The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Autor: The Cathwalk (Seite 1 von 111)

Tinder & Co.

Dating im Digitalen Zeitalter: Wie junge Menschen mit Apps die wahre Liebe suchen

Junge Singles sind zu sehr damit beschäftigt, nach links und rechts über ihr Handy zu wischen und oberflächliche, vorübergehende Verbindungen aufzubauen, um echte Liebe mit echten Menschen zu finden. Die Romantik sei tot, behauptete die Autorin Nancy Jo Sales.

Was Tinder von den meisten anderen Dating-Apps oder Online-Dating-Erfahrungen unterscheidet, sind die Geschwindigkeit und der knappe Aufbau der App. Aufgrund eines Fotos, eines Vornamens und eines Alters allein entscheiden Benutzer, ob sie ein Profil nach links oder nach rechts wischen – es also ablehnen oder Interesse daran bekunden – wollen.

Mittels GPS-Tracking gibt die App den Benutzern sehr genau an, wie weit entfernt sich eine mögliche Übereinstimmung, ein mögliches Match, befindet und macht damit denen das Leben leichter, die nur auf der Suche nach einem One Night Stand sind.

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Gedicht zum Sonntag –

„Segelfahrt“ von Christian Morgenstern (1871-1914)

Nun sänftigt sich die Seele wieder
und atmet mit dem blauen Tag,
und durch die auferstandnen Glieder
pocht frischen Bluts erstarkter Schlag.

Wir sitzen plaudernd Seit‘ an Seite
und fühlen unser Herz vereint;
gewaltig strebt das Boot ins Weite,
und wir, wir ahnen, was es meint.

Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern (1871-1914) wurde am 6. Mai 1871 in München geboren. Im Kindesalter erkrankte er an Tuberkulose; seine Mutter war bereits 1881 an der Krankheit verstorben. Nach dem Abitur besuchte Morgenstern auf Wunsch des Vaters eine Militär-Vorbildungsschule. Kurze Zeit später verließ er jedoch die Einrichtung. Ein in München begonnenes Studium musste Morgenstern wegen seines schlechten Gesundheitszustandes abbrechen. Er entschloss sich, fortan als Schriftsteller tätig zu sein. Im April 1894 zog Morgenstern nach Berlin, wo er eine Anstellung in der Nationalgalerie annahm. In dieser Zeit war er außerdem für verschiedene Zeitschriften tätig. Im Frühjahr 1895 veröffentlichte Morgenstern sein erstes Buch, „In Phantas Schloß“. In der Folgezeit unternahm er Reisen an die Nordsee und nach Salzburg. Er unterzeichnete einen Vertrag mit dem S. Fischer-Verlag für die Übersetzung von Werken Henrik Ibsens. 1900 verbrachte Morgenstern einen Kuraufenthalt in Davos. Weitere Reisen führten ihn nach Italien, u.a. nach Rom. 1903 kehrte er nach Berlin zurück. Er wurde literarischer Lektor im Verlag Bruno Cassirers. In den Folgejahren unternahm Morgenstern weitere Reisen aus gesundheitlichen Gründen. 1909 lernte Morgenstern Rudolf Steiner kennen, mit dem ihn eine enge und lange Freundschaft verband. Morgensterns Gesundheitszustand war immer wieder sehr geschwächt; im Frühjahr 1911 begab er sich in das Deutsche Krankenhaus in Rom. Morgenstern lebte damals zwischen Davos und Arosa. Christian Morgenstern starb am 31. März 1914. Der Nachwelt ist er vor allem für seine komischen Gedicht bekannt, die aber nur einen Teil seines Werks ausmachen.

Quelle: Britta Dörre, zenit.org

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Wien, Wien nur du allein

Transdanubien – Wiens dunkle Seite der Macht

von John Galt

Wien liegt ja eigentlich gar nicht an der Donau, sondern bei der Donau; das hängt mit der Tatsache zusammen, dass die Donau mit ihren zahlreichen nebenarmen häufig Hochwasser führte und die Stadt Wien deshalb auf einer sicheren Terrasse am Südwestufer der Donau angelegt wurde. Um 1600 verlagerte sich der Hauptarm der Donau mehr in den Osten und man begann den näher an der Stadt gelegenen Arm erstmals zu regulieren, woraus schließlich der heutige Donaukanal entstand. Wer also heute durch die Wiener Innenstadt flaniert und sich beispielsweise bei der Urania in der Strandbar Herrmann, der Summerstage oder den Blick vom Le Loft auf die Wiener Innenstadt genießt, sieht mitnichten die Donau zu seinen Füßen liegen.


Diese befindet sich wie gesagt weiter östlich und ist auch eher grau als blau. Jenseits des Donauufers befinden sich die Wiener Stadtbezirke Floridsdorf und Donaustadt. Diese werden im Allgemeinen auch (in Anlehnung an  die ungarische Bezeichnung Dunántúl für alle Gebiete rechtsseitig der ungarischen Donau) Transdanubien oder sei den letzten Jahren auch schlicht „Mordor“ genannt.

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Zölibatsdebatte

Warum verheiratete Männer nicht den Priestermangel lösen werden

Von Mary Rezac

DENVER, (CNA Deutsch).- Das Thema Priestermangel ist akut und die Meinungen dazu so kontrovers wie die Lösungsansätze. Doch was sind die Fakten?

Der Zölibat: Am besten in der „vita communis“.

Auch wenn die Lage in einigen deutschen Diözesen besonders dramatisch ist: Tatsächlich fehlt es der Weltkirche in vielen Regionen an Priestern. Wie eine Untersuchung der Georgetown Universität zeigt, ist die Zahl der Kleriker im Verhältnis zur Zahl der Gläubigen gesunken. Anders gesagt: Die Zahl der Katholiken pro Priester steigt.

1985 kamen auf einen Priester in der Weltkirche im Durchschnitt 1.895 Gläubige. Im Jahr 2012 waren es 3.126, so eine Studie von Georgetowns „Zentrum für Angewandte Apostolatsforschung“, CARA (Center for Applied Research in the Apostolate).

Papst Franziskus hat sich zum Priestermangel in seinem Interview mit der „Zeit“ geäußert. Was er sagte, wurde weitgehend ignoriert – bis auf einen Punkt: verheiratete Priester. Dieser machte Schlagzeilen.

Papst Franziskus öffnet ein Fensterchen zur Freiheit„, titelte etwa der „Münchner Merkur“. „Papst Franziskus bringt frischen Wind in Zölibatsdebatte„, meldete der Wiener „Standard“.

Nun schlug der Papst natürlich nicht vor, dass Pfarrer Huber von nebenan sich eine Ehefrau suchen sollte.

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Ehe

„Für immer heißt für immer“: Was Papst Franziskus zum Thema Ehe sagte

Wörtlich sagte der Papst vor tausenden Pilgern:

Wer wirklich liebt, hat die Absicht und den Mut, „für immer“ für immer zu sagen; aber er weiß, dass er die Gnade Christi und die Hilfe der Heiligen braucht, um das Eheleben für immer zu leben. Nicht wie einige sagen …“solang die Liebe hält.“ Nein. Für immer! Andernfalls ist es besser, erst einmal nicht zu heiraten. Entweder für immer oder garnicht. Deshalb wird in der Hochzeit-Liturgie die Gegenwart der Heiligen angerufen. Und in schwierigen Zeiten müssen wir den Mut haben, die Augen zum Himmel zu heben, an an die vielen Christen zu denken, die schwere Zeiten durchmachten, und dabei das weiße Gewand der Taufe behielten, gewaschen im Blut des Lammes.

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