The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: Monsignore Florian Kolfhaus (Seite 1 von 2)

Zwischen Moskau und Fatima

Bildquelle: http://www.patrona-bavariae.info

„Wie der Herr, so’s Gescherr“: Wenn dieser alte Spruch zutrifft, dann ist es um die Bayern bestens bestellt.

(Von CNA Deutsch) Wer jetzt an den Ministerpräsidenten und sein Kabinett denkt, greift zu kurz. Die bayerische Staatsregierung – so Ludwig Thoma in der herrlichen Kurzgeschichte „Ein Münchner im Himmel“ – warte ja bis heute auf die „göttlichen Ratschläge“ die der mürrische Dienstmann Alois Hingerl ihr bringen sollte. Weil das Bier im Hofbräuhaus ihm so gut schmeckt, bleibt er aber im Wirtshaus sitzen und vergisst seinen himmlischen Auftrag. 1911 hat Ludwig Thoma seinen humorvollen Text veröffentlicht, der wenig Wahres über den Himmel, dafür sehr wohl Zutreffendes über die Bayern und ihre Heimat sagt. Schmunzelnd kann der durch die „Lausbubengeschichten“ bekannt gewordene Schriftsteller deutlich machen, dass seine Heimat die Hilfe „von oben“ braucht. Und damit hat er Recht!

„Eine Welt ohne Gott ist eine Welt ohne Hoffnung“ (Benedikt XVI., Spe Salvi)

Die bayerische Regierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts wusste, dass es himmlische Hilfe brauche, um Land und Leute zu beschützen. Wo der Mensch allein Herr sein will, zerschlägt er – um auf die eingangs genannte Volksweisheit anzuspielen – allzu viel kostbares Geschirr. Gerade die Geschichte des letzten Jahrhunderts mit ihren beiden großen Weltkriegen zeigt das schreckliche Leid des vermeintlichen „Herrenmenschen“. 1917 beginnt in Russland die kommunistische Revolution, die in vielen Ländern der Welt Regierungen hervorbringen sollte, die stolz darauf sind, ohne göttliche Ratschläge zu herrschen. Wo der atheistische Materialismus Gott aus der Gesellschaft drängt, bleibt dem Menschen nichts mehr zu lachen. Ohne den bittenden Blick nach oben, bleibt nur das stumpfe Starren auf den Boden.

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Von leeren Händen und Bäuchen – Ein Kommentar zur Fastenzeit

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Klarheit gewinnen durch Verzicht: Unser Verhältnis mit Gott im Himmel nehmen wir in der Fastenzeit wieder neu in Blick. Foto: (Pixabay)

(CNA Deutsch) Manche fürchten die Fastenzeit, manche – zumeist wenn es um den Versuch geht, abzuspecken und so eine Strandfigur für den Sommer zu bekommen – ersehnen sie. Es sind 40 Tage, in denen es eigentlich nur darum geht, Jesus nachzuahmen, oder besser gesagt, bei ihm zu sein, der selbst in der Wüste gefastet und gebetet hat.

Es geht nicht darum, ob ich schlanker werde oder abnehme – es geht darum, dass er in meinem Leben zunimmt und größer wird. Er muss wachsen. Freilich bedeutet das oft, dass ich mich kleiner machen muss. Hunger und Durst, mancher Verzicht und oft auch unvermeidlicher Schmerz lassen mich spüren, dass mein Ego noch immer der Mittelpunkt ist, um den ich selbst kreise – nicht Er. Wir sind keine Yogis, die asketische Höchstleistungen vollbringen müssen. Wir sind Jünger Jesu, die geistliche und manchmal auch materielle Armut spüren sollen, um sich dann vom Herrn beschenken zu lassen. Fasten, Gebet und Almosen sind Hilfen, damit unsere Hände leer werden, und Jesus sie füllen kann. Wichtiger als die konkrete Umsetzung der folgenden Vorschläge ist die Liebe, die sich in Taten ausdrücken und zeigen soll; es zählt der Glaube, der in Werken wirksam wird.

Fasten – Ballast abwerfen

Vom Fasten spricht man nicht nur, wenn es ums Essen geht. Auch der Verzicht auf Fernsehen, Handy und Radio sowie der Umstieg vom privaten Auto zu öffentlichen Verkehrsmitteln kann gemeint sein. Trotzdem hat die Abstinenz von Speisen eine besondere Bedeutung, die ihr die Heilige Schrift beimisst. Jesus selbst fastete ja 40 Tage in der Wüste bis ihn hungerte.

Auch wir sollten uns in der Fastenzeit nicht scheuen, Hunger zu spüren und durch dieses Opfer unser Gebet, wie der Herr selbst verspricht, noch fruchtbarer zu machen. Dieses Fasten kann verschiedene Formen annehmen: Nur eine einmalige Sättigung am Tag und zwei kleine Stärkungen (das ist die kirchliche Fastenvorschrift für Aschermittwoch und Karfreitag), nur Wasser und Brot (oder vielleicht nur Obst und Gemüse) zu sich nehmen oder mit der sättigenden Mahlzeit bis zum Abend warten.

Natürlich ist der Verzicht auf Süßigkeiten, Kaffee und Alkohol ein Opfer, das auch dem Leib guttut und manchmal mehr schmerzt als das eigentliche Fasten.

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Ein Sonnenstrahl wider die marianische Eiszeit

(CNA Deutsch) In diesem Jahr wird Papst Franziskus in die Fußstapfen seines Vorgängers treten und aus Anlass des großen Jubiläums den kleinen portugiesischen Wallfahrtsort besuchen, der bis heute Millionen von Pilgern anzieht. 100 Jahre nach den wunderbaren Ereignissen von Fatima ist die Botschaft Mariens nicht weniger aktuell.

Wie nie zuvor in der Geschichte werden in unseren Tagen Christen blutig verfolgt und der Friede, den die Völker der Welt nach den beiden schrecklichen Kriegen des vergangenen Jahrhunderts erhofften, ist so instabil wie selten. Papst Franziskus spricht sogar von einem Dritten Weltkrieg in Stücken, da an vielen Orten, vor allem im Mittleren Orient, Tausende von Menschen unter Gewalt und Terror leiden.

Maria empfiehlt in Fatima das tägliche Rosenkranzgebet und die Verehrung ihres Unbefleckten Herzens. Die Erfüllung ihrer Bitten verheißt nicht weniger als den Frieden – ja mehr noch, den Triumph der reinen Liebe, den Sieg ihres makellosen Herzens.

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Der Ablass – Den gibt’s doch gar nicht mehr! Ein Kommentar zum Reformationsfest

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Der Rosenkranz – Theologie auf Knien

Monsignore Dr. Florian Kolfhaus im Interview

Er ist das Lieblingsgebet vieler Heiliger – der Rosenkranz. Äußerlich gesehen besteht er im Wesentlichen aus der Wiederholung des Ave Maria – 50 Mal. Doch die Inhalte, über die der Beter meditiert, wechseln ab. Um die 20 Glaubensgeheimnisse des Rosenkranzes inhaltlich besser erfassen zu können, hat Monsignore Dr. Florian Kolfhaus Meditationen verfasst. Sie sind in dem Buch „Der Rosenkranz – Theologie auf Knien“ zusammengestellt. Das Buch-Gespräch mit dem Mitarbeiter im Päpstlichen Staatssekretariat im Vatikan führt Anselm Blumberg.

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