The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: Rodolfo Papa

Der Ort hinter dem sichtbaren Raum

Giotto und Beato Angelico stellen das Mysterium der Himmelfahrt dar

Ascensione Angelico

Giotto wurde mit der Gestaltung der Fresken in der am Ort eines ehemaligen römischen Amphitheaters neu erbauten Kapelle beauftragt. Diese wurde von der Familie Scrovegni um das Jahr 1300 mit dem Ziel erworben, einen (heute nicht mehr erhaltenen) Familienpalast und die Palastkapelle zu errichten.

Die Malarbeiten Giottos wurden schätzungsweise zwischen 1303 und 1304 auf den direkten Auftrag von Enrico Scrovegni hin ausgeführt. Dabei handelt es sich um den Sohn des im 17. Gesang von Dantes „Inferno“ als Wucherer charakterisierten Reginaldo.

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Die Zukunft der christlichen Kunst

Eine Gegenüberstellung von Philosophie und Politik (2/2)

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Vatikanische Museen – Stanza della Segnatura

Die Anwendung der Analyse Del Noces zur Erklärung der nach seinem Tod im Jahre 1989 eingetretenen und nach wie vor aktuellen geschichtlichen Ereignisse lässt uns begreifen, dass „diese Substanz zuletzt im Marxismus materialisierte, dessen historische Verwirklichung zu seinem Gegenteil – die Wohlstandsgesellschaft – geführt hat, die nicht auf dem Weg der Revolution überwunden werden kann, sondern auf jenem der Wiederherstellung der Dimensionen Religion und Werteautorität“ [1].

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Die Zukunft der christlichen Kunst

Eine Gegenüberstellung von Philosophie und Politik (1/2)

Vatikanische Museen – Großer Saal der Bibliothek, Salone Sistino

Wie in dieser Rubrik bereits des Öfteren festgestellt wurde, ist der Versuch einer Diskussion über Kunst ein sehr komplexes Unterfangen. Zu diesem Zeitpunkt über christliche Kunst zu sprechen erscheint als gleichsam unmöglich, da in den Windungen unserer Gegenwart ein Gefühl der Niederlage zu spüren ist, als ob alles, das Geschichte hat, überholt, vergangen und daher „inaktuell“ sei. Dem Christentum selbst wird vorgeworfen, inaktuell und überholt zu sein. Dies betrifft nicht nur seine Kunst und ist leicht anhand der laufend von den Medien verbreiteten jüngsten Ereignisse der nationalen und internationalen Politik nachzuvollziehen. Sind jedoch die derzeitigen, in unsere Zeit fallenden Geschehnisse tatsächlich so radikal verschieden im Vergleich zu 50 oder 100 Jahren zuvor? Ist etwas Nützliches für eine Definition der Moderne und Postmoderne rückverfolgbar, sodass Differenzierungen für eine Neubetrachtung der Kunst vorgenommen werden können?

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Tizians Polyptychon Averoldi

Das Zeugnis der hl. Märtyrer

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Polittico Averoldi

Am 28. Juli gedenken wir der Heiligen Nazarius und Celsus, die 304 während der diokletianischen Verfolgung in Mailand den Märtyrertod fanden. In einer ihnen geweihten Kirche in Brescia ist das von Tizian geschaffene eindrucksvolle Gemälde „Polyptychon Averoldi“ untergebracht, auf dem unter anderem die beiden Märtyrer dargestellt sind.

So wurde das Polyptychon von dem apostolischen Legaten bei der Republik Venedig Altobello Averoldi in Auftrag gegeben und von Tizian zwischen 1520 und 1522 ausgeführt. Tatsächlich erscheint das letztgenannte Datum in der rechten Tafel mit der Darstellung des vom hl. Sebastian erlittenen Martyriums, das chronologisch den Abschluss des aus fünf Teilen zusammengesetzten Polyptychons bildet.

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Die Geburt der Jungfrau von Ghirlandaio

Die katholische Kirche begeht das Fest Mariä Geburt am 8. September

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Mariä Geburt, Fresko von Domenico Ghirlandaio

Der Tradition zufolge wird am 8. September die Nativität Mariens feierlich begangen. Eine eindrucksvolle malerische Darstellung dieses Ereignisses stammt von Ghirlandaio [1] und ist in der Kapelle Tornabuoni in der florentinischen Basilika „Santa Maria Novella“ zu bestaunen.

Der unter dem Namen Ghirlandaio bekannte Domenico Bigordi erblickte im Jahre 1449 als Kind einer Künstlerfamilie in Florenz das Licht der Welt. Wie Giorgio Vasari in seiner Biographie des Künstlers festgehalten hat, war dessen Vater Goldschmied, während sich die jüngeren Geschwister Domenicos später ebenso wie dessen zukünftiger Schwager Sebastiano Mainardi an den malerischen Aktivitäten beteiligten. Ghirlandaios künstlerisches Leben war fruchtbar und von kurzer Dauer. So starb er bereits im Jahre 1494 an der Pest und hinterließ zahlreiche Werke von großer Komplexität.

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