The Cathwalk

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Schlagwort: Kristijan Aufiero

Lebensschutz-Initiative

1000plus: Zahl der Beratungen hat sich mehr als verdoppelt

Heidelberg (idea) – Die überkonfessionelle Lebensschutz-Initiative „1000plus“ erlebt seit Jahresbeginn einen „noch nie dagewesenen, dramatischen Anstieg an Beratungsanfragen von Frauen im Schwangerschaftskonflikt“. Das teilte der Vorstandsvorsitzende, Kristijan Aufiero (Heidelberg), in einem elektronischen Brief an die Unterstützer der Bewegung mit. Derzeit wendeten sich über 500 ratsuchende Frauen pro Monat an die Berater. Vor einem Jahr seien es nur halb so viele gewesen. Während man im ersten Quartal 2016 705 Frauen beraten habe, seien es in diesem Jahr 1.480 gewesen, was einem Plus von 110 Prozent entspreche. Wie die Pressesprecherin der Initiative, Paula von Ketteler (München), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erläuterte, hat die verstärkte Nachfrage ihren Grund darin, dass die Beratungsangebote von „1000plus“ nun schneller und besser in Internetsuchmaschinen wie „Google“ gefunden würden. Im gleichen Zeitraum habe man die Zahl der Beraterinnen jedoch nur von 17 auf 22 erhöht. Die Initiative prüfe nun, ob es ihr gelinge, das Spendenaufkommen zur Anstellung weiterer Beraterinnen deutlich zu erhöhen, oder aber – wie bereits im Mai 2016 geschehen – ihre Internetberatungsanzeigen einzustellen. Nach von Kettelers Worten ist der Grund für eine Abtreibung in den seltensten Fällen fehlendes Geld:

„Die Frauen brauchen jemanden, der ihnen zuhört und ihnen Zeit schenkt.“ | Bild: shutterstock_349497440

Papst Franziskus: „Was für eine wundervolle Arbeit“

Die Aktion „1000plus“ hat von 2009 bis heute nach eigenen Angaben über 14.000 Frauen beraten. Allein 2016 waren es 3.628. 85 Prozent von ihnen standen vor der Frage „Abtreibung ja oder nein“. 65 Prozent aller Frauen, die sich zurückmeldeten, entschieden sich für ein Leben mit ihrem Baby, 35 Prozent für eine Abtreibung. Als häufigsten Grund für einen Schwangerschaftskonflikt gaben die Frauen Probleme in der Partnerschaft (38 Prozent) und biografische Motive (28 Prozent) an. Nur ein Prozent aller Frauen fragten nach einem Beratungsschein, der vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, um eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Bei einer Privataudienz lobte Papst Franziskus im Juni 2016 die Mitarbeiter von „1000plus“: „Was für eine wundervolle Arbeit!“ Träger ist die Beratungs- und Hilfsorganisation „Pro Femina“ in Zusammenarbeit mit dem Verein „Die Birke“ und der Stiftung „Ja zum Leben“ (alle Heidelberg). „1000plus“ hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich 1.000 und mehr Frauen im Schwangerschaftskonflikt beizustehen und so 1.000 und mehr Kindern das Leben zu retten.

Bei einer Privataudienz lobte Papst Franziskus im Juni 2016 die Mitarbeiter von „1000plus“: „Was für eine wundervolle Arbeit!“ | Bild: Dr. Markus Arnold (stellvertretender Vorsitzender des Vorstands von Pro Femina e.V.), Monika Aufiero (Vorstandsmitglied), Weihbischof Thomas Maria Renz (Diözese Rottenburg-Stuttgart), Kristijan Aufiero (Vorsitzender des Vorstands, v.l.n.r.).

Mit freundlicher Genehmigung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, mehr unter www.idea.de

Sie wollen sich bei 1000plus engagieren? Hier geht's zur Stellenanzeige 

 

 

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Verdoppelt hält besser

Jetzt, und nur für kurze Zeit: Jede Spende für den Ausbau von 1000plus wird verdoppelt!

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>>Jetzt spenden<<

Im Herbst 2009 ging das Kooperationsprojekt 1000plus an den Start, um eines Tages 1.000 Frauen im Schwangerschaftskonflikt jährlich zu beraten. Was zunächst wie eine verwegene Idee klang, entwickelte sich schnell zur Erfolgsgeschichte. Und nun hat sich 1000plus neue Ziele gesetzt: Zunächst möchte die Organisation noch in diesem Jahr 3.000 Frauen helfen und die Beratung bis zum Jahr 2020 auf jährlich 10.000 Beratungsfälle ausbauen.
So ein Wachstum innerhalb so weniger Jahre? So viele Schwangere erreichen ohne staatliche „Beratungsscheine“? So eine große Hilfsorganisation nur von Spenden finanzieren?
Projektleiter Kristijan Aufiero zeigt sich angesichts dieser drängenden Fragen durchweg zuversichtlich:
Kristijan Aufiero„Wir haben von Anfang an fest daran geglaubt, dass Gottes Segen auf dem Vorhaben liegt, durch kompromisslose, tätige Barmherzigkeit die Abtreibungen tausender ungeborener Kinder zu verhindern. Wir waren und sind entschlossen, mutig neue Wege zu gehen, um viel mehr Schwangere zu erreichen und beraten zu können. Dabei vertrauen wir fest darauf, dass Gott uns keine Aufgabe stellt, ohne uns die Kraft zu geben, sie zu stemmen, und ohne uns die Menschen an die Seite zu stellen, die uns dabei helfen.“
1000plus baut weiter an seinem großen Netzwerk für das Leben und bittet dafür um Spenden.
Die aktuelle Kampagne, der so genannte „Verdopplungsfonds“, soll dafür sorgen, dass der schrittweise geplante Ausbau in diesem Jahr finanziert werden kann. Im Vorfeld hatten sich eine kleine Gruppe von privaten Spendern bereit erklärt, alle bis zum 15. Oktober 2016 eingehenden Spenden für diesen Ausbau bis zu einem Gesamtbetrag von 164.000 € zu verdoppeln.
Und deshalb fließen jetzt mit jedem unter dem Verwendungszweck „Ausbau 2016“ an 1000plus gespendeten Euro faktisch zwei Euro in die unmittelbare Hilfe und Beratung für Schwangere in schweren Krisensituationen.

Wer sich beteiligen möchte, findet hier den Link zum Spendenportal von 1000plus: https://www.1000plus.de/spenden.html

 Weil jeder fehlt, der nicht geboren wird.
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Ein Netzwerk der Nächstenliebe 

1000plus startet neue Spendenkampagne für den Ausbau der Beratungsarbeit

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Rund 200 Gäste verfolgten gespannt und bewegt zugleich das Podiumsgespräch von Kristijan Aufiero und Caroline Stollmeier mit vier von Pro Femina beratenen Frauen, die aus der Zeit ihres Schwangerschaftskonfliktes berichteten. © Pro Femina e.V.

München, 18. Juli 2016. – „Wie können wir das, was wir tun, noch mehr Frauen zur Verfügung stellen?“ Mit dieser Frage erinnerte Kristijan Aufiero, Vorsitzender des Vorstands von Pro Femina, vergangenen Samstag beim 1000plus-TAG in Feldkirchen an den Anfangsimpuls des Projekts 1000plus. Es ist eine Frage, die auch nach über 10.000 Beratungsfällen in den vergangenen sieben Jahren für ihn nicht an Dringlichkeit verloren hat. Das diesjährige Treffen der Freunde und Unterstützer von 1000plus, einem Kooperationsprojekt zum Ausbau der Beratungsarbeit, war daher mehr als nur ein Rückblick auf das zurückliegende Jahr mit der erfolgreichen Gründung der Beratungsstelle Bayern: Mit dem Start einer neuen, 328.000 Euro schweren Spendenkampagne war der Tag auch ein Meilenstein im Aufbau eines großen Netzwerks der Nächstenliebe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt.

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Papst empfängt 1000plus

„Was für eine wunderschöne Arbeit!“

Franziskus würdigt im Rahmen einer Privataudienz die Beratung und Hilfe für schwangere Frauen in Not durch das überkonfessionelle Projekt 1000plus

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Papst Franziskus lässt sich von Kristijan Aufiero, Vorsitzender des Vorstands von Pro Femina e.V., die Arbeit des Projekts 1000plus erläutern und studiert eines der bekanntesten 1000plus-Motive. Mit im Bild: Beratungsleiterin Cornelia Lassay, Vorstandsmitglied Monika Aufiero, stellv. Vorsitzender des Vorstands Dr. Markus Arnold (v.l.n.r.).

Rom / München, 24. Juni 2016. – Papst Franziskus hat am 17. Juni den Vorstand des Vereins Pro Femina e.V. (Träger des Projekts 1000plus) und Weihbischof Thomas Maria Renz (Diözese Rottenburg-Stuttgart) im Rahmen einer Privataudienz im Vatikan empfangen. Begleitet wurde die Gruppe von einem kleinen Mädchen, das sein Leben der Beratung von 1000plus verdankt, sowie dessen Mutter und der Beraterin, die die Familie im Schwangerschaftskonflikt beraten und betreut hatte.

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