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Mythos Hexenverbrennungen: Fünf Irrtümer, die Sie beachten sollten!

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Anselm Feuerbach: Junge „Hexe“, zum Scheiterhaufen gefahren (1851) Germanisches Nationalmuseum

„Es gibt wohl kein Thema, über das soviel Unfug geschrieben wird, wie über die Hexenverfolgung.“ Claudia Sperlich

von Dr. Josef Bordat

Geschichtsbilder werden gemacht. Anders geht es ja auch gar nicht, schließlich kann Niemand die Zeit zurückdrehen, um sich persönlich von historischen Gegebenheiten ein eigenes Bild zu machen. Rekonstruktionen (vor allem räumliche) prägen also unser Bild vom Vergangenen. Wenn diese falsch sind, weil sie auf fehlerhaften Annahmen basieren, ist das Bild, das wir haben, ein falsches. Besonders bei Themen, die bis heute emotional aufgeladen sind, setzen sich die Bilder durch, die das Befinden der Mehrheit bedienen. Ob sie wahr sind, ist zweitrangig.

Die fehlerhaften Darstellungen in populärwissenschaftlichen Medienberichten und die daraus folgenden Fehlurteile basieren dabei zum Teil auf waschechten Fälschungen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Thema „Hexen“. Oft ist zu hören und zu lesen: „Die (katholische) Kirche hat im Mittelalter Millionen von Frauen in Europa als Hexen verbrannt, bevor die Aufklärung kam und dem Spuk ein Ende bereitete.“ In dieser Aussage stecken fünf Fehler.

Die meisten Hexenverbrennungen gab es in der Frühen Neuzeit

Erster Fehler: Die Zeit. Die meisten Hexenverbrennungen gab es in Europa nicht im Mittelalter, sondern in der Frühen Neuzeit; die letzte Hexe wurde in Deutschland 1775 verbrannt – die Aufklärung war da schon ein Jahrhundert lang der Hauptstrom europäischer Geistesgeschichte.

Zweiter Fehler: Die Opfer. Es waren nicht „8 oder 9 Millionen Opfer“, wie die NS-Propaganda vermutete, sondern – nach derzeitigem Forschungsstand – etwa 50.000. In 350 Jahren europäischer Hexenverfolgung (1430-1780). Die Christenverfolgung führt übrigens jedes Jahr zu mehr als doppelt so vielen Opfern. Es wundert daher schon, dass man als katholischer Christ wesentlich häufiger auf die Hexenverfolgung angesprochen wird, die seit einem Vierteljahrtausend der Vergangenheit angehört (jedenfalls soweit es eine europäische, „christlich“ motivierte war), als auf die Christenverfolgung, die jetzt stattfindet. Die Opfer waren darüber hinaus nur in Deutschland mehrheitlich Frauen, sonst war das Geschlechterverhältnis zahlenmäßig mindestens ausgeglichen, z. T. waren die Männer in der Mehrzahl; in Island waren 90 Prozent, in Estland 60 Prozent der Opfer Männer.

Dritter Fehler: Die Täter. Rund die Hälfte der 50.000 Opfer lebte auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Wenn man davon ausgeht (und davon darf man aufgrund der Quellenlage wohl ausgehen), dass die Opfer zahlenmäßig zwischen protestantischen und katholischen Gebieten des Reichs ungleich verteilt waren – zu Lasten der protestantischen Gebiete –, dann hat die Katholische Kirche die Verantwortung für etwa 10.000 Todesopfer.

Interessant ist auch der Zusammenhang von Inquisition und Hexenverbrennungen: Nur an einigen hundert der über drei Millionen Hexenprozesse (Schuldspruchquote: 1,5 Prozent) war die Inquisition beteiligt. Die Hexenprozesse fanden in der Tat vor weltlichen Gerichten statt. Die Inquisition interessierte sich nämlich hauptsächlich für Ketzer, nicht für Hexen. Im katholischen Spanien hat es keine Hexenverfolgung gegeben – wegen der Inquisition. Auch in Italien sorgte die Inquisition dafür, dass so gut wie keine Hexe verbrannt wurde. In Rom – dem vermeintlichen Zentrum des Grauens – wurde nie eine Hexe oder ein Zauberer verbrannt. Die Katholische Kirche hat die Hexenverfolgung niemals offiziell bejaht.

Der Hexenhammer

„Ja, aber der ,Hexenhammer‘!“ Oft wir unterschlagen, wie es eigentlich zu dem berüchtigten „Hexenhammer“ (Malleus Maleficarum, 1486) kam. Heinrich Kramer (Institoris) schrieb ihn, weil er in Innsbruck erfolglos einen Hexenprozess angestrengt und kurz darauf des Landes verwiesen wurde. Von wem? Vom Bischof Georg Golser. Der „Hexenhammer“ ist eine Reaktion darauf gewesen. Die Bulle, auf die sich Kramer in Innsbruck berief, Summis desiderantes affectibus (1484), enthielt im Übrigen die Aufforderung, verdächtige Personen ernsthaft zu prüfen und bei bestätigendem Ergebnis zurechtzuweisen, zu inhaftieren und zu bestrafen – nicht aber, sie zu verbrennen. In der Praxis hat das den Hexenwahn eher gemindert als befördert. Kirchenrechtlich hat die „Hexenbulle“ übrigens nie Bedeutung erlangt, maßgebend war immer der Canon episcopi, der Hexenglaube als Einbildung ablehnte und bis zur Kirchenrechtsreform von 1918 im maßgeblichen CIC enthalten war; „Summis desiderantes affectibus“ taucht dagegen in keinem Verzeichnis auf. Wie gesagt:

Die Katholische Kirche war gegen die Hexenverfolgung – im Gegensatz zu Luther und Calvin. Martin Luther war ein Verfechter der Hexenverfolgung, denn er war überzeugt von der Möglichkeit des Teufelspaktes und des Schadenszaubers. In einer Predigt vom 6. Mai 1526 sagte er über Hexen und Zauberer: „Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben.“ – Fairerweise muss man aber sagen, dass sowohl katholische wie auch protestantische Theologen gegen den Hexenwahn angekämpft haben. Neben Jesuiten wie Spee und Laymann etwa Johann Weyer (Konfessionszugehörigkeit umstritten, wahrscheinlich Konvertit) und der reformierte Anton Praetorius.

Der Schwerpunkt der Hexenverfolgung ist in Afrika

Vierter Fehler: Der Ort. Der Schwerpunkt der Hexenverfolgung lag nicht in Europa, sondern liegt im heutigen Afrika: „Die intensivste Hexenverfolgung“, so schreibt der Theologe Richard Schröder in Abschaffung der Religion? Wissenschaftlicher Fanatismus und die Folgen (2008), „fand 2001 statt“, und zwar im „östlichen Kongo“. Dort hat sie alles andere als „christliche“ Gründe. Es gibt Schätzungen, die im Zusammenhang mit Hexenkulten im heutigen Afrika von mehreren tausend Opfern jährlich ausgehen. Dieser Umstand ist hierzulande meist unbekannt.

Fünfter Fehler: Das Ende. Interessant ist auch, wie der Hexenwahn – in Europa! – sein Ende fand. Noch einmal Schröder: „Durch die Aufklärung, sagt man. Das stimmt so nicht. Er kam nämlich schon im 17. Jahrhundert weithin zum Erliegen.“ Es gab nämlich massiven Widerstand. „Die Gegner waren Theologen und Juristen, die sich als Christen verstanden.“ Einer davon war der schon erwähnte Friedrich Spee von Langenfeld. 1631 erscheint sein Hauptwerk, die Cautio criminalis („Rechtliches Bedenken wegen der Hexenprozesse“), die nur wenige Woche nach Erscheinen vergriffen ist. In diesem Buch entlarvt er die Hexenprozesse als Farce und die Vollstreckung der Urteile als Mord. Im Zentrum der Kritik steht die Anwendung der Folter, die damals zur Wahrheitsfindung eingesetzt wurde. Spee hält Folter zwar auch für moralisch verwerflich („Kein deutscher Edelmann würde ertragen können, daß man seinen Jagdhund so zerfleischte. Wer soll es da mit ansehen können, daß ein Mensch so vielmals zerrissen wird?“), doch zunächst für juristisch untauglich, weil sie in der Rechtspraxis zur fehlerhaften Beweisaufnahme führe. Friedrich von Spee war übrigens katholisch.

Mangelndes Richtigstellungsinteresse der historischen Forschung

Wie kommt es aber, dass ein Satz mit fünf Fehlern zum „Basiswissen“ des „aufgeklärten“ Deutschen gehört? Nun, dafür ist wohl mangelndes Richtigstellungsinteresse innerhalb der historischen Forschung in Deutschland verantwortlich. Interessant in dem Zusammenhang, dass offenbar erst 1975 durch die Arbeiten von Norman Cohn und Richard Kieckhefer geklärt wurde, dass die von Etienne Leon de Lamothe-Langon in seiner Histoire de l’Inquisition en France (1829) beschriebenen Massenprozesse und -hinrichtungen im Zuge der Hexenverfolgung im Frankreich des 14.[sic!] Jahrhunderts frei erfunden waren, wie die Mediävistin Jenny Gibbons in einem interessanten Artikel darlegt.

Nachdem die Forschungskommunität anderthalb Jahrhunderte lang keinen Anstoß daran nahm, dass der Verfasser der „Inquisitionsgeschichte in Frankreich“ keine Belege für seine Behauptungen anführt und keine Quellen nennt, ist nun deutlich herausgearbeitet worden, dass man für weitreichende Behauptungen, wie etwa die, dass an einem einzigen Tag 400 Hexen ermordet worden seien, Behauptungen anführen und Quellen nennen sollte. Diese Klärung erfolgte erst, als die Fiktion de Lamothe-Langons längst in der Geschichtsschreibung tradiert war und infolgedessen als unumstößliches Faktum die Stammtische erobert hatte. Wir erinnern uns: Geschichtsbilder werden gemacht.

Dieser Artikel erschien hier und darf mit freundlicher Genehmigung des Autors übernommen werden. 

Dr. Josef Bordat ist katholischer Autor und Blogger. In seinem Weblog Jobo72 behandelt er philosophische und theologische Fragen und bezieht engagiert Stellung zu den Themen Kirche, Medien und Politik. Zuletzt erschienen Das Gewissen (2013) und Credo. Wissen, was man glaubt (2016), beide im Lepanto-Verlag

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  1. Und das wichtigste-schon vor 1000 Jahren(ja EINTAUSEND nicht EINHUNDERT)verbot ein deutscher König bei Todesstrafe jemanden als Hexe zu bezeichnen!

    Das Römische Regelwerk war auch nicht dazu da jemanden als Hexe zu verbrennen,sondern dies zu verhindern.Denn nach den Regeln dort konnte überhaupt niemand als Hexe enttarnt werden.

  2. Gast auf Erden 27. Juni 2016

    Es gibt keine „Hexen“, deswegen ist jeder Mord an einem Menschen, mit der Begründung der „Hexerei“ begangen, einer zuviel. Egal ob es ein Justizmord war, oder neun Millionen.

    Und wir sollten nicht versuchen, diesen Massenmord klein zu reden, zu marginalisieren oder einfach abzustreiten.
    Sondern versuchen, uns an die Quellen deutscher Geschichte zu halten. In den Archiven.

    http://www.landesarchiv-bw.de/web/45869

    Dort kann man die Originaldokumente von der Beschuldigung bis zur Konfiskation minutiös aufgezeichnet einsehen. Inklusive der Abrechnung des Henkers für das Brennholz des Scheiterhaufens.

  3. zeitschnur 26. Juni 2016

    Die „fünf Fehler“ sind ja schon lange Gegenstand kirchlicher Apologetik. Allerdings kann man sich anhand dieser „fünf Fehler“ nicht um unangenehme tatsachen herumdrücken oder sie marginalisieren.
    Der frühneuzeitliche hexenwahn ist und bleibt eine Katastrophe des „christlichen“ Abendlandes. es ist auch nicht richtig, dessen theologische Fundierung nun der Reformation anzulasten. das ist Unsinn.

    Die Reformatoren übernahmen nur einen im16. Jh weit verbreiteten katholischen Aberglauben unkritisch. Woher das alles kam, ist eine schwierige Frage und wird bis heute in der Forschung kontrovers diskutiert. Eine Rolle spielte aber mit Sicherheit das, was sich in der Kirche wahnhaft bis in unsere Tage hinein zieht: die Panik, es könnte eine verschwörerische Sekte von Teufelsanbetern auf die Kirche Einfluss gewinnen oder gewonnen haben. Schon im 13. Jh ging die Inquisition (ja, doch die Inquisition, scho…) gegen angebliche Teufelsanbeter vor. man unterstellte gerne Ketzern, mit dem Teufel im Bund zu sein. Ähnliche Unterstellungen richten sich seit dem 19. Jh massiv gegen die Freimaurer, denen mananhand ihrer Geheimniskrämerei ohen jeden Beweis Satanismus als Ritual unterstellt. und dass die Junden angeblich mit von der Partie sind in diesem Geschäft und dazu auch gerne das Blut christlicher Kinder in ihre „Osterbrote“ backen – diesen Mist haben Päpste der Neuzeit approbiert, etwa Benedikt XIV., dem man einen solchen Wahnsinn eigentlich nicht hätte zutrauen sollen, weil er doch eigentlich ganz vernünfti war. oder nicht?

    Man sieht, das alles ist komplizierter.

    Ein interessanter und gründlicher Artikel des Deutschen Historischen Museums in München beschreibt, dass es zwar im Heiligen Römischen Reich immer die Ahndung von schadenszauber gegeben hat, wenigstens theoiretisch, die Brisanz der ganzen Aktion aber durch die Hochscholastik ausgebildet wurde – nicht die Reformation! ich zitiere mal:

    „In diesen weitgehend harmlosen Bahnen hätte die Entwicklung weiter verlaufen können, wenn nicht der althergebrachte Zauberglaube von den Gelehrten der Hochscholastik – allen voran Thomas von Aquin († 1274) – mit der spätantiken Dämonenlehre in Zusammenhang gebracht worden wäre. Anknüpfend an die Teufelspakttheorie des Hl. Augustinus und unter Berufung auf mehrere Bibelstellen über die Gefährlichkeit der Zauberer entwickelte Thomas von Aquin die Vorstellung von einer teuflischen ‚Gegenkirche‘, die schärfstens bekämpft werden müsse. Demnach herrsche der Teufel als gefallener Engel mit Duldung Gottes über einen Dämonenstaat. Seinen Anhängern unter den Menschen, den von Gott abgefallenen Zauberern und Wahrsagern, verleihe der Teufel übernatürliche Kräfte, mit deren Hilfe diese ihre Mitmenschen schädigen konnten. Der Pakt werde durch Geschlechtsverkehr der Zauberer und Zauberinnen mit männlichen und weiblichen Nachtdämonen (incubi und succubi) bekräftigt, aus dem sogar Teufelskinder hervorgehen könnten. Mit ihrem Abfall vom christlichen Glauben und dem Pakt mit dem Teufel machten sich die Zauberer der schwersten Untat schuldig: des Verbrechens gegen die göttliche Majestät. Damit geraten nun die Ketzer wieder in den Blick.“

    http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/02.htm

    Ich fürchte, leider können wir unsere Kirche nicht so einfach freisprechen von schwerer Schuld.
    Wäre keine schwerste Schuld vorgelegen, hätte auch ein Friedrich von Spee keinerlei Grund gesehen, sein seitenstarkes Buch zu schreiben…

    • zeitschnur 26. Juni 2016

      Sorry für die vielen Tippfehler, und das DHM ist natürlich in Berlin, das ist ein Transusenversehen beim Schreiben, nochmals Verzeihung.

  4. Kirchfahrter Archangelus 26. Juni 2016

    Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Geschichtsbilder sind durch Medien wie etwa Bücher oder Filme transportierte Denkschablonen, die durch unzählige Wiederholungen zur „Wahrheit“ gerinnen. Durch geeignete Stimuli von interessierter Seite jederzeit abrufbar. So sind in Büchern und Filmen über Themen wie Mittelalter, Hexen etc. in erster Linie die interessegeleiteten Vorstellungen der Autoren und Drehbuchschreiber ablesbar, weniger die historischen Fakten. Und natürlich die Interessen und Vorstellungen derjenigen, welche bei Filmproduktionen und Büchern die Entscheidung über Produktion bzw. Druck des Buches haben. In Filmen sollte man mal darauf achten, welche Rolle mit dem Branchen-Finsterling und welche mit dem Publikumshelden besetzt wird (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Halo-Effekt) und wie – quasi nebenbei -damit die Publikumseinstellung manipuliert werden kann. In den Folgen der US-Serie „Dr. House“ wurden m.E. sehr oft Patienten, die eine religiöse Einstellung hatten, mit krankhaften Zügen dargestellt: der eine ließ sich „für seine Sünden“ an ein Kreuz nageln, gläubige Eltern lehnen starrsinnig für ihr Kind eine lebensrettende Infusion ab usw. Personen, welche dem aktuellen Mainstream entsprechen, sind hingegen häufig in der Heldenrolle zu finden: liberal, tolerant und aufgeklärt-vernünftig. Da wir ja alle nicht wissen können, was wirklich stimmt und was nicht, soll jeder nach seinem Willen leben und andere nicht intolerant „bevormunden“. Gläubige fallen hingegen oftmals durch ein als „bigott“ transportiertes, engstirniges Verhalten auf, da sie – ohne es im Film rational zu erklären – z.B. dem sympathischen Schwulenpärchen die Ehe nicht gönnen. Schauen Sie sich mal die Umerziehungsfilme der öffentlich-rechtlichen Propagandaschmiede Degeto Film GmbH (Deutsche Gesellschaft für Ton und Film, die gemeinsame Filmeinkaufsorganisation der ARD) vor diesem Hintergrund an. Wie stehen die positiv besetzten Schauspieler zu Inklusion, Integration, Toleranz etc. und wie die negativ besetzten Rollen…?

  5. Me 26. Juni 2016

    Sehr wichtiger Artikel. Danke! Sollte man verbreiten …

  6. Claudia Sperlich 26. Juni 2016

    Der protestantische Jurist Christian Thomasius gehört auch zu den ganz wichtigen Kämpfern gegen die Hexenverfolgung.
    Der protestantische Theologe Peter Goldschmidt war ein entschiedener Befürworter der Hexenverfolgung und schrieb eine Schmähschrift „Verworffener Hexen- und Zauberer-Advocat, das ist, Wolgegründete Vernichtung des thörichten Vorhabens Hn. Christiani Thomasii“.

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