The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: 1000plus (Seite 1 von 2)

1000plus-Kongress in Fürstenfeldbruck

Perspektiven einer Kultur des Lebens

Was wäre, wenn wir es in der Hand hätten, unsere Gesellschaft zu verändern – hin zu einer Kultur des Lebens. Darüber spricht Kristijan Aufiero, Leiter von 1000plus, mit seinen Gästen:

Thomas Maria Renz 
Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Sr. Anna Franziska Kindermann
Generaloberin der Franziskanerinnen von Sießen

Markus Rode
Leiter Open Doors, Kelkheim 

Dr. Harald Schätz
Logotherapeut in Starnberg, Aufsichtsratsvorsitzender von Pro Femina e.V. 

Cornelia Lassay
Leiterin der Pro Femina-Beratungsstelle Heidelberg 

 

 

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10.000 Gläubige aus ganz Bayern

Jahrhundertfest: Ganz Bayern – und die Weltkirche – feiert in München die Patrona Bavariae

Höhepunkt sind eine Sternprozession zum Marienplatz und der Festgottesdienst mit anschließender Marienweihe, der um 16 Uhr auf dem Marienplatz beginnt.

Etwa 1000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder treffen sich auf dem Odeonsplatz, wo die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) von 10 bis 20 Uhr ein großes Pfadfinderlager organisiert.

Um 13 Uhr besucht Weihbischof Florian Wörner, Beauftragter der Freisinger Bischofskonferenz für Jugendseelsorge und kirchliche Jugendverbände, die Jugendlichen.

Um 18.30 Uhr beginnt auf der Aktionsbühne auf dem Odeonsplatz ein Poetry Slam zum Thema „Was ist mir heilig?“.

Außerdem kommen im Rahmen des Festtages rund 700 Ministranten zum Bayerischen Ministrantentreffen zusammen. Sie werden in ihrer liturgischen Kleidung auch die Sternprozession der bayerischen Bistümer begleiten.

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Lebensschutz-Initiative

1000plus: Zahl der Beratungen hat sich mehr als verdoppelt

Heidelberg (idea) – Die überkonfessionelle Lebensschutz-Initiative „1000plus“ erlebt seit Jahresbeginn einen „noch nie dagewesenen, dramatischen Anstieg an Beratungsanfragen von Frauen im Schwangerschaftskonflikt“. Das teilte der Vorstandsvorsitzende, Kristijan Aufiero (Heidelberg), in einem elektronischen Brief an die Unterstützer der Bewegung mit. Derzeit wendeten sich über 500 ratsuchende Frauen pro Monat an die Berater. Vor einem Jahr seien es nur halb so viele gewesen. Während man im ersten Quartal 2016 705 Frauen beraten habe, seien es in diesem Jahr 1.480 gewesen, was einem Plus von 110 Prozent entspreche. Wie die Pressesprecherin der Initiative, Paula von Ketteler (München), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erläuterte, hat die verstärkte Nachfrage ihren Grund darin, dass die Beratungsangebote von „1000plus“ nun schneller und besser in Internetsuchmaschinen wie „Google“ gefunden würden. Im gleichen Zeitraum habe man die Zahl der Beraterinnen jedoch nur von 17 auf 22 erhöht. Die Initiative prüfe nun, ob es ihr gelinge, das Spendenaufkommen zur Anstellung weiterer Beraterinnen deutlich zu erhöhen, oder aber – wie bereits im Mai 2016 geschehen – ihre Internetberatungsanzeigen einzustellen. Nach von Kettelers Worten ist der Grund für eine Abtreibung in den seltensten Fällen fehlendes Geld:

„Die Frauen brauchen jemanden, der ihnen zuhört und ihnen Zeit schenkt.“ | Bild: shutterstock_349497440

Papst Franziskus: „Was für eine wundervolle Arbeit“

Die Aktion „1000plus“ hat von 2009 bis heute nach eigenen Angaben über 14.000 Frauen beraten. Allein 2016 waren es 3.628. 85 Prozent von ihnen standen vor der Frage „Abtreibung ja oder nein“. 65 Prozent aller Frauen, die sich zurückmeldeten, entschieden sich für ein Leben mit ihrem Baby, 35 Prozent für eine Abtreibung. Als häufigsten Grund für einen Schwangerschaftskonflikt gaben die Frauen Probleme in der Partnerschaft (38 Prozent) und biografische Motive (28 Prozent) an. Nur ein Prozent aller Frauen fragten nach einem Beratungsschein, der vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, um eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Bei einer Privataudienz lobte Papst Franziskus im Juni 2016 die Mitarbeiter von „1000plus“: „Was für eine wundervolle Arbeit!“ Träger ist die Beratungs- und Hilfsorganisation „Pro Femina“ in Zusammenarbeit mit dem Verein „Die Birke“ und der Stiftung „Ja zum Leben“ (alle Heidelberg). „1000plus“ hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich 1.000 und mehr Frauen im Schwangerschaftskonflikt beizustehen und so 1.000 und mehr Kindern das Leben zu retten.

Bei einer Privataudienz lobte Papst Franziskus im Juni 2016 die Mitarbeiter von „1000plus“: „Was für eine wundervolle Arbeit!“ | Bild: Dr. Markus Arnold (stellvertretender Vorsitzender des Vorstands von Pro Femina e.V.), Monika Aufiero (Vorstandsmitglied), Weihbischof Thomas Maria Renz (Diözese Rottenburg-Stuttgart), Kristijan Aufiero (Vorsitzender des Vorstands, v.l.n.r.).

Mit freundlicher Genehmigung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, mehr unter www.idea.de

Sie wollen sich bei 1000plus engagieren? Hier geht's zur Stellenanzeige 

 

 

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„24 Wochen“: Weit mehr als nur ein Film

Ab Donnerstag läuft das Abtreibungsdrama „24 Wochen“ mit Julia Jentsch und Bjarne Mädel in den deutschen Kinos. Paula von Ketteler hat den Film vorab gesehen und als Projektentwicklerin für „1000plus“, das ungewollt Schwangere berät, für pro rezensiert.

Von Paula von Ketteler

„Es ist ja nur ein Film!“ Dieser distanzierende Satz kommt einem Kinobesucher des Spätabtreibungsdramas „24 Wochen“ wohl nicht so leicht über die Lippen. Nicht nur, weil Julia Jentsch uns die Geschichte der erfolgreichen Kabarettistin Astrid, die plötzlich mit der Down-Syndrom-Diagnose ihres ungeborenen zweiten Kindes konfrontiert wird, direkt in unsere Komfortzone hineinspielt. Sondern auch, weil wir eigentlich alle wissen, dass Schwangerschaftskonflikt und Abtreibung jedes Jahr eine hunderttausendfache, aber vielfach verschwiegene Realität in unserem Land sind.

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Verdoppelt hält besser

Jetzt, und nur für kurze Zeit: Jede Spende für den Ausbau von 1000plus wird verdoppelt!

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>>Jetzt spenden<<

Im Herbst 2009 ging das Kooperationsprojekt 1000plus an den Start, um eines Tages 1.000 Frauen im Schwangerschaftskonflikt jährlich zu beraten. Was zunächst wie eine verwegene Idee klang, entwickelte sich schnell zur Erfolgsgeschichte. Und nun hat sich 1000plus neue Ziele gesetzt: Zunächst möchte die Organisation noch in diesem Jahr 3.000 Frauen helfen und die Beratung bis zum Jahr 2020 auf jährlich 10.000 Beratungsfälle ausbauen.
So ein Wachstum innerhalb so weniger Jahre? So viele Schwangere erreichen ohne staatliche „Beratungsscheine“? So eine große Hilfsorganisation nur von Spenden finanzieren?
Projektleiter Kristijan Aufiero zeigt sich angesichts dieser drängenden Fragen durchweg zuversichtlich:
Kristijan Aufiero„Wir haben von Anfang an fest daran geglaubt, dass Gottes Segen auf dem Vorhaben liegt, durch kompromisslose, tätige Barmherzigkeit die Abtreibungen tausender ungeborener Kinder zu verhindern. Wir waren und sind entschlossen, mutig neue Wege zu gehen, um viel mehr Schwangere zu erreichen und beraten zu können. Dabei vertrauen wir fest darauf, dass Gott uns keine Aufgabe stellt, ohne uns die Kraft zu geben, sie zu stemmen, und ohne uns die Menschen an die Seite zu stellen, die uns dabei helfen.“
1000plus baut weiter an seinem großen Netzwerk für das Leben und bittet dafür um Spenden.
Die aktuelle Kampagne, der so genannte „Verdopplungsfonds“, soll dafür sorgen, dass der schrittweise geplante Ausbau in diesem Jahr finanziert werden kann. Im Vorfeld hatten sich eine kleine Gruppe von privaten Spendern bereit erklärt, alle bis zum 15. Oktober 2016 eingehenden Spenden für diesen Ausbau bis zu einem Gesamtbetrag von 164.000 € zu verdoppeln.
Und deshalb fließen jetzt mit jedem unter dem Verwendungszweck „Ausbau 2016“ an 1000plus gespendeten Euro faktisch zwei Euro in die unmittelbare Hilfe und Beratung für Schwangere in schweren Krisensituationen.

Wer sich beteiligen möchte, findet hier den Link zum Spendenportal von 1000plus: https://www.1000plus.de/spenden.html

 Weil jeder fehlt, der nicht geboren wird.
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Ein Netzwerk der Nächstenliebe 

1000plus startet neue Spendenkampagne für den Ausbau der Beratungsarbeit

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Rund 200 Gäste verfolgten gespannt und bewegt zugleich das Podiumsgespräch von Kristijan Aufiero und Caroline Stollmeier mit vier von Pro Femina beratenen Frauen, die aus der Zeit ihres Schwangerschaftskonfliktes berichteten. © Pro Femina e.V.

München, 18. Juli 2016. – „Wie können wir das, was wir tun, noch mehr Frauen zur Verfügung stellen?“ Mit dieser Frage erinnerte Kristijan Aufiero, Vorsitzender des Vorstands von Pro Femina, vergangenen Samstag beim 1000plus-TAG in Feldkirchen an den Anfangsimpuls des Projekts 1000plus. Es ist eine Frage, die auch nach über 10.000 Beratungsfällen in den vergangenen sieben Jahren für ihn nicht an Dringlichkeit verloren hat. Das diesjährige Treffen der Freunde und Unterstützer von 1000plus, einem Kooperationsprojekt zum Ausbau der Beratungsarbeit, war daher mehr als nur ein Rückblick auf das zurückliegende Jahr mit der erfolgreichen Gründung der Beratungsstelle Bayern: Mit dem Start einer neuen, 328.000 Euro schweren Spendenkampagne war der Tag auch ein Meilenstein im Aufbau eines großen Netzwerks der Nächstenliebe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt.

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Im Zeichen der Barmherzigkeit: Papst Franziskus und 1000plus!  

„Papst Franziskus verkörpert für mich die liebende Barmherzigkeit Gottes“ – „1000plus ist wie ein Achtes Werk der Barmherzigkeit“.

ROM/ROTTENBURG (The Cathwalk). – Weihbischof Thomas Maria Renz (Bistum Rottenburg-Stuttgart) nahm an der 1000plus-Privataudienz bei Papst Franziskus teil. The Cathwalk erzählte er, warum er ein großer Fan sowohl von 1000plus als auch von Papst Franziskus ist.

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Weihbischof Renz über Papst Franziskus: „Wir wissen aus vielen seiner Äußerungen, dass er gerade dem Einsatz für das ungeborene Leben höchste Priorität einräumt.“ (Foto: L’Osservatore Romano)

Sie unterstützen 1000plus schon seit mehreren Jahren. Was macht dieses Projekt aus Ihrer Sicht so besonders?

Ich bin von Anfang an und je länger desto mehr begeistert von der durchgehend positiven Sicht des Lebens, die 1000plus vermittelt: dass das Leben etwas ganz Wunderbares und ein riesengroßes Geschenk ist! Das fängt beim Werbematerial an, das nicht nur viele fröhliche Kindergesichter zeigt, sondern auch die eminent wichtige Botschaft vermittelt, dass jeder Mensch von Anfang an, so klein und unscheinbar er auch sein mag, unendlich kostbar, einzigartig, gottgewollt, liebenswürdig und schützenswert ist. Und es setzt sich fort durch die Art und Weise, in der die Beraterinnen von 1000plus Frauen in Schwangerschaftskonflikten helfen, nämlich verständnisvoll, zuhörend, Zeit schenkend, wertschätzend, hilfsbereit, mitfühlend, motivierend, ermutigend, humorvoll und nicht zuletzt: für sie betend. Wenn Jesus Christus das Ziel seines Kommens in unsere Welt auf den Punkt gebracht hat mit dem Wort: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10), dann dient 1000plus auf überzeugende Weise genau diesem Ziel.

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