Wir sind wacher geworden gegenüber Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Gleichzeitig aber sehen wir, dass viele Dinge eine Qualität bekommen, die uns Sorgen bereiten muss. Sie lassen uns die Zukunft weniger in ihren positiven Möglichkeiten sehen, sondern als Raum drohender Katastrophen.

Schon heute erreichen uns jeden Tag Fluten beunruhigender Nachrichten. Sie jagen einander in einer Geschwindigkeit, dass wir morgen nicht mehr wissen, was uns gestern noch schockiert hat. Ein Turbokapitalismus macht aus der Welt ein Spielkasino und verzockt riesige Vermögen. Es gibt neue Gefahren für unsere Sicherheit, für das friedliche Miteinander der Kulturen und Nationen. Unzählige Terrorakte vertreiben Millionen von Menschen aus ihrer Heimat. Alleine von Januar bis August 2015 kamen 300 000 Menschen über das Mittelmeer, 2500 kamen dabei ums Leben. »Es ist wie ein dritter Weltkrieg«, klagt Papst Franziskus, »der Stück für Stück ausgetragen wird.« Kofi Annan, der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, fügt hinzu: »Der Krieg ist überall. Die Welt ist in einem fürchterlichen Zustand. Für viele Menschen fällt diese Welt auseinander.«

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