The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: Kirche (Seite 1 von 2)

„Jedem von uns ist diese Mutter geschenkt“

Die Jahrhunderte alte Kraft des Trosts der luxemburgischen Muttergottesoktav

von Pit Rasque

Ab diesem Samstag wird in Luxemburg wieder eine Tradition begangen, die nunmehr seit über 350 Jahren zum festen Bestandteil der luxemburgischen Kultur und darüber hinaus gehört: Das katholische Volk des jetzigen Großherzogtums und das des ehemaligen Herzogtums, i.e. die unmittelbaren Grenzregion, pilgert während der zweiwöchigen sog. „Muttergottesoktav“ nach Luxemburg-Stadt, um das Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ zu verehren.

Das etwa 73 cm große Gnadenbild, aus Lindenholz geschnitzt, ist eine Marienstatue, die das Jesuskind auf dem linken Arm trägt. Der rechte Fuß zertritt den Kopf der Schlange, und zu ihren Füßen liegt der sichelförmige Mond. Die Statue stammt wahrscheinlich aus Montaigu in Belgien.

An dieser Wallfahrt, die im Zuge der Pestepidemien des 17. Jahrhunderts von den Jesuiten in Luxemburg begründet wurde und seitdem ununterbrochen jedes Jahr vom dritten bis zum fünften Ostersonntag begangen wird, zeigt sich eindringlich wie sehr der Glaube und die Volksfrömmigkeit die luxemburgische Kultur und Geschichte mitbestimmten und dies immer noch tun. Jährlich steigende und bis in die zehntausende reichende Pilgerzahlen, künden von einem scheinbar nie dagewesenen Interesse an Kirche, Glaube und Spiritualität.

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Die Verteidigung der Tradition

Der Gongschlag des Roberto de Mattei

Eine Buchkritik von Hannes Kirmse

Der Titel „Verteidigung der Tradition“ klingt reißerisch. Er verweist auf das in der Kirche in allen Zeiten gültige Prinzip der Überlieferung, aber auch der Auslieferung an die sich im Wandel befindliche Welt. De Mattei ist es daran gelegen, uns zu zeigen, daß sich dieses Traditionsprinzip nicht ausschließlich auf die apostolische Sukzession in Form der Weitergabe einer Amtsvollmacht bei Bischofsernennungen beschränkt, wie gemeinhin angenommen werden könnte. Die Tradition will sich gar nicht als eine rein bürokratisch-ernüchternde Kategorie verstanden wissen. Sie will durch ihre universelle und reichhaltige Vitalität nicht nur überzeugen, sondern gerade auch den Menschen inspirieren und erfüllen. Sie will in ihrer Schönheit in die Welt der unübersichtlichen Obskurität und Ungewissheit hineinstrahlen. Da ist es in diesem Zusammenhang nicht zu leugnen, daß es die Missa tridentina ist, die durchweg die großen Komponisten immer wieder angeregt hat. Ohne die wie ein Schatz gehütete traditionelle Liturgie mit ihrer Ästhetik und Formensprache, die nicht von dieser Welt ist, könnten wir heute genauso wenig die Klänge von Haydns grandioser Paukenmesse, von Mozarts Krönungsmesse, wie die von Verdis Messa da Requiem vernehmen. Die Töne dieser Werke mit ihrem Verweis auf die Transzendenz wären uns unwiederbringlich abhandengekommen. Die Welt wäre laut, sehr laut sogar, könnte aber keine wahren lichthaften Momente für uns bereithalten. 2017 als Erscheinungsjahr der deutschsprachigen Ausgabe von de Matteis‘ Schrift ist dann auch neben dem Fátima-Jubiläum das Jahr, in dem sich das Summorum Pontificum Benedikts XVI. zum zehnten Mal jährt, aus dem ein besonderes Bewußtsein für die überlieferte Liturgie neu erwachsen ist.

Auf dem Umschlag der im St. Grignion Verlag bei Altötting erschienenen Übersetzung von Roberto de Matteis „Apologia della Tradizione“ prangt Erzengel Michael, wie er auch auf dem römischen Castel Sant’Angelo anzutreffen ist. Er erscheint uns keinesfalls drohend, aber sehr wohl sich seiner Bedeutung bewußt. Es ist ihm anzusehen, daß er in die Welt hineinragen, sich behaupten und seine Fittiche gebrauchen will. Der als Büchnerpreisträger und Verfasser der „Häresie der Formlosigkeit“ bekanntgewordene Martin Mosebach empfängt den Leser mit einem knappen, aber fundierten Prolog. Er will uns heranführen zu jenem neuralgischen Punkt, an dem die katholische Amtskirche nunmehr angelangt ist. Es wird bei ihm nicht gefragt, wie der amtierende Papst handelt, wie sein Handeln unter bestimmten Gesichtspunkten zu bewerten sei und gibt sich damit auch keiner gewissen Lagerbildung im Inneren der Kirche hin. Er weist, wie Roberto de Mattei es dann fortführt, auf die Frage hin, der wir uns angesichts der gegenwärtigen Lage ausgesetzt sehen: Was ist das Wesen des Papstamtes und wie ist die Kirche, für die er wirkt, beschaffen? Es wird versucht, das anklingen zu lassen, woran sich der Papst in seinem bewussten Handeln selbst bemessen sollte. Theologisch greift Mosebach hierfür die von Benedikt XVI. 2005 eingeführte Hermeneutik der Kontinuität auf, der die Hermeneutik der Diskontinuität, des Bruches gegenübersteht. Daß dies kein Alleingang des gerade frisch in das Amt Eingeführten war, zeigt sich auch daran, daß sein Vorgänger Johannes Paul II. 1980 während seiner Reise nach Lisieux zwei Tendenzen ansprach, die dem katholischen Glauben abträglich seien: Integralismus und Progressismus. Die Kirche darf sich der Welt nicht verschließen, muß aber gleichwohl sich ihres Sendungsauftrages bewußt bleiben. De Mattei gräbt sich dann durch die Tiefenschichten des Werdens der Kirche wie wir sie heute vorfinden – durch das Zeitalter der Verfolgungen, die Krise von Avignon, bishin zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Die Kirche hatten in diesem Werden zahlreiche Krisen und Zerwürfnisse erlebt, die aber nie eine Sinncrisis werden konnten durch die Rückkopplung an die Ursprünge, an das Mysterium, an die Heilsnotwendigkeit, an die Tradition.

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Zugänge zum Glauben – oder: der kritische Blick in den Spiegel

Die Kolumne von Georg Dietlein

15909489_10208080450305076_1440240424_nJeder Mensch hat seinen individuellen Zugang zum Glauben. Jeder Mensch „glaubt“ anders, weil sich der Glaube nicht auf das Für-wahr-Halten von Dogmen beschränkt (fides quae), sondern letztlich in einer ganz persönlichen Beziehung zu Jesus Christus wurzelt (fides qua). Deshalb ist das Gottesbild, aber auch das Bild von Kirche und vom Menschen bei jedem Christen unterschiedlich nuanciert und akzentuiert (worüber man nun so oder so denken mag). Diese unterschiedlichen Nuancierungen haben übrigens praktische Konsequenzen, welche wiederum einen Rückschluss auf unser Gottesbild erlauben.

Dazu zwei anschauliche Beispiele. Szenario 1: Gehen wir einmal davon aus, ich setze mich für eine Liberalisierung der katholischen Sexual- und Ehemoral ein. Das hohe Ideal, das die Kirche heute noch den Menschen predigt, das kann doch keiner mehr leben!? Dieses Engagement sagt viel über mein Gottes- und Menschenbild aus. Positiv gesagt: Ich betone sehr stark die Barmherzigkeit und Vergebungsbereitschaft Gottes. Eigentlich will Gott unser Bestes (weshalb die Kirche ja gerade bestimmte Handlungsempfehlungen bereit hält). Aber die Güte Gottes geht dann sogar so weit, dass er das alles nicht so „ernst nimmt“ – und uns das alles ein bisschen „egal“ sein kann.

Negativ gewandt: Diese Haltung sagt auch etwas aus über mein Bild vom Menschen. Ich fordere eine Liberalisierung der Moral, weil ich dem Menschen dieses Ideal nicht mehr zu-traue oder zu-mute. Weil der Mensch so schwach ist (oder unser Glaube an die Güte und Allmacht Gottes so verdrängt), brauchen wir Abstriche – eben ein „Christentum light“. Zugleich sagt das ganz schön viel über unser Bild von Gott aus.

Ein zweites Beispiel: Ich setze mich für eine „Öffnung“ der Kirche ein. Das Ziel ist dabei, Kirche wieder „attraktiv“ zu machen und möglichst viel Sympathie für die Kirche zu wecken. Weil das offensichtlich nicht mit den „Kernkompetenzen“ von Kirche funktioniert (Gebet, Eucharistie, Sakramente), probiere ich es mit kleinen Aktionen und „Reförmchen“: Abschaffung des Zölibates, Öffnung der Weihe für Frauen, „arme Kirche“, Entfernung aller Kniebänke. Möglicherweise bleibt der gewünschte Erfolg für die Kirche aus – aber dann hat man es immerhin mal versucht.

Analyse: Ich will eigentlich nur das Best(gemeint)e für die Kirche. Ich will, dass das kirchliche Leben wieder so funktioniert wie im 19. Jahrhundert (eigentlich ein ziemlich verstaubtes Kirchenbild, oder?). Ich will möglichst viele Kirchenmitglieder und Kirchgänger (und das um jeden Preis). Ich möchte, dass die Kirche wieder zum Mittelpunkt in jedem Dorf und jeder Stadt wird – ein Ort, um sich auszutauschen und sich zu vernetzen. – Negativ gewandt: Mir sind die Inhalte eigentlich egal. Es geht bloß um Zahlen und ums Image. Es geht um Likes auf facebook und eine gute Publicity beim SPIEGEL. Das aber führt zu einem Gesichtsverlust vor dem Spiegel. Die Kirche wird zu einer bloßen NGO, bestenfalls zu einem Verein von #gutmenschen, vermutlich aber einfach zu einem Netzwerk oder einem netten Club. Ein leicht religiöser Anstrich trägt dabei zur Erleichterung des Gewissens bei (oder ist einfach très chic): strahlende Christbäume, ab und zu die Mystik einer weihraucherfüllten Kirche, das lateinische Hochamt als „Event“ und natürlich die kleine Opferkerze als postmoderner Glücksbringer. Ist doch cool – sagen die einen. Ist aber nicht mehr die Kirche Jesu Christi – sagen die anderen.

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Schönheit und Religion: sinnlich, künsterlisch und liturgisch

Europa ist der Kontinent mit der höhsten Areligosität. Vor allem eines scheint verloren gegangen zu sein: Die Möglichkeit Glauben mit Schönheit und Ästhetik zu verbinden. Stattdessen herschen Schamgefühle und Ernüchterung vor. Die Wahrnehmung von Schönheit ist jedoch ein unverzichtbarer Bestandteil des religiösen Erlebens.

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Foto: Reji / flickr.com. Lizenz: CC-BY-NC-ND 2.0

von Josef Jung

Ein Muslim, der die Schönheit des Christentums zeigt

Navid Kermani ist Muslim und belehrt von außen über die Schönheit des Christentums, in dem Buch mit dem passenden Titel: „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum“. Staunen kann man auch darüber, dass man sich anscheinend „ungläubig“ nennen muss, um die Schönheit wahrzunehmen. Kermani nähert sich über die christliche Kunst der Schönheit an und bezieht sich auch auf den Sonnengesang von Franz von Assisi, in dem dieser die Schönheit der Schöpfung preist. Vor allem aber geht es um Rom und Caravaggio. Über Kunstwerke und Schönheit sich dem Christentum anzunähen, scheint heute ganz fremd geworden zu sein und dennoch sind dies genau die Dinge, die Kermani helfen, eine Brücke zwischen Christentum und Islam zu schlagen.

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Schönheit statt Angst und Mittelmaß: Die katholische Kirche braucht dringend Künstler

So schrieb der russische Autor Fjodor Dostojewski in „Dämonen“, einem seiner vier großen Romane. Der russisch-orthodoxe Romancier stimmte einem polnischen römisch-katholischen Papst zu, der ein Jahrhundert später über die Notwendigkeit der katholischen Kirche nach Schönheit und Künstlern, die diese Schönheit erschaffen könnten, schrieb.

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„Die Schönheit ist ein Schlüssel zum Mysterium und ein Ruf nach Transzendenz. Sie ist eine Einladung, unser Leben zu genießen und von unserer Zukunft zu träumen. Deswegen kann die Schönheit der geschaffenen Dinge nie vollständig zufriedenstellen. Sie rüttelt an der versteckten Sehnsucht nach Gott…“, schrieb Papst Johannes Paul II. 1999 in seinem Brief an die Künstler.

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Johannes Hartl: "Katholische Sexualmoral ist eine Hymne an die Schönheit der menschlichen Erotik."

Der Cathwalk-Artikel „7 Vorurteile gegen die Abschaffung des Pflichtzölibats“ hat viele berechtigte(!) Diskussionen ausgelöst. Da wir explizit Dr. Johannes Hartl darin erwähnten, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ihm persönlich ein paar Fragen zum Thema Zölibat und Ehe zu stellen.
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Johannes Hartls Herz brennt dafür, die Faszination und Schönheit und Gottes auf mitreißende Art und Weise zu kommunizieren. Der promovierte katholische Theologe wurde 1979 geboren und studierte Germanistik und Philosophie, bevor er mit seiner Frau 2005 das Gebetshaus Augsburg gründete, in dem seit 2011 Tag und Nacht das Gebet nicht mehr verstummen und zu dessen Veranstaltungen Tausende Besucher kommen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und international gefragter Konferenzredner, der es versteht, geistlichem Tiefgang mit Humor, Intellekt und hoher Praxisrelevanz zu verbinden. Johannes lebt mit seiner Frau Jutta und ihren vier Kindern in Augsburg.

The Cathwalk: Lieber Johannes Hartl, würden Sie gerne in wenigen Jahren die MEHR-Konferenz mit einer von Ihnen zelebrierten Messe eröffnen?

Nein. Ich kann sehr gut damit leben, dass ich kein Priester bin und dass es geweihte Amtsträger gibt, die der Hl. Messe vorstehen und darin als Ehelose Jesus als Bräutigam verkörpern, der sich uns in der Eucharistie selbst schenkt. Und außerdem neige ich zu Unpünktlichkeit und bin deshalb froh, wenn mein Beitrag nicht gleich am Anfang einer Konferenz steht 😉

The Cathwalk: Sie sind im Kontakt mit vielen freikirchlichen Pastoren, die Familie und Hirtenamt miteinander vereinigen. Haben Sie den Eindruck, die Ehe macht diese Männer zu einem schlechteren Seelsorger?

Nein, den Eindruck habe ich nicht. Den Konflikt zwischen Familienleben und den sehr anstrengenden pastoralen Verpflichtungen jedoch spürt beinahe jeder dieser Pastoren. Paulus hat schon Recht, wenn er sagt, dass sich der Verheiratete weniger ausschließlich um seinen Dienst kümmern kann als ein Eheloser. (1 Kor 7,32f.)

The Cathwalk: Was ist aus Ihrer Sicht der Sinn des Zölibats in der heutigen Zeit?

Das prophetische Zeichen gegen den Götzen schlechthin. Einer der mächtigsten Götzen heute ist der, der romantischen Liebe und der Sexualität. Wie viele Filme enden damit, dass er und sie sich endlich finden! Ja, das ist doch die höchste Erfüllung, oder? Nein, ist es nicht. Die Überhöhung des romantischen Ideals ist ein Trugbild, das mit der Realität einer treuen Ehe weniger zu tun hat, als man denken könnte. Dass ein Mensch nicht nur ohne Partnerschaft leben kann, sondern das sogar freiwillig wählt, ist ein bedeutsames Zeichen in der heutigen Zeit. Ein Zeichen dafür, dass der Mensch für Gott erschaffen ist und bei ihm eine Liebe finden kann, die alle menschliche Erotik bei weitem übersteigt.

The Cathwalk: Ist es ein Vorurteil, dass die Kirche jahrhundertelang die Sexualität verteufelt hat, oder ist da was Wahres dran?

Da ist was Wahres dran. Allerdings gibt es ein in extrem vielen Gesellschaften stark tabuisierten und reglementierten Umgang mit der Sexualität. „Offener“ Umgang mit Sexualität ist eher eine recht moderne Erfindung. Ich glaube nicht, dass das Verklemmte genuin vom Christentum kam (in der Bibel finde ich kaum stellen für jedoch viele gegen Leibfeindlichkeit), sondern eher aus dem Neuplatonismus. Die heutige katholische Sexualmoral, allem voran wie Papst Johannes Paul II sie formuliert hat, ist eine Hymne an die Schönheit der menschlichen Erotik.

The Cathwalk: Auch eine christliche Ehe ist ja oft mit sexueller Enthaltsamkeit verbunden. Hand aufs Herz: Sind Sie manchmal neidisch auf die alttestamentarischen Könige David und Salomo, die viele Frauen hatten, ohne dass Gott was dagegen hatte?

Es ist schon wahr, dass Gott da nichts Explizites dagegen hatte. Dennoch ist die Bibel selbst schon recht skeptisch und schildert ja, dass seine vielen Frauen Salomo doch zum Verhängnis wurden. Und auch bei David lief das nicht so toll. Ich sag mal so: Ich bin ein normaler Mann. Und Treue kostet etwas. Doch Untreue kostet noch viel mehr, denn sie ist immer zerstörerisch. Und ganz ehrlich: nein, mit mehreren Ehefrauen zusammenleben würde ich nicht gerne wollen. Paulus sagt, dass der Mann verpflichtet ist, seine Frau zu lieben wie Christus die Kirche liebt (Eph 5,25). Ein ganz schön forderndes Ideal! Das mit meiner einen Frau zu versuchen reicht mir eigentlich schon als Herausforderung.

The Cathwalk: Vielen herzlichen Dank für das Gespräch.

Das neueste Buch von Dr. Johannes Hartl

gott_ungezaehmt_02_360x360Es gibt eine Frage, die jede andere in den Schatten stellt. Eine Frage, an der sich das Schicksal jedes Menschen entscheidet. Sind Sie bereit? „In meinem Herzen Feuer“ zeichnet eine Reise ins Gebet nach. Das neue Buch von Johannes Hartl nimmt Sie mit auf einen theologisch-philosophischen Weg in die geheimnisvollen Regionen der Herrlichkeit Gottes. Doch er ist anders. Vergessen Sie den Opa im Himmel. Gott ist fremd. Er ist gewaltig. Unsere Denkkonstrukte zerbersten wie Tongeschirr. Er ist das Erdbeben. Es ist Zeit zum Aufbruch raus aus der spirituellen Komfortzone. Gott ist überwältigend. Gott ungezähmt.  

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Facebook, Twitter, Youtube, Instagram

Kirche in den sozialen Netzwerken: USA als Vorbild

Die Kirchen sind nun auch bei Facebook, Twitter, Youtube, Instagram.  Man will mitmachen und dabei sein, indem gepostet und getweetet wird, auch Videos werden immer beliebter. Es ist jedoch nicht einfach in social media und auf Videoplattformen überzeugend aufzutreten. In den USA kann man dabei gut sehen, wie dies professionell gelingen kann. Dabei ist es jedoch wichtig, nicht der Versuchung zu erliegen, eine Hollywood-Kirche darzustellen.

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Gute Hardware und eine Botschaft – professionell vermittelt

Um im Internet ernst genommen zu werden, braucht man gute Hardware und ein professionelles Auftreten. Zur HD-Kamera muss auch die entsprechende Kamera-Affinität kommen. Wichtig ist weiterhin, dass man eine Botschaft hat, die professionell und überzeugend vermittelt werden kann. Man kann hier ruhig Firmen und Unternehmen zum Vergleich heranziehen. Wenn Audi, Coca-Cola oder Netflix sich oder ihre Botschaft im Internet darstellen, wird darauf geachtet, dass der Auftritt entsprechend der Identität des Unternehmens, den Ansprüchen des Marktes und des Kunden präsentiert wird. Niemand käme auf die Idee, einfach mal im Namen der Firma drauflos zu probieren. Dies könnte den Ruf des Unternehmens schädigen.

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