Bester Schutz gegen das Coronavirus: Ein starkes GEISTIGES Immunsystem!

Bester Schutz gegen das Coronavirus: Ein starkes GEISTIGES Immunsystem!

Von Christian Schallauer

Angst geht um, eine Angst die Millionen Menschen knechtet, Systeme kippt und Börsen crashen lässt! Doch was mich persönlich am meisten ins Staunen versetzt, ist die Dynamik der Angst und welche „Früchte“ sie hervor bringt! Haben wir Menschen wirklich keinen Schutz gegen diese Angst, gegen dieses Virus?

Seit Anfang dieses Jahres verbreitet sich das  Virus SARS-CoV-2 wie ein Lauffeuer über die ganze Erde. Zuerst diskutierten noch viele Menschen darüber, wie arg und drastisch China gegen das Virus vorging. Es wurden Millionen Menschen unter Quarantäne gestellt und ganze Metropolen zu Geisterstädten umfunktioniert. Manche Leute (und anscheinend auch führende Politiker in Europa …) glaubten den offiziellen Zahlen Chinas zu infizierten, erkrankten und auch verstorbenen Menschen.

Wenn die Angst uns knechtet

Das macht schon irgendwie nachdenklich! Jeder auf diesem Planeten weiß, dass man dem kommunistischen Regime in China nicht ein Wort Glauben schenken darf. Aber jetzt, plötzlich, wurden alle Informationen die das offizielle China kolportierte als wahr, echt und vertrauenswürdig eingestuft! Schon interessant …

Das unzählige Videos von Menschen vor Ort hochgeladen wurden, die uns katastrophale Zustände in den betroffenen Städten zeigten, hat jedem, der nur ein Basiswissen von Mathematik hat gezeigt, dass die Wahrheit hier ganz woanders liegt. Es entwickelt sich etwas, das völlig außerhalb der staatlichen bzw. medizinischen Kontrolle ist!

Ein paar Wochen später – welch Überraschung – haben wir das Virus quasi vor unserer Haustüre. Während ich diese Zeilen schreibe, erreichen mich die Breaking News, dass Italien die Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 auf das ganz Land ausdehnt. Das gleicht mehr oder weniger einem Shutdown Italiens! Alle öffentlichen Gebäude, Dienste, Veranstaltungen werden geschlossen, eingestellt oder abgesagt. Wichtige und richtige Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Virus? Sicher ist eines: Diese und auch viele andere Entscheidungen der letzten Tage erzeugen hauptsächliches eines: Angst! Diese Angst knechtet uns Menschen!

Bitte nicht falsch verstehen! Es gibt einen sehr gravierenden Unterschied zwischen kluger Vorsicht und beeinflussender Angst! Mir kommt es nur so vor, als ob eine differenzierte Sicht in kaum einer öffentlichen Berichterstattung bzw. Entscheidung von Regierungen und darüber hinaus einen Platz hat. Man muss auf diese sehr besondere Situation eingehen, keine Frage. Doch als langjähriger Firefighter weiß ich eines ganz genau: Die Situation, die ich vorfinde, kann ich zumeist kaum beeinflussen – die Reaktion aber sehr wohl und vor allem, die Zeit dazwischen sollte mit Verstand, Erfahrung und Ruhe genutzt bzw. analysiert werden! Nur so kann am Ende – eben ohne Angst – ein „Erfolg“ dabei raus kommen, oder haben sie schon einmal kreischend und hysterisch Feuerwehrmänner von einem brennenden Haus davon laufen gesehen?

Also was sollten wir tun, wie die Zeit nutzen und welche Reaktion setzen um dieser Situation her zu werden?

Das GEISTIGE Immunsystem

Wenn man sich einer vertieften Recherche zu dem Virus die Zeit nimmt, stellt man fest, das es eben KEIN „Killer–Virus“ ist! Es geht aus vielen medizinischen Fachartikeln hervor, dass ein gesundes Immunsystem das Virus besiegen kann. Diesem Kampf ist unser Körper jeden Tag ausgesetzt. Nur merken wir das meistens gar nicht. Das dieses Virus eine neue Form von einem schon bekannten Virus ist ändert nichts an der genialen Tatsache, dass unser körperliches Immunsystem auch darauf eine Antwort hat!

Was ich damit sagen möchte ist: Ja das Virus ist ein Problem für unsere Gesundheit und Ja es ist besonders gefährlich für ältere, chronisch kranke und geschwächte Menschen! Das kann und darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dazu sollten wir kluge und vernünftige Maßnahmen unternehmen. Das ist das eine!

Das andere ist aber die viel wichtiger Fragen in dieser Situation: Wie stark ist unser geistiges Immunsystem? Die zuvor beschriebene Angst – also besonders die Dynamik dieser Angst sollte uns noch viel mehr zum Nachdenken und Handeln bewegen!

Welche Dynamik meine ich? Durch die Angst vor dem Virus werden Hebel in Bewegung gesetzt, die vor ein paar Tagen noch undenkbar waren. Durch die Angst vor einer Ansteckung werden Frauen, Männer und Kinder von der Gesellschaft gemobbt und ausgegrenzt! Durch diese Angst sieht man hinter jeder niesenden, hustenden oder keuchenden Person einen potentiellen Viruswirt und wirft seltsame Blicke in seine Richtung, was noch die harmlosere Art ist, darauf zu reagieren!

Darum frage ich mich: Wie stark ist unser  geistiges Immunsystem? Haben wir überhaupt noch eines und wenn ja, wie wird es aufgebaut und gestärkt? Das es dieses – wie ich es nenne – geistige Immunsystem gibt, steht für mich außer Frage! Dieser Artikel reicht nicht aus, um näher darauf einzugehen. Aber ich möchte ein paar Persönlichkeiten nennen, bei denen das geistige Immunsystem mächtig war und ist:

  • Franz Jägerstätter
  • Pater Maximilian Kolbe
  • Sophie und Hans Scholl
  • Mutter Theresa von Kalkutta
  • Karol Wojtyla
  • Jim Caviezel
  • Magnus MacFarlane-Barrow

Was haben all diese Menschen gemeinsam? Durch ihr starkes geistiges Immunsystem haben sie niemals aufgegeben. Sie haben trotz Angst, Hass, Krankheit, Leid, Gier und Versuchungen aller Art nicht aufgegeben. Ja, nicht einmal im Angesicht des blanken Todes. Sie haben mit Klugheit, Mut und Kraft auf diese Knechtschaft geantwortet.

Es gibt noch etwas, das all diese Menschen gemeinsam haben: Der Glaube an Christus – Sohn des allmächtigen Gottes – an JESUS, den Auferstandenen!

Der Glaube als geistige Ressource und Antwort auf das Virus

Ich habe schon einmal in einem Artikel davon geschrieben, das der Glaube stärker ist als eine Atombombe (sollten Sie gelesen haben ;-)) und das ist nicht bloß eine „nette Gutenachtgeschichte“ für meine vier Kinder, sondern eine Tatsache und eine medizinisch hundertfach geprüfte Wirklichkeit! Darum kann ich im Angesicht dieses Virus Covid-19 nur noch mehr die Menschen ermutigen, endlich wieder zu dieser Macht und Kraft des Glaubens zurück zu kehren! Wir haben als Christen eine Zusage – was schreibe ich, nicht eine, sondern eine Vielzahl von Zusagen Gottes, seinem Sohn Jesus Christus und vielen, vielen Heiligen, die uns mit ihrem Beispiel vorangegangen sind. Die Botschaft lautet: Wir brauchen keine Angst vor solchen Bedrohungen zu haben!

Psalm 91: Unter dem Schutz des Höchsten

1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen.

2 Ich sage zum HERRN: Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue.

3 Denn er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus der Pest des Verderbens.

4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist seine Treue.

5 Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,

6 nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag.

7 Fallen auch tausend an deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es dich nicht treffen.

8 Mit deinen Augen wirst du es schauen, wirst sehen, wie den Frevlern vergolten wird.

9 Ja, du, HERR, bist meine Zuflucht. Den Höchsten hast du zu deinem Schutz gemacht. [1]

10 Dir begegnet kein Unheil, deinem Zelt naht keine Plage.

11 Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.

12 Sie tragen dich auf Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;

13 du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf junge Löwen und Drachen.

14 Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.

15 Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort. In der Bedrängnis bin ich bei ihm, ich reiße ihn heraus und bring ihn zu Ehren.

16 Ich sättige ihn mit langem Leben, mein Heil lass ich ihn schauen.

Freiheit oder Knechtschaft

Mein absoluter Lieblingsvers spricht in einem Satz vom Ende der Knechtschaft der Angst geht und über die Freiheit als Kind Gottes zu leben:

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen!“ (Galater 5, 1).

Kennen wir das Wort Gottes? Glauben wir noch daran, das es mehr ist als lose Worte in einem großen Buch? Selbst abgesehen vom Wort Gottes, erkennen immer mehr Menschen, dass es einen so gravierenden Unterschied macht, ob man ein starkes geistiges Immunsystem hat oder nicht!

Ein führender Psychiater und systemischer Psychotherapeut aus Wien, bezeichnet in seinen Vorträgen den Glauben als eine geistige Ressource und stellt immer wieder fest, dass Menschen die diese Ressource bedienen ungemein schneller Krisen und Schicksalsschläge bewältigen können, als Menschen ohne diese Kraft! Das sage nicht ich – das führt dieser Neurowissenschaftler und Universitätsprofessor mehrmals in seinen Beispielen aus!

Was haben wir gerade global gesehen und nicht nur in unserer kleinen persönlichen Welt? – Eine Virus-Krise, die Angst und Knechtschaft in ungeahntem Ausmaß über unseren gesamten Planeten bringt!

Was mich dabei persönlich am meisten traurig macht, ist die Reaktion der Amtskirche in weiten Teile Europas! Anstatt diese Krise als Chance zu ergreifen und voller Mut und Kraft den Menschen das Evangelium zu verkünden, ihnen die Angst zu nehmen und durch Hoffnung und Zuversicht durch Jesus Christus zu ersetzen, springt auch die katholische Kirche auf den Zug ins Jammertal!

Dort gehören wir Christen aber nicht hin! Haben wir das wirklich vergessen? Ich frage jeden einzelnen auch jeden geweihten Menschen da draußen?

Was beten wir – oder besser sollten wir, denn in vielen Pfarren wird es ja schon weggelassen – nach dem Vater unser während der Hl. Messe:

… und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll ZUVERSICHT und HOFFNUNG die Wiederkunft unserer Erlösers Jesus Christus erwarten!

Verwirrung und Sünde stehen überall an der Tagesordnung. Aber das scheint alles kein Problem zu sein. Hauptsache es war warm in der Kirche und die Predigt war schön kurz – oder?

Entschuldigen sie bitte den Anflug von Ironie aber im Angesicht von so offensichtlichen Parallelen ist es schon unglaublich, dass anstatt von einem Aufruf zum Gebet, zum Fasten und Umkehr, die einzige Antwort ist, die Kirchen komplett zu schließen und keine Heiligen Messen mehr gefeiert werden dürfen!

Das darf doch alles nicht wahr sein …

Wir werfen uns zwar nicht mehr vor dem Allerheiligsten nieder, machen keine Kniebeuge mehr vor dem Empfang der Kommunion – geschweige denn, wenn wir in uns in die Kirchenbank setzen aber vor einem Virus und der daraus entstandenen Dynamik der Angst, dafür fallen wir zu Boden!

Das ist eine Verbeugung vor dem Feind des Lebens – nicht mehr und nicht weniger! Das kann man leider nicht anders sagen, und wenn diese Wahrheit nicht von Hirten gepredigt wird, dann blöke ich sie eben als kleines verirrtes Schaf heraus!

Fürchtet euch nicht!

Die Muttergottes gab schon 1832 den Auftrag gegen die Seuche Cholera (20.000 Tote) sich mit der Wundertätigen Medaille zu schützen und wer sie verehrt und trägt wird verschont werden. In Medjugorje wird in den Botschaften seit über 25 Jahren zum Fasten und Gebet aufgerufen, und gesagt, dass man damit Kriege und Umweltkatastrophen abwenden könne. Von allem sind unzählige Bücher und Berichte verfasst worden, worin Zeugen das bestätigen und dokumentieren!

Das Wort Gottes ist voll von Ermutigung und der Hoffnung auf die Hilfe von Gott selbst, wenn wir bei ihm Zuflucht suchen! Suchen wir bei ihm, dem ALLMÄCHTIGEN GOTT unsere Zuflucht?

Ich tue es mit meinem Körper, meinem kleinen Geist und vor allem mit meiner ganzen Seele!

Sagen wir NEIN zur Knechtschaft und laut und deutlich JA zur Freiheit als Kinder Gottes!

Stärken wir unser geistiges Immunsystem durch den lebendigen und bedachten Empfang der Sakramente, durch das Wort Gottes und der Lehre der Kirche!

Bleiben wir an der Hand der Muttergottes und erbitten wir den Schutz des Erzengel Michael!

„Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ (Mk 6,50).

2 KOMMENTARE

  1. Wie wunderbar, trostreich, ermutigend, Glaubensstark und hoffnungsfroh. Ein herzliches Vergelt’s Gott für diese starken Worte. Das schreibe ich aus dankbaren Herzen, denn heute Nachmittag haben wir, eine kleine Gruppe von Betern erfahren, dass bei unserer letzten gemeinsamen Hl. Messe und danach Bibel teilen, eine unserer Frauen Corona infiziert ist. Wir anderen haben alle bis jetzt keine Symptome, müssen uns aber noch für 1 Woche beobachten und möglichst zu Hause bleiben. Wir haben sofort eine Corona Gebetsgruppe gebildet und fangen an eine Hl. Josef Novene und den Psalm 91, zu beten. Danke Herr Schallauer für Ihren Mut, all die Ermutigung und Gottes Segen und Schutz. Im Vertrauen auf Gott grüße ich Sie und ihre Familie herzlich. Waltraut Sennewald

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