The Cathwalk

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Schlagwort: Pornografie (Seite 1 von 2)

PORNÖ: Harte Fuckten – nicht nur für Menschen mit Masturbationshintergrund!

Harte Fakten

hat er das jetzt echt gesagt?

Posted by Egosex/Pornö on Dienstag, 19. April 2016

Aussteigen aus dem Egosex

book-pornoe„Pornos machen etwas mit uns! Genau aus diesem Grund gibt es dieses Arbeitsbuch. Es ist für Menschen, Männer und Frauen, die tun, was sie tun, obwohl sie es eigentlich nicht mehr wollen. Männer und Frauen, die verstehen wollen, warum sie immer wieder Ja sagen zu Dingen, zu denen sie eigentlich Nein sagen wollen. Männer und Frauen, die lernen wollen, Nein zu sagen, die endlich aus dem Kreislauf der niemals endenden Lust aussteigen wollen. Männer und Frauen, die sich nach einem Leben ohne Porno, die sich nach einem Mehr im Leben sehnen.“
(Christina Rammler im Vorwort) Kaufen Hörprobe

Leseprobe für Cathwalk-Leser

Einleitung

Zweieinhalb Jahre habe ich damit verbracht, Gespräche zu führen.

Das ist an und für sich nichts Ungewöhnliches, das macht schließlich jeder von uns Tag für Tag. Wir reden über das Wetter, über die Arbeit, über den letzten Urlaub. Wir reden darüber, wie wir gestern im Supermarkt wegen einer Packung Milch unverschämt lange anstehen mussten, weil das alte Ehepaar vor uns mit seinem unfassbar überladenen Einkaufswagen auch nicht im Geringsten auf die sehr naheliegende, ja offensichtliche Idee kam, uns vorzulassen. Wir reden darüber, wie wir letzten Samstag, ganz nebenbei bemerkt der einzige Tag in der Woche, an dem wir ausschlafen können, unsanft aus unseren Träumen gerissen wurden, weil unser Nachbar mal wieder nichts Besseres zu tun hatte, als um 7 Uhr morgens seinen Rasen zu mähen.

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„Schaust du eigentlich Pornos?“

Porno – viele nicken wahrscheinlich zustimmend, dass es sich dabei um ein brandheißes Thema handelt. Tabu, aktuell, fast überall präsent. Und ein Thema, bei dem kaum jemand hilfreiche Antworten hat, auch die Christen nicht. Doch wie können wir Antworten finden und uns eine Meinung bilden? Nur indem wir uns mit Pornografie, ihren Hintergründen und Folgen auseinandersetzen und aus einem Tabu-Thema ein Thema machen. Christina Rammler tut genau das und schreibt in ihrer Einführung in „Egosex“:

Angekommen im sicheren Hafen der Ehe bietet sich uns folgender Ausblick: Abenteuer Sexualität über Bord geworfen – Meuterei auf dem Traumschiff. Ein Zufall also, dass die Scheidungsrate der Deutschen bei rund 39 Prozent liegt? Mindestens ebenso berechtigt die Frage danach, was bedauernswerter ist: die Tatsache, dass sich vier von zehn Ehepaaren scheiden lassen oder dass drei von zehn Ehepaaren den Rest ihres Lebens verheiratet und dennoch sexuell unbefriedigt bleiben? Nach sexueller Freiheit klingen diese Zahlen in der Tat nicht. In festen Beziehungen unter Mitte Vierzigjährigen werden immerhin fast 50 Prozent der sexuellen Handlungen mit dem Gütesiegel „handgemacht“ versehen. Oder um es in den Worten des Paartherapeuten und Autoren Michael Mary auszudrücken: „Masturbation ist schwer im Kommen.“ Kann es sein, dass Pornografie uns dabei hilft, über dieses Gefühl von Isolation und Entfremdung hinwegzukommen – zumindest für kurze Zeit? Ein Mittel, um endlich wieder intim zu werden und mit einem anderen Menschen eins zu werden – zumindest in Gedanken? Porno – eine Möglichkeit, damit wir uns in der Fremde endlich zu Hause fühlen?

Wir haben der Autorin einige Fragen gestellt, die uns bei dem Thema auf den Nägeln brannten.

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Sie sagen: „Pornos machen etwas mit uns – immer!“ In kurzen Stichpunkten: Was macht Porno denn mit uns?

In kurzen Stichpunkten pauschal etwas zu sagen, finde ich schwierig. Grundsätzlich ist es aber so: Die Bilder, die wir uns beim Pornoschauen reinziehen, hinterlassen Spuren in unserer Seele. Die Folge: Wir sehen uns selbst und andere durch die Pornobrille. „Alles kleine Luder, die immer wollen!“, so hat es ein Interviewkandidat beschrieben. Und klar füttert Porno auch sexuelle Bedürfnisse, die vorher nicht da waren, die dann aber gestillt werden wollen.

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Autostimulation statt Erotik

Wer sich ein Piercing machen, ein Tattoo stechen lässt oder eine Intimrasur vornimmt, lenkt seine Aufmerksamkeit genau auf die Körperstelle, wo ein solcher „Eingriff“ vorgenommen wird. Das könnte unter ästhetischen Gesichtspunkten betrachtet und als „Schönheit“, vielleicht auch provokative Antiästhetik oder Infragestellung ästhetischer Normen diskutiert werden. Auf der rein oberflächlichen Ebene scheint eine solche Erklärung von „Körpergestaltung“ oder Bodymodification überzeugend zu sein. Erklärend ist eine solche Beschreibung indes keineswegs. Dies zeigt sich oft schon darin, dass Menschen, mit denen man über ihre Tattoos, Piercings oder Intimrasur reden will, sich in den meisten Fällen lediglich auf die Ebene des Äußeren einlassen. Inwieweit diese „Eingriffe“ auch Hinweis oder Ausdruck einer inneren Befindlichkeit sind, würde, so drängt es sich zumindest oft auf, das konstruierte Selbstbild infrage stellen.

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Foto: Steve C / flickr.com Lizenz: CC BY 2.0

von Thomas Holtbernd

Kleidungsstücke können aus- oder angezogen werden. Und wenn eine Frau als besonderen Reiz unter ihrem Rock kein Höschen trägt, so kann sie das stimulieren, weil es ihr Geheimnis ist, mit dem sie spielt. Sie kann jedoch den Slip auch wieder anziehen, wenn es ihr beliebt. Ein Mann kann eine sehr enge Hose tragen, bei der sich seine Genitalien abmalen. Ob er sich nicht vielleicht doch etwas in die Hose gestopft hat, wodurch das Verdeckte mächtiger erscheint, lässt sich nicht wirklich erkennen. In beiden Fällen ist es ein Spiel mit körperlichen Attributen. Der Körper wird in seiner Subjekthaftigkeit gespürt, weil gerade dies durch die Kleidung als Kontrapunkt konstruiert wird. Das Changieren von Subjekt (Körper) und Objekt (Kleidung) entlarvt die mögliche Fixierung auf eine Objekthaftigkeit, denn sobald das Subjekt Körper unter oder hinter der Kleidung nicht mehr wahrnehmbar ist, wirkt der bekleidete Mensch maschinenhaft. Dies hat Henri Bergson als das Komische beschrieben, was uns lachen lässt.

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Virtuelle Verführung – soll das Internet unsere Kinder aufklären?

von Phil Pöschl

Der Umgang mit sämtlichen elektronischen Geräten, und damit auch der virtuellen Welt gehört heutzutage zur Grundkompetenz in der Schule und in der Arbeitswelt. Das Internet ist im Prinzip ein neutrales Medium. Es bietet schnellste Kommunikationswege, dient als Wissens- und Informationspool.

sad teenProblematisch ist, dass die Inhalte, die über das Internet transportiert werden, ungefiltert sind. Alles kann grenzenlos und ungehindert von jeder x-beliebigen Person, aus unterschiedlichster Motivation, ins Netz gestellt werden. Diese Inhalte sind keineswegs auf die jeweilige Alters-, Wissens- und Reifestufe einzelner Personen abgestimmt, schon gar nicht auf die von Kindern. Ohne die Hilfe Erwachsener, denen diese Tatsache in ihrer Tragweite bewusst ist, können die Inhalte des Internets für Kinder, Teenager und Jugendliche eine zerstörende Wirkung haben, die das ganze weitere Leben beeinflusst.

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Endlich Frei!

Wege aus der Porno-Falle mit Safer Surfing

von Phil Pöschl

Haben Sie das schon einmal erlebt? Sie kommen nach der Arbeit nach Hause und wollen sich nach einem anstrengenden Tag einfach nur erholen. Nach einem schnellen Abendessen setzen Sie sich vor den PC, um zu entspannen. Nur ein bisschen im Internet surfen, doch halt, sind wirklich schon 4 Stunden vergangen? Wo ist die Zeit nur geblieben? Dazu kommt das schlechte Gewissen, denn sie schämen sich für die Seiten, die sie besucht haben. Das wollten sie nicht und doch bleibt das Gefühl, dass morgen wieder das Gleiche geschehen wird.

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2,4 Millionen Besucher pro Stunde verzeichnet die Webseite eines der größten Anbieter pornographischer Inhalte. Foto: Gemeinfrei via Pixabay

Da sind Sie nicht alleine, denn so geht es vielen anderen auch. Etwa 50% der Männer in Gemeinden gaben bei anonymen Umfragen zu, in den letzten 6 Monaten aktiv Pornos angesehen zu haben, Familienväter wie auch Jugendliche. Durch den leichten Zugang zu pornografischem Material im Internet und die mögliche Anonymität ist die Versuchung für viele Männer enorm angestiegen, denn selbst härteste Pornos sind nur einen Mausklick entfernt.

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Sex

Mädchen im Netz: süß, sexy, immer online

Martin Voigt, FAZ-Autor und Gerhard-Löwenthal-Preisträger beschreibt in seinem aktuellen Buch die Lebenswelt einer Generation, die mit sozialen Medien aufwächst. Längst unterscheiden Schüler nicht mehr in eine online- und eine offline-Realität.

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BERLIN, (The Cathwalk). – So wie sie sich auf Facebook & Co inszenieren, wollen sie von ihren Freunden auch wahrgenommen werden. Dass neue Medien das Sozialverhalten von Teenagern beeinflussen, ist allerdings nicht Voigts Schlussthese sondern sein Ansatzpunkt. Das erste Mal entsteht für die Jugendforschung die Situation, dass eine gesamte Altersgruppe ihre Selbstbilder, ihre Stimmungen und ihre sozialen Strukturen im Schulalltag öffentlich präsentiert.

Zahllose Selbstdarstellungen wirken wie eine Suche nach emotionalem Halt und Beachtung: Das Smartphone wird besonders für Mädchen zur Nabelschnur in ihre schulische Kuschelgruppe. 14-jährige Mädchen machen reihenweise Selfies mit Kussmund, groß geschminkten Kulleraugen und Dekolleté, um in ihrer Clique als süß. und sexy zu geltenDeutlich sind die Einflüsse der nur wenige Klicks entfernten Porno-Angebote zu spüren. Voigt entschlüsselt die Symptomatik einer Verwahrlosungstendenz, vor der Christa Meves lange gewarnt hat.

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Warum das Porno-Phänomen ein Problem ist – und wie es gelöst werden kann

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2,4 Millionen Besucher pro Stunde verzeichnet die Webseite eines der größten Anbieter pornographischer Inhalte. Foto: Gemeinfrei via Pixabay

Olsen erzählte der CNA, dass nach einem Referat ein junger Mann ihm eine Frage stellte, die perfekt darstellt, wie drastisch sich die Pornographie verändert hat.

„Er fragte mich ganz ernsthaft, ob der Playboy Pornographie wäre“, erinnerte sich Olsen.

„Seine Definition der Pornographie hatte sich so dramatisch geändert, dass nicht einmal der Playboy inbegriffen war.“

Zudem sei dieser junge Mann die Regel seiner Generation und nicht die Ausnahme, sagte Olsen.  Die Wirkung des ständigen Zugangs zum Internet, ermöglicht durch die Verfügbarkeit persönlicher Laptops, Tablets und Smartphones, hat drastisch verändert, wie die Jugendlichen in einem von vielen Erwachsenen gefährlich unterschätzten Weg Pornographie konsumieren.

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The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe