Mission Europa: Wo der Glaube angegriffen wird, wo er gerettet wird

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Pius X.
Pius X.

Der heilige Papst Pius X. warnte bereits 1907 in seiner Enzyklika „Pascendi“ vor der Zerstörung des heiligen katholischen Glaubens durch neue Lehren, zusammengefasst als Modernismus. Modernismus, so der heilige Papst, ist ein „Sammelbecken aller Häresien“ und kann den Glauben von Grund auf zerstören.

Das neue am Modernismus ist, dass die Zerstörung der Kirche von innen betrieben wird. So schreibt der Papst, dass „die Anhänger der Irrtümer nicht mehr nur unter den offenen Feinden zu suchen sind, vielmehr – das ist das Allerschmerzlichste und Furchtbarste – im Herzen und Schoße der Kirche selbst verborgen sind.“

Theologen, Priester und Philosophen innerhalb der Kirche sind es, die größten Schaden anrichten. Es gibt vor allem drei Orte, an denen der Glaube heute massiv leidet:

1. Universitäten

Was heute an katholischen Fakultäten gelehrt wird, hat meistens nichts mehr mit dem überlieferten katholischen Glauben zu tun. Es sind schlimmste Häresien und gröbster Unfug: Leugnung der Auferstehung, Leugnung der Hölle, Leugnung der Erbsünde, Leugnung der Heilsnotwendigkeit der Kirche, garniert mit Genderideologie und Frauenpriestertum. Christus selbst hat sein Urteil darüber gesprochen: „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit kommt und in der des Vaters und der heiligen Engel“ (Lukas 9,26).

2. Diözesane Priesterseminare

In den diözesanen Priesterseminaren fehlt es oft an Disziplin und Frömmigkeit. Die enge Verzahnung mit den Universitäten, die nicht mehr den katholischen Glauben lehren, führt oft zu einem Laxismus, der die Ausbildung eines katholischen Priestertums nahezu unmöglich macht.

3. Katholische Schulen

Die katholischen Schulen haben den Zweck, den katholischen Glauben an katholische Schüler weiterzugeben. Sie sollen eine alternative zu säkularen Schulen sein, in denen Gott geleugnet wird. Leider glauben viele Lehrer an katholischen Schulen nicht mehr und die Glaubensvermittlung ist meist unterirdisch. Dann degenerieren katholische Schulen zu einer Restschule. Es geht dann darum, eine Schule mit einem höheren Sozialstatus zu haben. Das aber ist eine Beleidigung Christi.

Die Universitäten, die Priesterseminare und die Schulen sind Kernbereiche der katholischen Identität. Wenn dort der Glaube und die Ausbildung leiden, muss man Alternativen suchen, um ihn zu retten.

1. Alternative zu Universitäten

Man kann den katholischen Glauben heute nicht mehr an staatlichen katholischen Fakultäten gelehrt bekommen. Also muss man ausweichen – entweder ins Selbststudium oder man muss kirchliche Hochschulen finden, die den katholischen Glauben in seiner ganzen Fülle lehren.

2. Alternative zu diözesanen Priesterseminaren

Es gibt Priesterseminare, die unabhängig von staatlichen katholischen Fakultäten sind und daher den katholischen Glauben und die katholische Disziplin unverfälscht vermitteln können. Dort muss man sich umsehen und diese dann unterstützen. Solche Seminare bilden die Priester für die Zukunft aus.

3. Alternative zu katholischen Schulen

Es ist besser, sein Kind auf eine säkulare Schule zu schicken, als auf eine schlechte katholische. Gute katholische Schulen gibt es in den USA, aber das wird uns in Europa nicht helfen. Es ist klar, dass an einer säkularen Schule Weltlichkeit statt Christus herrscht, aber wenn die Linien klar sind, kann man damit leben. Solange katholische Schulen Verwirrung und Unsinn über den Glauben lehren, ist es besser, sie zu meiden.

Die Alte Messe

Die größte Hilfe und Kraft in dieser Zeit ist die Alte Messe. Sie ist der größte Zufluchtsort, die größte Rettung. Lex orandi, lex credendi: Das Gesetz des Betens ist das Gesetz des Glaubens. Die Alte Messe gibt die Gnade und die Kraft dem Modernismus zu widerstehen, bis Christus siegen wird.

5 KOMMENTARE

  1. @Melani: Das wird auch nie geschehen, denn es gibt keine solche Begründung. Der Cathwalk hat sich bedauernstwerterweise darauf verlegt, seine einstmals intellektuelle Schärfe zugunsten einer bloßen Wiederholung simpler Behautptungen aufzugeben, um sich als „Tradi“ fühlen zu können. Traurig, dass hier eine der letzten Bastionen, die der katholische Glaube bei den jungen Menschen hatte, von innen heraus aufgegeben wurde und nur noch der selbstgerechten Eigenbestätigung der Autoren dient, die noch nicht einmal mehr zu einer qualitativen Diskussion über diese Behauptungen bereit geschweige denn fähig sind.

  2. „Die Alte Messe. Die größte Hilfe und Kraft in dieser Zeit ist die Alte Messe. Sie ist der größte Zufluchtsort, die größte Rettung.“
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    Mir ist beim Lesen des Beitrags nicht klar geworden, warum die Alte Messe die geschilderten Übel heilen sollte.

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