The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Autor: The Cathwalk (Seite 1 von 9)

Theologie des Leibes

Die Theologie des Leibes Reihe: #1 – Der Horizont

Das Wort Horizont kommt vom altgriechischen ὁρίζων – horízōn und meint die Grenzlinie zwischen der sichtbaren Erde und dem Himmel. Genau diese Definition braucht es hier am Anfang einer Serie über Wahrheit, Schönheit und eine alles überstrahlende Kraft. Es geht darum, dass sie entdeckt, mit dem Verstand erfasst und in unserem Herzen verinnerlicht wird!

Von Christian Schallauer

Lernen wir wieder das Staunen!

Warum beginne ich diese Serie mit dem Wort „Horizont“? Wer die Katechesen des hl. Johannes Pauls II. kennt oder sich schon mit der Thematik befasst hat, würde „Horizont“ nicht unbedingt als Schlagwort oder oft verwendete Definition bezeichnen. Eros & Agape, die Keuschheit, die bräutliche Liebe, das Sakrament der Ehe und noch viele weitere Begriffe, sind fundamental für die „Theologie des Leibes“ (TdL). Ich werde in dieser Serie noch viele davon – auch sehr praktisch – beleuchten. Aber – und das ist unglaublich wichtig – bevor wir diese Lehre über den Leib vertiefen wollen, müssen wir eines tun:   unseren Verstand öffnen, den Blick auf die Großaufnahme richten und wieder staunen lernen!

Der Aufstieg

4 Uhr nachts, es ist kalt, ich stehe am Parkplatz und lege die Stirnlampe an, es ist still – unheimlich still – und ich denke darüber nach, ob es eine gute Idee war, den Berg in der Finsternis allein zu besteigen und den Sonnenaufgang zu sehen. Ich mache mich auf, im Licht meiner Lampe versuche ich den Weg zu erkennen und mich vom starken Gefühl des Unbehagens nicht irritieren zu lassen. Mit zunehmender Anstrengung und Konzentration verspüre ich immer mehr Freiheit und Sehnsucht am Gipfel zu stehen. Meine Sorgen, mein Alltag, meine Probleme der vergangenen Tage verschwinden zusehends – nicht, dass sie sich auflösen –, aber es ist, als würden sie hier draußen wieder das richtige Format erlangen, relativiert werden durch die Präsenz des Berges und der Natur!

Dann, nach drei Stunden Aufstieg, stehe ich auf meinem Lieblingsberg – mit einer Emotion und vor einer Kulisse, die ich hier noch nie so erlebt habe! Mir bietet sich ein Panorama, das mich aufs Tiefste bewegt, ein Nebelmeer unter mir, die aufgehende Sonne – ganz zart und lieblich – vor mir. Und ein Horizont, der mir die Sicht aufs Leben zurechtrückt, über mir. Ich bin voller Freude, ja überfließe vor lauter wunderbaren Eindrücken. Mein Horizont des Lebens verschiebt sich, wird neu justiert und findet seinen Platz. Ich stehe hier, staune über diese gewaltige Schönheit und darüber, wie sehr sie mich erfüllt!

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Gottesmutter

Was 18 Heilige über die Notwendigkeit der Marienverehrung sagen

Monsignore Florian Kolfhaus

Nicht wenige Christen in Deutschland halten die Marienverehrung für die rote Kirsche auf der katholischen Schwarzwälderkirschtorte. Schön, wenn sie da ist, aber wenn sie fehlt, schmeckt’s immer noch gut.

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Die Jungfrau umgeben von weiblichen Heiligen: Das Gemälde schuf, Ende des 15. Jahrhunderts, der namentlich nicht bekannte „Meister der Lucialegende“ aus den Niederlanden. Foto: Gemeinfrei via Wikimedia

(Via CNA Deutsch)

Die Verehrung Mariens ist jedoch mehr als „Tortenguss“ und süße Verzierung, wie zum Beispiel im Monat Mai, weil’s so schön ist, noch ein Marienlied zum Schluss der hl. Messe. Maria ist nicht nur eine von vielen Heiligen, unter denen ich mir tatsächlich ein paar Lieblinge auswählen kann, sondern die Mutter Gottes. Ohne sie gäbe es Jesus nicht! Wie haben uns so sehr an den Begriff „Gottesmutter“ gewöhnt, dass wir vergessen, wie herausfordernd er ist. Dante Alighieri dagegen nennt Maria noch staunend „Tochter deines Sohnes“.

Die Heiligen sind sich einig, dass Marienverehrung notwendig ist, um ein guter Christ zu sein. Manche der folgenden Zitate überraschen uns, weil sie überschwänglich sind und vielleicht nicht in die politisch-korrekte Sprachlosigkeit ökumenischer Bemühungen passen, die man durch die Rede von Maria nicht gefährden möchte. Wer Maria nur als dekoratives Früchtchen auf der Torte sieht, vergießt, dass es ohne sie gar keinen Kuchen gäbe; dass wir ohne sie verhungern würden, weil wir das „lebendige Brot, das vom Himmel kommt“, nicht hätten.

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Die Medici – Paten der Renaissance (4/4) – Macht und Wahrheit

Cosimo de Medici, Angehöriger der jängeren Linie der einflussreichen Familie, wird zum Herzog von Florenz ernannt. Er schafft das parlamentarische System ab und zentralisiert als absoluter Herrscher die Verwaltung. Als Autor von „Die Leben der hervorragenden Künstler“ – einer Sammlung von Biografien italienischer Maler, Bildhauer und Architekten – gilt Vasari als Begründer der Kunstgeschichte der Renaissance.

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Die Medici – Paten der Renaissance (3/4) – Die Päpste der Medici

Giovanni de Medici wird auf Betreiben seines Vaters 1489 zum Kardinal ernannt und geniesst trotz der Vertreibung der Medici aus Florenz beim Vatikan grosses Ansehen. Mit Unterstützung des Heiligen Stuhls kann er nach Florenz zurückkehren. Er macht sich die Stadt mit brutaler Gewalt untertan. Nach dem Tod des Papstes 1513 sichert das Vermögen der Familie die Wahl Giovannis zu dessen Nachfolger. Als Papst Leo X. macht er sich eher als Kunstmäzen denn als Kirchenführer einen Namen.

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Die Medici – Paten der Renaissance (2/4) – Lorenzo der Kunstmäzen

Cosimos Enkel Lorenzo de Medici, auch „der Prächtige“ genannt, hat zahlreiche Feinde, darunter den Papst. Doch er überlebt alle Attentate und wird zur Schlüsselfigur der Renaissance. Florenz wird zur Weltkulturhauptstadt. Unter Lorenzos Herrschaft wächst die Macht seiner Familie, und die Medici werden zu einer der einflussreichsten
Dynastien im Italien der Renaissance. Nach dem Mord an seinem geliebten Bruder
halten seine Freunde rückhaltlos  zu Lorenzo.

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Die Medici – Paten der Renaissance (1/4) – Aufstieg einer Dynastie

Während sich das übrige Europa im 15. Jahrhundert noch ganz unter der Herrschaft der katholischen Kirche befindet, kündigt sich im Florentiner Kultur- und Geistesleben bereits eine von den Medici entscheidend getragene tief greifende Wandlung an. Cosimo de Medici und sein Vater Giovanni gründen die mächtigste Bankendynastie der damaligen Welt, Prinzen und Päpste gehören zu ihren Kunden.

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Imperium der Päpste (3/3) – Flammen über Rom

Der Film beleuchtet die Zeit der Reformation, in der sich Luther zum furchtlosen Gegenspieler der Heiligen Väter erhebt. Der gelehrte Theologe kritisiert den Ablasshandel, mit dem das Geld für das ausschweifende Leben der Päpste beschafft werden soll – und für den Neubau des Petersdomes.

Maximilian Schell begibt sich auf eine Zeitreise zu den „letzten Tagen von Rom“, wo arodierende deutsche Landsknechte das „Sündenbabel“ in eigener Regie attackieren.

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