The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 67)

Was wirklich glücklich macht

Lady Gaga, 2Pac, Josh Radnor und andere Stars: Was wirklich zählt

Reich, schön und berühmt = glücklich, keine Sorgen und Himmel auf Erden. Das ist eine Gleichung an die viele glauben, auf die viele hinarbeiten und für die viele leben. Aber ist es wirklich so? Die Stars im geglaubten Himmelreich sagen worauf es wirklich ankommt.

Josh Radnor, How I Met Your Mother

Radnor spricht über seine Erfahrung als Star der Serie “How I Met Your Mother”. Da er dort einen stets frohen Charakter spielt wurde er gefragt, ob er wirklich immer so glücklich sei. Er dachte anfangs wirklich, dass der durch den Erfolg glücklich werde. Aber es war genau umgekehrt: „Je erfolgreicher die Show wurde, je unglücklicher wurde ich“. Ruhm könne aber ein großartiger Lehrer sein, wenn man dem „Unterrichtsplan“ zustimme. Er habe große Angst vor Demütigung. Was ihn wirklich zurückhalte sei Stolz („pride“). Er lernte folgende Lektionen: Niemandem schaden [wollen], das Leben als Lehrer betrachten. Demütig die Lebenssituationen annehmen und die richtigen Prioritäten setzen.  Darüber hinaus ermutigt er, nicht den den Einfluss, den wir haben zu unterschätzen.

„Alle von uns haben eine wunderschöne und heilige Möglichkeit. Wir können auf eine ansteckende Weise gut sein. Ich glaube an die Macht der Wörter, an die Molekül verändernde Eigenschaft von Güte, Mitgefühl, Selbstlosigkeit und Vergebung.“

Lady Gaga

Lady Gaga spricht in einem Interview an der Yale University darüber, wie man wirklich glücklich wird. Anfangs fragt sie sich: „Warum bist du [Lady Gaga] unglücklich?, Warum möchtest du mit der Musik aufhören?“. Es fühle sich so leer an immer zu lächeln und Selfies zu posten: „Ich habe wesentlich mehr anzubieten als mein Gesicht“. Sie möge es nicht, „benutzt“ werden, damit andere Geld verdienen. Ihre Leidenschaft und Kreativität würde so nicht ernstgenommen. Sie habe gelernt Nein zu sagen: „Ich tue das nicht, ich will das nicht. Dafür stehe ich nicht ein […] und langsam habe Ich mich daran erinnert, wer ich bin“.  Als sie dann in den Spiegel sah, habe sie Ja zu sich selbst gesagt: „Ja, damit kann ich jede Nacht ins Bett gehen, denn das ist eine Person, die ich kenne, die Eier hat, die Integrität hat, die eine Meinung hat“.

2Pac

2Pac beklagte, dass viele Menschen, egal welcher Herkunft, ein Problem damit hätten ehrlich zu sich zu stehen. Sie könnten nur schwer in ihre eigene Seele sehen. Er habe aber seine Integrität bewahrt und sich nicht verkauft. Sein Herz sei mit seinem Körper verbunden gewesen. Es sei zu viel Geld im Spiel, dabei verhungerten Menschen auf der Straße. Er sah seine Aufgabe als Gottes Werk. Gott habe ihm gezeigt, wie das Leben eigentlich sein sollte. Er sah sich auch als Helfer für die „Ghetto-Kids“: „Sind diese Ghetto Kinder nicht Gottes Kinder? Und doch sehe ich dort keine Missionare […]. Ich muss dorthin gehen, weil ich nirgendwo anders abhängen kann. “

Essena O’Neill

Essena O’Neill, einst ein Instagram Star, die mit schönen Bildern Geld verdiente, hat sich radikal gewandelt. Vom Star des Scheins zur Promoterin für das echte Leben. „Alles was wir brauchen ist, dass wir uns wertgeschätzt fühlen, Liebe empfinden für die Menschen, die uns umgeben und etwas tun, durch das wir uns lebendig fühlen.“ Alles andere, wie soziale Anerkennung und exzessives Geldverdienen, so wird im Video deutlich, ist die Mühe nicht wert und dadurch lebt man am Leben vorbei.

Die Stars verkünden die Botschaft des Evangeliums

Es scheint auf den ersten Blick überraschend zu sein, aber jede und jeder Einzelne der Stars gibt auf ihre und seine Weise Zeugnis vom Evangelium ab. Die echte Lebenssehnsucht, die nach einem „Leben in Fülle (Joh. 10, 10) wird in den Zeugnissen deutlich. Aber wie wird sie gefunden? Eben nicht auf dem Weg der selbstbezogenen Selbstverwirklichung, sondern durch eine sinnvolle Tätigkeit, durch Liebe und Hingabe (vgl. Mt. 16, 26 // Joh. 15, 12-17). Damit bestätigen die Stars auf ihre Weise die Wahrheit der Frohen Botschaft.

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Rede vor Ex-Gang-Mitgliedern

Jim Carrey: „Leiden führt zur Erlösung“

"Glaube und Vergebung" – Was das wirklich bedeutet, jenseits billigen Geschwafels: Ausgerechnet Jim Carrey hat das auf den Punkt gebracht wie wenige.

Von Anian Christoph Wimmer, CNA Deutsch

Wer hört, wie der Komiker („Ace Ventura“) und Schauspieler („Truman Show“) vor tätowierten Ex-Gangstern und Knackis spricht, weiß, worum es geht. Wie wir mit Leid umgehen, und vor welche Entscheidung uns das Leiden stellt.

Jim Carrey spricht vor ehemaligen Gang-Mitgliedern über christliche Gnade
Foto: Foto: Homeboy Industries / YouTube (Screenshot)

Das Leiden ist nicht nur die erste „edle Wahrheit“ unseres Daseins, wie es Gautama Buddha lehrte. Sie ist auch eine Herausforderung für Christen – und ein Schlüssel zum Verständnis der Erlösung, und welche Rolle wir spielen müssen, erklärt Carrey:

Wir müssen irgendwie akzeptieren, nicht leugnen, sondern unser Leid und unsere Verluste spüren. Und dann müssen wir eine von zwei Entscheidungen treffen: Entweder entscheiden wir uns, durch das Tor der Verbitterung zu gehen, das zur Vergeltung führt, das zur Selbst-Verletzung führt, das dazu führt, dass wir anderen Leid antun. Oder wir gehen durch das Tor der Vergebung, das zur Gnade führt.

Der 55 Jahre alte Schauspieler spricht aus eigener Erfahrung, kämpft mit Depression und bipolarer Störung.

Gesprochen hat Carrey bei einem Treffen für ehemalige Kriminelle , veranstaltet von den „Homeboy Industries“ in Los Angeles.  Seine Ansprache wurde auch in „The Blaze“ und bei „Aleteia“ thematisiert.

Nach eigenen Angaben betreut die Gruppe jedes Jahr über 10.000 ehemalige Gang-Mitglieder und Gefängnisinsassen. Gegründet hat „Homeboy Industries“ der Jesuitenpater Gregory Boyle – der als „Father Greg“ die Ausbildung und Arbeitsvermittlung leitet, mit der ehemalige Gangster die Chance auf eine neues Leben bekommen.

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Panorama

Die rasende Nonne vom Jakobsweg

Dieses Video einer Nonne wird gerade quer durch die sozialen Netze geteilt. Es zeigt eine Ordensfrau, die mit hoher Geschwindigkeit im Ordensgewand eine Landstraße entlang prescht.

Ist sie zu spät zur Messe? Verfolgt sie der Leibhaftige? Es handelt sich um eine polnische Nonne, die auf dem Jakobsweg unterwegs ist und den Fahrern der Tour de France Konkurrenz machen kann. Noch dazu sieht so ein wehender Ordensschleier enorm lässig aus. Bei dem Tempo ist die sportliche Dame wohl sehr schnell in Santiago de Compostela angelangt.



Die „Sor Bicicleta“, also zu deutsch die Fahrradschwester, war auf nahezu allen spanischen Medien zu finden und ist ein viraler Erfolg geworden: Mittlerweile haben es hunderttausende Zuschauer verschiedener Youtube-Kanäle angeschaut und bei Facebook und Twitter geteilt. Kommentatoren verglichen den Fahrstil der Ordensfrau in Habit und Sandalen mit dem von Chris Froome, dem Sieger der diesjährigen Tour de France. Viele spekulierten außerdem über den Grund der rasanten Fahrt. Laut der spanischen Nachrichtenseite „Correo Gallego“ war sie aber gemeinsam mit einer Begleiterin einfach nur als Pilgerin auf dem Jakobsweg unterwegs.

Eines ist sicher: Die Nonne hat gute PR für ein Leben als Ordensfrau gemacht. Ob die Zahl der Postulanten nun auch zugenommen hat ist jedoch noch nicht abzuschätzen.

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Maria Magdalena

Die heilige Maria Magdalena – Zeugin und Büßerin.

Rom – Papst Franziskus hat den Gedenktag der heiligen Maria Magdalena zum Fest erhoben und damit die Bedeutung der Frau unterstrichen, deren Füße zum ersten Mal das leere Grab nach der Auferstehung Christi betreten haben und die den Aposteln erzählt hat, dass sie dem Herrn begegnet sei. Sie ist Zeugin der frohen Botschaft und wurde daher vom heiligen Thomas von Aquin auch "apostola apostolorum" – Apostelin der Apostel genannt.

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Tizian_010

Tizian: Büßende Maria Magdalena, um 1533 | The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=159483

Freilich ist damit nicht gemeint, dass sie die Erste im Apostelkollegium war und Petrus seine Stellung streitig machte. Vielmehr sagt dieser schöne Titel – als Genetivus objektivus übersetzt – dass sie „Apostolin für die Apostel“, Gesandte für die Gesandten war.

Liebende Büßerin, nicht Bannerträgerin der Frauenrechte

Maria von Magdala, die treue Jüngerin Jesu, wird nicht selten dafür missbraucht, eine falsche feministische Theologie voranzutreiben, die sich dann auch nicht scheut, die Weihe von Frauen zu Priesterinnen und Diakoninnen zu fordern. Papst Franziskus – obwohl er die Bedeutung der Frauen im kirchlichen Leben fördert und wertschätzt – ist für solche Projekte nicht zu haben.

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Podcast

Erzbistum Berlin: Erstes Bistum mit eigenem Podcast

Nachdem der US Podcast Serial eine Welle der Podcasts ausgelöst hat und nun auch Größen, wie der Spiegel eigene Formate produzieren, hat nun auch die Kirche ihren Wert entdeckt.

Es gibt sie schon länger, die Podcasts aus dem katholischem Dunstkreis. Mit der Gretchenfrage oder auch dem Podcast Gott bewahre! ist das katholische Leben in den Podcast Apps dieses Landes durchaus präsent. Doch nun hat das Erzbistum Berlin einen Schritt gewagt und den ersten Podcast eines Bistums in Deutschland gestartet. Wie so oft waren die US Bistümer etwas schneller dabei. So publiziert der Weihbischof von Los Angeles (Kalifornien) Robert Barron schon seit geraumer Zeit die wöchentlich erscheinende Word on Fire Show.

Das Erzbistum Berlin holte sich erfahrene Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projekts, indem es

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Johannes Paul II. vs. Hugh Hefner

Katholische Lebensart statt Playboy-Lifestyle

Hugh Hefners Playboy wird von hedonistischer Seite oft als Bereicherung und Missionserfolg der „sexuellen Befreiung“ betrachtet. Es gibt aus feministischen und anderen Perspektiven großen Zweifel an dieser Lifestyle-Sichtweise. Der Playboy schadet der Frau und dem Mann nachhaltig. Das Magazin fördert sowohl Plastikbrüste als auch Magersucht und reduziert Frauen auf Fleischklumpen. Aber es gibt heilsame Lifestyle-Alternativen.

Hugh Hefner: vom Puritaner zum „Playboy“

Das Magazin „Playboy“ ist nicht zu trennen von „Hugh Hefner“, dem Gründer und Hedonistenpapst Amerikas. Er kommt aus einer puritanischen Familie, in der er nach eigenen Aussagen zu wenig körperliche Zuneigung und Liebe erfuhr. Was in Erziehung und Heranwachsen bitterlich fehlte, sucht er nun mit dem „Playboy“ und einem hedonistischen Lifestyle zu kompensieren. Nackte Frauen, Sexualität ohne Verpflichtungen und Spaß als Hauptmaxime sollen seine propagandistischen Markenzeichen sein: „Alles, was Männern Spaß macht“ wurde schließlich zum Slogan seines Magazins. Die Kosten für diesen Lifestyle sollen dabei die Männer tragen, die sein Magazin kaufen – natürlich nur wegen der guten Artikel – und die Frauen, die sich gegen Geld ausziehen und als „Bunny“ zur Verfügung stehen.

Frauen werden ihrer Würde beraubt und unter die Tiere gezählt

Wenn nun die Darstellung und Bezeichnung einer Frau als „Bunny“ – „Hase, Kaninchen“ nicht frauenfeindlich ist, kann man dieses Adjektiv direkt vergessen. Um Geld zu verdienen, wird die Frau im Playboy zum Objekt,  sie wird wie auf einem Viehmarkt einer Fleischbeschau preisgegeben. Allein ihre sexuellen Reize werden bewertet, um sie dann anhand von Brüsten, Hintern und anderen Sexualmerkmalen zum „Playmate des Jahres“ zu wählen – oder auch nicht. Es ist eine Sache, wenn die Protagonistinnen diese Entwürdigung als Bestandteil ihrer erwachsenen Freiheit sehen. Es wird jedoch zum Skandal, wenn es genügend Frauen gibt, die in dieser Entwürdigung „Vorbildcharakter“ sehen.  Plastik-Silikon-Eigenfett Fake-Bodys im Pseudoideal 90-60-90 werden dabei zum Maßstab genommen. In den Medien werden die „Playmates“ mitunter ausgezeichnet und als ideales Sexualobjekt dargestellt. Als sei es eine Auszeichnung sich derart würdelos zu verkaufen. Diese Selbstentwürdigung schadet auch den Frauen, die sich mit diesen falschen Vorbildern vergleichen, fertigmachen und leiden.  Es schadet den Männern, die Photoshop-Fakes zum Maßstab nehmen anstatt sich an echten Frauen auszurichten. Statt Würde und Familiensinn wird billigste Triebhaftigkeit geweckt.

Marilyn Monroe war ein erstes Opfer dieser hedonistischen Propaganda

Wie lebensfeindlich und anti Frau die Playboy-Ideologie ist, kann man an deren Protomodel Marilyn Monroe sehen. Ihr Leben war eine kurze schein-schöne Fassade ohne Happy End. Marilyn hatte nur nach außen Highlife. Ihr Leben dahinter war tragisch und traurig: Sie war tablettensüchtig, hatte Fehlgeburten, Abtreibungen und erlebte mehrere gescheiterte Ehen. Einer ihrer Exmänner, Joe DiMaggio, spiegelt im Lied „Mrs Robinson“  von Simon and Garfunkel auch die Einsamkeit Marilyn Monroes: „our nation turns it’s lonely eyes to you“. Nach außen glänzte alles topp, aber innerlich war nichts gut. Marilyn hat nie die Anerkennung und Liebe erfahren, die sie suchte. Auch Ruhm, Tabletten, Alkohol und Psychotherapie halfen da nicht weiter. Kurz vor ihrem Tod ließ sie sich in ein Krankenhaus einliefern. Sie starb mit nur 36 Jahren.

Dennoch: Marilyn Monroe ist noch immer ein Poster-Idol. Wie kann das sein? Ist sie wirklich das Vorbild für Selbstbestimmung? Hat sie die Frauen wirklich befreit? Verkörperte sie ein glückliches und erfülltes Leben oder zeigen sich in ihr nicht neue Abgründe und Abhängigkeiten – die nach Ruhm, Anerkennung, Scheinwerfer und Beliebtheit?

Was ist es, dass Marilyn trotz allem so populär macht? Es geht nicht um ihr Seelenleben, sondern um die Bilder, Poster und Filme von ihr. Ihr äußerer Schein ist nach wie vor anziehend, er wirkt, trotz aller inneren Tränen.

Frei und glücklich ist so ein Leben allerdings nichts. Marilyn Monroe lebte das vor, was ihr von Hollywood und Kommerz abverlangt wurde. Marilyn war ein Verkaufsobjekt von Hollywood, ein Aushängeschild, mit dem die Film- und Modelwelt Geld verdient hat. Nicht die Person, sondern das „Produkt“ Marilyn zählte –  und das war die Tragik ihres Lebens.

Die heilsame Alternative:

Es gehört zum Menschen, dass er als Mann oder Frau so geliebt und angenommen werden will, wie er bzw. sie ist. Dafür ist nicht Plastik oder Fettabsaugung, sondern Selbstbejahung wichtig. Im Psalm 139 wird dies wunderbar ausgedrückt: „Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. / Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.“ (139,14). Wie selten wird dies bejaht, aber wie notwendig ist es? Der bejahte Mensch ist frei. Die Reise soll daher nicht in den Schein, sondern in die Freiheit und das wahre Leben gehen. Der heilige Johannes Paul II. hat dies in Evangelium vitae bestens auf den Punkt gebracht:

„Ja, dieses sterbliche Leben ist trotz seiner Mühen, seiner dunklen Geheimnisse, seiner Leiden, seiner unabwendbaren Hinfälligkeit eine sehr schöne Sache, ein immer originelles und ergreifendes Wunder, ein Ereignis, würdig mit Freude und Lobpreis besungen zu werden“. Mehr noch, der Mensch und sein Leben erscheinen uns nicht nur als eines der größten Wunderwerke der Schöpfung: Gott hat dem Menschen eine beinahe göttliche Würde verliehen (vgl. Ps 8, 6-7). In jedem Kind, das geboren wird, und in jedem Menschen, der lebt oder der stirbt, erkennen wir das Abbild der Herrlichkeit Gottes: diese Herrlichkeit feiern wir in jedem Menschen, der Zeichen des lebendigen Gottes, Ikone Jesu Christi ist.“

Foto: CC BY-SA 3.0 Dr. Meierhofer

Die ganze Enzyklika zum Nachlesen:

Evangelium vitae

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Die Medici – Paten der Renaissance (3/4) – Die Päpste der Medici

Giovanni de Medici wird auf Betreiben seines Vaters 1489 zum Kardinal ernannt und geniesst trotz der Vertreibung der Medici aus Florenz beim Vatikan grosses Ansehen. Mit Unterstützung des Heiligen Stuhls kann er nach Florenz zurückkehren. Er macht sich die Stadt mit brutaler Gewalt untertan. Nach dem Tod des Papstes 1513 sichert das Vermögen der Familie die Wahl Giovannis zu dessen Nachfolger. Als Papst Leo X. macht er sich eher als Kunstmäzen denn als Kirchenführer einen Namen.

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