The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: Josemaría Escrivá

Was ist katholische Literatur?

von Dr. Alexander Pschera

Mosebachduess2014Was ist katholische Literatur?, fragte einmal berechtigter Weise Martin Mosebach. Er kam zu dem Schluß, daß ein Text entweder Literatur ist – oder aber katholisch. Katholische Literatur, das heißt eine solche, die sich dezidiert der Vermittlung von Werten und dem Apostolat verschreibt, unterläuft immer die Ansprüche, die wir an ein gelungenes literarisches Kunstwerk stellen müssen: widersprüchlich zu sein und dunkel, rätselhaft und mehrschichtig, symbolisch und uneindeutig, destabilisierend und verunsichernd. All das ist die göttliche Botschaft selbstredend nicht. Sie ist transparent und klar, sie gibt dem Leben eine gerade Linie, sie sorgt für Sicherheit, auch über das Irdische hinaus. Und daher ist eine katholische Literatur, die mehr sein will als bloß erbauend, auf den ersten Blick eine Unmöglichkeit. Sie ist etwas, was wir uns gar nicht wünschen sollten. Denn zu schön ist die Religion, und zu schön ist auch die Literatur im emphatischen Sinn.

Doch gibt es Gattungen, die eine Ausnahme von dieser Regel bilden. Zum Beispiel und vor allem das Tagebuch. Die Form des Journals sitzt stets zwischen dem Stuhl des Lebens und dem der Literatur. Im Tagebuch können künstlerische Authentizität und christliche Wahrhaftigkeit verschmelzen. Ja noch mehr: Die Widersprüchlichkeit, vielleicht auch Abgründigkeit und Verfallenheit der Person, die sich literarisch bekennt, ist geradezu die Voraussetzung dafür, daß aus dem Tagebuch eines katholischen Schriftstellers ein Seelenspiegel, ein Zeugnis der Aufrichtigkeit werden kann.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 0 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

7 Vorurteile gegen die Alte Messe 

Tridentinischer Triumphalismus ist Trumpf

(The Cathwalk) Schon der hl. Josemaria Escriva, Gründer des Opus Dei, warnte davor, die Alten Messbücher wegzuwerfen. Grund: eines Tages werde man sie wieder brauchen! 

12 - Die Feier der Tridentinischen Messe

Tridentinischer Triumphalismus ist Trumpf

1. Bei der Alten Messe steht der Priester mit dem Rücken zum Volk.

Bei der Alten Messe betet der Priester gemeinsam mit dem Volk zum eucharistischen Heiland im Altar hingewandt. Diese Zelebrationsrichtung ist in hohem Maße der Emanzipation des Priesters dienlich. Beim sogenannten Volksaltar ist der Priester nämlich gezwungen, Gott den Rücken zuzuwenden.

2. Bei der Alten Messe versteht man nichts. 

Die Messe auf Latein und nicht in der Sprache Adolf Hitlers zu feiern ist eine sehr gute Sache. Zu viel Landessprache innerhalb der Kirchenmauern fördert nämlich den Trugschluss, dass die verehrten Mysterien als solche im herkömmlichen Sinne begreifbar wären. Wer gegen das Latein in der Messe ist, muss auch fordern, dass bei der Hochzeit das Brautkleid durch einen Cindy-von-Marzahn-Jogginganzug ersetzt werde.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 0 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Die Zukunft hängt an der Liebe

Leiblichkeit und Sexualität – Teil 3b

von Georg Dietlein

Das geistliche Leben als Abwehrkraft

Um den Angriffen des Teufels auf Augenhöhe entgegentreten zu können, ist ein gefestigtes geistliches Leben besonders wichtig. Das Gebet ist gleichsam der Gegenpol zu unseren unreinen Gedanken. Das Gehirn verträgt kein Vakuum. Kommen in uns unreine Gedanken auf, so ist es die einzige erfolgsversprechende Lösung, diese mit dem Gedanken an Jesus Christus zu überwinden. Frieren wir unsere Gefühle und Assoziationen für einen kurzen Moment ein, führen wir uns vor Augen, was für erbärmliche und hilfsbedürftige Menschen wir eigentlich sind – und dann denken wir an Jesus: Alleine können wir den Kampf nicht bestreiten. Doch seine Gnade genügt uns.

petition

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 0 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Die Zukunft hängt an der Liebe

Leiblichkeit und Sexualität – Teil 3a

von Georg Dietlein

Abwendung vom Bösen durch Hinwendung zum Guten

12512688_10154115025271756_7967652978024309378_n

Wer regelmäßig Pornographie konsumiert und sich in der Sucht der Selbstbefriedigung verfangen hat, gehört nicht verurteilt oder verteufelt. Vielmehr muss ihm geholfen werden. Nicht nur Christen und Katholiken, sondern auch Ungetaufte sprechen ungern über ihr Verhältnis zu Pornographie und Selbstbefriedigung. Irgendwie ist uns das peinlich. Es ist uns peinlich, dass wir uns auf ein solch tiefes Niveau herablassen und letztlich nur Sklave unserer eigenen Triebe geblieben sind.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 0 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe