Wenn die Muttergottes die Atombombe besiegt

0
2042

Von Christian Schallauer

06. August 1945 – 08.15: 

Ein Bomber der US Air Force vom Typ B29 öffnet über der Millionenstadt Hiroshima seinen Fallschacht und setzt somit die von „Little Boy“ – das war der Codename für die erste Atombombe, die über feindlichem Gebiet abgeworfen wurde – seine auf der Welt noch nie dagewesene Zerstörung frei! In den ersten Minuten starben an die 90.000 Menschen.

Die Todeszone

In diesen Tagen jährt sich zum 74. Mal eine der, wenn nicht überhaupt DIE größte Tragödie der Menschheitsgeschichte! Um der japanischen Kriegsmacht den Todesstoß zu verpassen, greift die USA zur abscheulichsten Waffe, die Menschen je gebaut haben: zur Atombombe!

Die Fakten: 

64 kg Uran (13 Kilotonnen TNT-Äquivalent Sprengkraft) werden in einer Höhe von ca. 580 Meter über Meer elektrisch gezündet. Little Boy war nach dem einfachen, aber sehr zuverlässigen „Kanonenprinzip“ aufgebaut. Bei dem Kanonenprinzip werden zwei unterkritische Uranmassen durch eine Explosion gewöhnlichen Sprengstoffs zu einer kritischen Masse vereint, wodurch es zur Kettenreaktion kommt. Die dadurch ausgelöste Aktion bewirkt die eigentlich Detonation.

So zerstörte diese Megabombe im Umkreis von 4 Kilometern augenblicklich Bauwerke, Natur und Leben! Im inneren Feuerball einer Atomexplosion wüten 300.000°C! Die ausgelöste Verstrahlung nach der Detonation brachte den Tod auf Jahre, für Generationen. Was für ein Wahnsinn, was für ein Todesgeist!

Der Schutzmantel der Muttergottes

Soweit haben wir es in der Schule gelernt oder vielleicht in der einen oder anderen Dokumentation gesehen. Man kennt diese schwarzweiß Bilder von Hiroshima, das dem Erdboden gleich gemacht wurde oder man erinnert sich an das Foto von „Little Boy“, samt seiner Bomber-Crew. 

Aber es gibt etwas, das der breiten Öffentlichkeit  kaum bekannt ist oder überhaupt nicht berichtet wurde: Vier Jesuiten überlebten in der Todeszone und blieben gänzlich gesund – und lebten bis ins hohe Alter! Das ist einfach nur WOW!

Diese vier Jesuiten wurden über Jahre von Ärzten und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt untersucht und medizinischen Tests unterzogen. Keiner konnte sich das erklären. Wie hatten sie in der Todeszone – das Kloster war nur 1,5 Kilometer vom Einschlagsort entfernt – überleben können  und warum zeigten sie keinerlei Anzeichen von Verstrahlung oder sonstigen Nachwirkungen der Atombombe?

Für die Jesuiten war völlig klar, wieso das so war: 

Als Missionare wollten wir in unserem Leben einfach die Botschaft der Gottesmutter von Fatima leben und deshalb beteten wir täglich den Rosenkranz.

Pater Hubert Schiffer

Die Botschaft der Muttergottes ist in vielen Wallfahrtsorten dieser Welt immer die Gleiche. Sie bittet darum, das wir andächtig und mit unserem Herzen den Rosenkranz beten. Welche Kraft davon ausgeht, kann man an dem wahren Zeugnis der vier Jesuiten bestaunen! Nicht einmal eine Atombombe kann das Gebet des Rosenkranzes zerstören und den Schutzmantel von Maria durchdringen – ist uns das Bewusst? Können wir das annehmen und für unsere Realität greifbar machen?

Wenn ich mich in den verschiedenen Pfarren umsehe und von vielen Seiten höre, das immer öfter das Rosenkranzgebet abgeschafft wird (beim Totengedenken), es nicht mehr die Zeit dafür gibt (vor einer Heiligen Messe) und es als „altmodisches Gebet“ abgestempelt wird, dann macht mich das nicht nur traurig sondern auch nachdenklich. Wissen denn die Menschen nicht mehr um die Kraft des Rosenkranzes? Hat es ihnen vielleicht noch nie jemand erzählt, was diese „geistige Waffe“ alles verändern kann? 

Gottes Macht

Viele religiöse Menschen glauben an den einen allmächtigen Gott. Also soweit zumindest das Bekenntnis der Lippen! Doch was meiner Erfahrung nach oft fehlt ist das Wissen darüber, wie Gott seine Macht einsetzt und wie konkret das für jeden ganz persönlich sein kann.

Darum denke ich, ist es von größter Bedeutung sich solche  Zeugnisse wie dieses der vier Mönche von Hiroshima ganz bewusst vor Augen zu führen, weil dadurch ein Bezug vom Bekenntnis zur Realität entsteht! Das ist der springende Punkt. Wir haben verlernt die Macht Gottes in unserer Realität festzumachen, sie einzufordern oder auch anzuerkennen, weil sie schon da ist! 

Viele Menschen sind so verblendet durch Krisen, Missbrauchs-Skandale, Klimakatastrophen, Flüchtlingswellen und Twitter-Nachrichten von „möchtegerngottsein“ Menschen, das sie nicht mehr fähig sind, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen. 

Pssst –> hier liegt aber ein ganz großes Geheimnis Gottes verborgen! 

Gott steht mit seiner ganzen Macht vor jedem Menschen und wartet aber auf dieses so kostbare Vertrauen, er respektiert diesenfreien Willen so ungemein und lässt uns dadurch die Freiheit sich für einen Weg zu entscheiden! 

DEINE ENTSCHEIDUNGEN DEFINIEREN WER DU BIST!

Es heißt in der Bibel: Wir sollen Kinder Gottes sein und nicht eine Marionette Gottes! Ein gravierender Unterschied, wie ich finde!

Durch das Rosenkranzgebet treten wir ganz automatisch in ein Vertrauen auf Gott ein. Die Geheimnisse berichten von Menschen die Gott ihr Leben KOMPLETT anvertraut haben (z.B.: Jesus im schmerzhaften RK, Maria und Josef im freudenreichen RK) und dadurch Gottes Macht in die Welt gekommen ist. Gott wünscht sich immer die „Mithilfe“ des Menschen für seine Wunder. Das hört sich komisch an, ist aber so! Sie können gerne in ihrer Bibel nachlesen. Sie werden viele unglaubliche Dinge finden die Gott bewirkt hat, aber er hat immer den Menschen gesucht um IHM dabei zu helfen, es auszuführen oder entstehen zu lassen! 

Sind wir bereit für Gott Werkzeug zu sein? Sind wir bereit ein Wunder durch unsere Hände entstehen zu lassen? Sind wir bereit durch unser JA zu Gott, die Welt zu verändern?

Angst ist keine Option mehr

Eines steht auf jeden Fall seit 74 Jahren fest: Nicht einmal Atombomben können Menschen die den Rosenkranz beten, die Mutter Gottes verehren und die Sakramente empfangen vernichten! Man könnte jetzt auch die Frage stellen: Vor was sollten wir Kinder Gottes uns dann fürchten? Warum haben wir Angst mutig, fröhlich und entschlossen unseren Glauben zu leben?

Weil ein Arbeitskollege Atheist ist und dumme Sprüche über Gott und die Kirche los lässt? Weil der Nachbar aus der Kirche ausgetreten ist und es jedem in der Siedlung erzählt hat? Weil die Kirchenaustrittszahlen wieder so hoch sind? 

Nein. Angst ist nur ein Symptom von etwas anderem! Uns fehlt die Nähe, die Intimität zum Göttlichem!

Es geht um die konkrete Beziehung zum Vater, zu seinem Sohn Jesus und das so tief und lebendig wie nur irgendwie möglich! Dann ist Angst keine Option mehr, dann wird Goliath zur Lachnummer, das Meer teilt sich und eine ganze Armee geht darin unter, dann stehen Tote wieder auf, Gelähmte laufen umher und Atombomben werden Wirkungslos! 

Amen!

Kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.