The Cathwalk

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Schlagwort: Fatima (Seite 1 von 2)

100 Jahre Fatima

Millionen kommen – und es werden immer mehr: Warum es so viele Pilger nach Fatima zieht

Das Heiligtum von Fatima.
Foto: CNA/Daniel Ibanez

Mit dem Näherrücken des Jahrhundert-Jubiläums der Botschaft der Muttergottes wird der Anstieg der Botschaft der Muttergottes zugeschrieben.

„In den letzten Jahren ist die Zahl der Pilger gewachsen“, erklärt Pedro Valinho Gomes, Leiter der Pilgerdienste am Heiligtum von Fatima, im Interview mit CNA.

Besonders in den letzten drei, vier Jahren sei die Zahl sprunghaft angestiegen; doch bereits davor seien immer mehr Wallfahrer in den portugiesischen Ort gekommen.

Valinho schätzt die Zahl auf jährlich „rund 5 bis 6 Millionen Pilger“. Grundlage dafür ist die Zahl der Teilnehmer an verschiedenen Aktivitäten des Heiligtums. Zusätzlich kommen jedoch sehr viele weitere Besucher, die nicht offizielle Feierlichkeiten oder andere Angebote wahrnehmen, sondern sich alleine umschauen, oder auf Durchreise sind.

Es gibt mehrere Gründe für die steigende Pilger-Zahl. Eine wichtige Rolle spielt neben dem Jubiläums-Jahr 2017 die Relevanz der Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima angesichts der vielen Krisen, in denen sich die Welt befindet, so Dr. Gomes.

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10.000 Gläubige aus ganz Bayern

Jahrhundertfest: Ganz Bayern – und die Weltkirche – feiert in München die Patrona Bavariae

Höhepunkt sind eine Sternprozession zum Marienplatz und der Festgottesdienst mit anschließender Marienweihe, der um 16 Uhr auf dem Marienplatz beginnt.

Etwa 1000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder treffen sich auf dem Odeonsplatz, wo die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) von 10 bis 20 Uhr ein großes Pfadfinderlager organisiert.

Um 13 Uhr besucht Weihbischof Florian Wörner, Beauftragter der Freisinger Bischofskonferenz für Jugendseelsorge und kirchliche Jugendverbände, die Jugendlichen.

Um 18.30 Uhr beginnt auf der Aktionsbühne auf dem Odeonsplatz ein Poetry Slam zum Thema „Was ist mir heilig?“.

Außerdem kommen im Rahmen des Festtages rund 700 Ministranten zum Bayerischen Ministrantentreffen zusammen. Sie werden in ihrer liturgischen Kleidung auch die Sternprozession der bayerischen Bistümer begleiten.

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Die Verteidigung der Tradition

Der Gongschlag des Roberto de Mattei

Eine Buchkritik von Hannes Kirmse

Der Titel „Verteidigung der Tradition“ klingt reißerisch. Er verweist auf das in der Kirche in allen Zeiten gültige Prinzip der Überlieferung, aber auch der Auslieferung an die sich im Wandel befindliche Welt. De Mattei ist es daran gelegen, uns zu zeigen, daß sich dieses Traditionsprinzip nicht ausschließlich auf die apostolische Sukzession in Form der Weitergabe einer Amtsvollmacht bei Bischofsernennungen beschränkt, wie gemeinhin angenommen werden könnte. Die Tradition will sich gar nicht als eine rein bürokratisch-ernüchternde Kategorie verstanden wissen. Sie will durch ihre universelle und reichhaltige Vitalität nicht nur überzeugen, sondern gerade auch den Menschen inspirieren und erfüllen. Sie will in ihrer Schönheit in die Welt der unübersichtlichen Obskurität und Ungewissheit hineinstrahlen. Da ist es in diesem Zusammenhang nicht zu leugnen, daß es die Missa tridentina ist, die durchweg die großen Komponisten immer wieder angeregt hat. Ohne die wie ein Schatz gehütete traditionelle Liturgie mit ihrer Ästhetik und Formensprache, die nicht von dieser Welt ist, könnten wir heute genauso wenig die Klänge von Haydns grandioser Paukenmesse, von Mozarts Krönungsmesse, wie die von Verdis Messa da Requiem vernehmen. Die Töne dieser Werke mit ihrem Verweis auf die Transzendenz wären uns unwiederbringlich abhandengekommen. Die Welt wäre laut, sehr laut sogar, könnte aber keine wahren lichthaften Momente für uns bereithalten. 2017 als Erscheinungsjahr der deutschsprachigen Ausgabe von de Matteis‘ Schrift ist dann auch neben dem Fátima-Jubiläum das Jahr, in dem sich das Summorum Pontificum Benedikts XVI. zum zehnten Mal jährt, aus dem ein besonderes Bewußtsein für die überlieferte Liturgie neu erwachsen ist.

Auf dem Umschlag der im St. Grignion Verlag bei Altötting erschienenen Übersetzung von Roberto de Matteis „Apologia della Tradizione“ prangt Erzengel Michael, wie er auch auf dem römischen Castel Sant’Angelo anzutreffen ist. Er erscheint uns keinesfalls drohend, aber sehr wohl sich seiner Bedeutung bewußt. Es ist ihm anzusehen, daß er in die Welt hineinragen, sich behaupten und seine Fittiche gebrauchen will. Der als Büchnerpreisträger und Verfasser der „Häresie der Formlosigkeit“ bekanntgewordene Martin Mosebach empfängt den Leser mit einem knappen, aber fundierten Prolog. Er will uns heranführen zu jenem neuralgischen Punkt, an dem die katholische Amtskirche nunmehr angelangt ist. Es wird bei ihm nicht gefragt, wie der amtierende Papst handelt, wie sein Handeln unter bestimmten Gesichtspunkten zu bewerten sei und gibt sich damit auch keiner gewissen Lagerbildung im Inneren der Kirche hin. Er weist, wie Roberto de Mattei es dann fortführt, auf die Frage hin, der wir uns angesichts der gegenwärtigen Lage ausgesetzt sehen: Was ist das Wesen des Papstamtes und wie ist die Kirche, für die er wirkt, beschaffen? Es wird versucht, das anklingen zu lassen, woran sich der Papst in seinem bewussten Handeln selbst bemessen sollte. Theologisch greift Mosebach hierfür die von Benedikt XVI. 2005 eingeführte Hermeneutik der Kontinuität auf, der die Hermeneutik der Diskontinuität, des Bruches gegenübersteht. Daß dies kein Alleingang des gerade frisch in das Amt Eingeführten war, zeigt sich auch daran, daß sein Vorgänger Johannes Paul II. 1980 während seiner Reise nach Lisieux zwei Tendenzen ansprach, die dem katholischen Glauben abträglich seien: Integralismus und Progressismus. Die Kirche darf sich der Welt nicht verschließen, muß aber gleichwohl sich ihres Sendungsauftrages bewußt bleiben. De Mattei gräbt sich dann durch die Tiefenschichten des Werdens der Kirche wie wir sie heute vorfinden – durch das Zeitalter der Verfolgungen, die Krise von Avignon, bishin zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Die Kirche hatten in diesem Werden zahlreiche Krisen und Zerwürfnisse erlebt, die aber nie eine Sinncrisis werden konnten durch die Rückkopplung an die Ursprünge, an das Mysterium, an die Heilsnotwendigkeit, an die Tradition.

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Ein Sonnenstrahl wider die marianische Eiszeit

(CNA Deutsch) In diesem Jahr wird Papst Franziskus in die Fußstapfen seines Vorgängers treten und aus Anlass des großen Jubiläums den kleinen portugiesischen Wallfahrtsort besuchen, der bis heute Millionen von Pilgern anzieht. 100 Jahre nach den wunderbaren Ereignissen von Fatima ist die Botschaft Mariens nicht weniger aktuell.

Wie nie zuvor in der Geschichte werden in unseren Tagen Christen blutig verfolgt und der Friede, den die Völker der Welt nach den beiden schrecklichen Kriegen des vergangenen Jahrhunderts erhofften, ist so instabil wie selten. Papst Franziskus spricht sogar von einem Dritten Weltkrieg in Stücken, da an vielen Orten, vor allem im Mittleren Orient, Tausende von Menschen unter Gewalt und Terror leiden.

Maria empfiehlt in Fatima das tägliche Rosenkranzgebet und die Verehrung ihres Unbefleckten Herzens. Die Erfüllung ihrer Bitten verheißt nicht weniger als den Frieden – ja mehr noch, den Triumph der reinen Liebe, den Sieg ihres makellosen Herzens.

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12 Tipps zum Rosenkranzmonat

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(CNA Deutsch).- In der Neuzeit war es immer wieder das Rosenkranzgebet so vieler Christen, das ihnen Frieden und Freiheit gebracht hat.

Denken wir nur an die Schlachten von Lepanto und Wien oder an den friedlichen Abzug der russischen Besatzung in Österreich. Papst Leo der XIII. hat in mehreren Enzykliken, die dieses Gebet in der Kirche fördern sollten, den Oktober zum Rosenkranzmonat erklärt. Durch die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima, die sich im kommenden Jahr zum hundertsten Mal jähren, hat die kleine Perlenschnur neue, noch größere Bedeutung bekommen. Die Mutter Jesu bittet um das tägliche Gebet des Rosenkranzes, der in der Hand selbst kleiner Kinder oder kranker und alter Menschen zur Schleuder Davids wird – zu einer Waffe, mit der, wie die hl. Theresa von Kalkutta zu sagen pflegte, alle Probleme dieser Welt bezwungen werden können.

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