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Einsamkeit im kommunikativen Gebrabbel

Alle sind wir vernetzt, alle sind wir immer erreichbar, und alle haben jemanden zum reden. Wieso aber fühlen sich dann manche einsamer denn je? Ein Lob des Schweigens und der Liebe.

von Marco F. Gallina

Mir liegt nun nicht viel daran, den hundertsten Sermon über die digitale Kultur und ihre Ausläufer kundzutun; dennoch kann ich als jemand, der nicht einmal ein Smartphone besitzt, mit gewissen Erkenntnissen nicht hinter dem Berg bleiben. Wohl nicht zuletzt deswegen, weil mir beim Spaziergang kein Display vor der Nase sitzt.

Aber gemach. Mir gehen bereits seit einiger Zeit Gedanken durch den Kopf, die mal wieder um das Thema „Kommunikation“ kreisen. An erster Stelle steht dabei eine männliche Tugend, die immer mehr in Vergessenheit gerät – und im Zuge der Einführung gleich mehrerer neuer Geschlechter wohl bald völlig vergessen sein wird. Eine Kunst, für die es (zu meinem völligen Unverständnis) bisher keinerlei Diplom; kein Studium; nicht einmal einer Lehre oder eines Schulbesuches bedarf, aber die es allein durch die Weisheit des gemeinen Volkes zu Berühmtheit und Ehre schaffte.

Ich spreche von der erhabenen Kunst des Schweigens. Auf Dieter Nuhrisch: Fresse halten.

Für Bekannte meinerseits wohl eher überraschend: aber ich bin durchaus jemand, der ungerne spricht. Jedenfalls, wenn ich nichts zu sagen habe. Kommunikation entspricht meinerseits zu ca. 1% aus Emotion und zu 99% Information. Wenn ich etwas sagen will, dann ist es mir wichtig. Wenn man wissen will, wie ich mich fühle, muss man mich danach fragen. Ich behaupte mal, dass die Mehrzahl der wenigen noch verbliebenen Männer in Deutschland, die noch nicht kommunikativ umerzogen wurden, ganz ähnlich ticken.

Beispiel: wenn jemand am Tisch genau das sagt, was ich denke, dann stimme ich zu. Vielleicht füge ich noch eine zweite Sicht hinzu. Aber ich werde einen Teufel tun, dasselbe zu wiederholen, und sei es nur mit anderen Worten. Gar von mir gemachte Aussagen zu wiederholen, halte ich darüber hinaus für äußerst nervig.

Eine Beobachtung meinerseits geht dahin, dass eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Menschen einfach nur redet. Nun existieren belanglose Gespräche seit dem Zeitpunkt, als die ersten Ackerbauern aufs Feld gingen, ihre Hirse aussäten, und die gelangweilten Damen daheim über die abwesenden Ehegatten schwatzten oder über das völlig angeberische Leopardenfell von Frau Gronz aus der Kieselsteinallee lästerten. Ganz zu schweigen von den ausstaffierten Brustbinden der Frau des Dorfhäuptlings.

Verlassen wir diesen pseudo-wissenschaftlichen Blick historischerseits auf die Entstehung des Dorftratsches. Es könnte mich zu sehr amüsieren.

Mir scheint mittlerweile, dass dieses „Gerede“ unserer Zeit nicht selten seinen Ausgang aus dem paradoxen Phänomen nimmt, dass wir im Zeitalter des globalisierten Dorfes, der ständigen Online-Chat-Community, von Facebook und WhatsApp („WhatsApp? Was ist daran so toll?“ „Das ist ein Instant-Messenger!“ „Also wie ICQ?“ [Pause] „Was ist ICQ?“), von Tinder, Parship und sonstigen Portalen – nicht mehr reden. Damit ist nicht die direkte, flache Sprachkommunikation gemeint – wäre dies der Fall, so bräuchte es diesen Eintrag ja eben nicht! – sondern eine weitaus tiefere Ebene. Mir geht es um Form und Inhalt, nicht um den Austausch per se. Lippen bewegen können auch Wesen ohne Sprachfähigkeiten.

Ein Symptom der neurotischen Gesellschaft der Jahrtausendwende ist das Gefühl der Einsamkeit. Meines Erachtens hat das kein Autor bisher präziser dargestellt als Michel Houellebecq, dessen Hauptcharakter(e) in den Sog der modernen Konsumgesellschaft so hineingeschlungen worden sind, dass ihnen jedwede Identität, jedweder Lebenssinn und zuletzt jedwede Empfindung fehlt; allen voran die Liebe. Der Teufelskreis schließt sich dadurch, dass alles zusammen zum Symptom der großen Einsamkeit führt; die führt zur Suche nach Sein, Sinn und Liebe, endet jedoch fast immer wieder im erneuten Rausch, den unseren Konsumgesellschaft bietet. Ein kurzer Reiz ist aber eben nur Opium, das für eine gewisse Zeit den Geist zu vernebeln vermag, löst aber nicht die tiefgründigen Probleme. Endstation: Einsamkeit.

Warum nun dieser Einschub? Stimmen verschaffen uns das Gefühl, nicht einsam zu sein. Kleine Kinder reden in der Dunkelheit mit sich selbst, um sich zu beruhigen. Ähnlich ergeht es jenen, die sich für erwachsen halten, und ihre innere Leere mit dem Sammelsurium der modernen Kommunikationswelt bekämpfen. Das belanglose Gespräch wird zum Wundheilmittel. Das geschriebene Wort, das früher in langen Briefen ausformuliert wurde, und Seiten füllte, verkommt zu den 140 Zeichen des „Ich tippe, also bin ich (und du auch!)“.

Das große Gebrabbel ist also nichts weiter als: die große Ablenkung.

Wie konnte es dazu kommen? Bereits weit vor dem digitalen Zeitalter entstand die Vorstellung, dass der Mensch ein inhärent kommunikatives Wesen sein müsse. Einzelgänger galten (und gelten) als merkwürdig, als ausgeschlossen. Leute, die wenig sprachen, sowieso. Introvertiertheit ist insbesondere in einer Gesellschaft, die vom schönen Schein lebt, ein Todesurteil. Ruhige, gewissenhafte Arbeit, wie sie im Mittelalter als anständig galt – aus dieser allzu finsteren Zeit der Intoleranz kommt nicht nur unsere Vorstellung davon, dass „Schweigen Gold“ ist, sondern auch die verschiedenen Orden mit Schweigegelübden – ist daher in doppelter Hinsicht überflüssig geworden. Rufen wir uns in Erinnerung, wie alt die Soziologie ist. Und rufen wir uns in Erinnerung, dass, obwohl der „Single“ als das Symbol unserer Zeit gilt, dieser eben nicht gleichbedeutend mit dem Einzelgänger ist. Der moderne Single ist hipp, weltoffen, hat sexuellen Kontakt mit wechselnden Partnern, geht auf Partys und ist immer „up-to-date“.

In der Tat ist der klassische Einzelgänger das genaue Gegenteil des Singles. Der Einzelgänger hat nämlich kein Problem mit der Einsamkeit. Ja, womöglich ist ihm das „Alleinsein“ sogar ziemlich egal. Damit ist der Einzelgänger auch wirklich „frei“, denn er sitzt nicht abends allein, hilflos, depressiv und „einsam“ zu hause, sondern er genießt die Ruhe, er genießt die Stille, er sammelt Energie. Womöglich hat er einen alten Schreibtisch aus dem 18. Jahrhundert, an dem er sitzt, von dem er nur aus dem Fenster blickt und sinniert; er kann aber auch ein Jugendlicher sein, der möglicherweise stundenlang Musik hört, bis am Morgen die Sonne aufgeht, völlig unbeeindruckt von allen Vorgängen draußen in der Welt. Einsamkeit ist subjektiv.

Im Nebenzimmer dagegen könnte der moderne Mensch vor sich hinvegetieren; er geht auf und ab, weil er gerne etwas tun möchte, es aber aus eigenem Unvermögen nicht kann. Er ist Sklave der Umstände seiner Zeit. Bin ich normal? Bin ich schön? Bin ich erfolgreich? Habe ich (genug) Freunde? Er ist mit all den Fragen belastet, die in der sozialen Gemeinschaft eine Rolle spielen, kurz: er ist unfrei, weil er sich vom Zeitgeist erdrücken lässt. Auf dem Sklavenmarkt der Hafenstadt von Facebook sieht er all die anderen Angebote, wie sie sich herausstellen und schick machen. Seht her! 20 neue Selfies von Fabia. Schaut und „liked“ die tollen Erfahrungen, die Balbus macht. Mein spannendes Leben ist so wunderbar, die ganze Welt muss dran teilhaben, auch, wenn ich gerade in der S-Bahn sitze und nichts zu erzählen habe. Ich habe nichts, rein gar nichts, und selbst das preise ich an!

Lob des Schweigens und der Liebe

Damit will ich nicht jene gutheißen, die schweigen, weil sie etwas zu verbergen haben; Menschen, die aus ihrem Herzen eine Mördergrube machen, weil sie nicht wollen, dass man dort die Lügen entdeckt, die ihnen peinlich werden könnten. Jene, die sich im Vagen halten, nicht anecken wollen, aus denen man auch im Gespräch nicht eine Emotion, nicht eine Antwort, oder eine klare Aussage holen kann; ja, die man schütteln möchte, weil sie sich dagegen verwehren sind damit nicht gemeint.

Die Kunst besteht darin, nicht offensiv, sondern defensiv zu schweigen. Man kann anregende Diskussionen führen, ohne in die Verlegenheit zu kommen, auch nur ein einziges Mal nach dem Privatleben zu fragen, oder selbst einen Hinweis darauf zu geben.

Schweigende Menschen können sehr direkt sein, wenn sie Vertrauen fassen und beginnen zu reden. Man muss sich das Vertrauen verdienen; und bekommt erst dann etwas zurück. Auch das steht im Kontrast zur heutigen Kultur der Millionen Freunde, die man per Klick bekommt. Und es ist genau diese Beziehungskultur, die dadurch noch umso mehr gefährdet ist, da sie durch diese Kommunikationsform, welche der Zeitgeist predigt, umso mehr in Verruf kommt.

Mir imponieren jene Menschen der Stille, die, wenn sie sprechen, umso präziser und ehrlicher in ihrer Wortwahl sind… mehr als alle anderen. Ich glaube, ich kann einige davon zu meinen Freunden zählen. Erstaunlicherweise können solche Personen dann durchaus in einen Redefluss übergehen. Vermutlich, weil ihnen die Themen genauso wichtig sind wie mir; weil der Einheitssmalltalk zu lang ist für ein kurzes Leben. Und weil eine unsichtbare Mauer bricht, die erst das gegenseitige Vertrauen zum Bröckeln brachte.

Oft sind es dieselben Menschen, die erst nachdenken, bevor sie sprechen oder handeln. Eben jene, die heute, in dieser Epoche der Hochkommunikation, mit Unverständnis beobachten, dass „Reden an sich“ ein Wert geworden ist. Bei meinen Spaziergängen habe ich bereits einiges an Konversationen am Rande mitbekommen, die nahezu keinerlei Gehalt aufwiesen, sondern einzig der Kundgabe und dem Austausch von Emotionen dienten. Es ist kein Zufall, dass solche Gespräche eher von Lauten geprägt sind als von tatsächlichen Worten.

An dieser Stelle komme ich natürlich nicht um den Eisberg am Horizont dieser Schiffsreise herum, der eines der Minenfelder der menschlichen Kommunikation einschließt: der Konversation zwischen den Geschlechtern.

Ein weitaus größerer Meister hat dazu bereits wissenschaftliche Expertisen vorgelegt. Diese kann ich kaum toppen; und wer Vorarbeit leistet, den zitiere ich, aber den wiederhole ich nicht. Das Grundproblem lässt sich auf die simple Erkenntnis zusammenschweißen: sie will, sie muss reden. Er könnte, muss aber nicht.

Auch in der Beziehung spielt das Gerede eine wichtige Rolle: es übertüncht die wahren Probleme. Viele Dinge werden im wahrsten Sinne „zerredet“. Konversation gilt als Bestätigung des Bandes, auch, wenn es nur Selbstbestätigung ist. Paare sollen miteinander reden; das ist aber – nach meinen Erfahrungen im eigenen Umfeld – selten der Fall, weil Geschwafel nun einmal nichts mit Liebe zu tun hat. Ketzerisch gefragt: muss denn ein Paar wirklich miteinander kommunizieren, wenn es sich wortlos versteht?

Natürlich bin auch ich jemand, der einen Partner zum Reden braucht. Aber viel wichtiger ist doch ein Partner, der schweigen kann. Momente der Stille erfordern Ruhe; Worte zerstören sie. Das klingt in einer Welt, in der Radio oder Fernsehen im Hintergrund laufen müssen, nahezu absurd. Aber so etwas existiert; und man kann nur dankbar dafür sein, dass sich in diesen Menschheit die Schönheit und die Ordnung des Universums offenbaren, die in dem selbstgeschaffenen Chaos unmöglich erscheinen.

Wenn Beethovens Pathétique spielt, dann will ich nur diese absoluten Klänge im Vordergrund wahrnehmen. Ich will, dass die Stille immanent wird, und der Klang des Pianos nicht bloßer Schall, sondern Herzschlag und Geist bestimmt. Selbst der eigene Atem verkommt zur Illusion. Den Blick übernimmt nur noch das geistige Auge.
Wenn sich dann als einziger Eindruck nur noch ihr Atem sich symphonisch dazumischt; ich diesen meine Wangen streifen spüre; ihr Kopf auf meiner Brust liegt; und ich ihren Duft einatme… was brauche ich dann mehr? Und wichtiger: was ist denn Liebe im tiefsten Sinne als Seelenzuhören? Ruhig dazuliegen und zuzuhören… das ist die Vereinigung von Schweigen und Liebe.

Mir kommt der Traum in Erinnerung, den ich vor wenigen Tagen hatte; vielmehr eine Erinnerung an eine Person aus meinem Leben, die vieles inspiriert hat, was ich seitdem getan habe. Es ist nicht viel davon übrig, was in meinem Gedächtnis verblieben ist. Es existierten nur wenige Dialoge, recht bedacht, vielleicht gar keine. Mir bleibt nur ein Satz, ein einziger in Erinnerung, der immer noch nachhallt:

Ich bin froh, dass du da bist.

Mehr braucht es nicht, um meine Seele gesund zu machen. Alles andere ist Gerede.

Marco Fausto Gallina studierte Politik- und Geschichtswissenschaften in Verona und Bonn. Geboren am Gardasee, sozialisiert im Rheinland, sucht der Historiker das Zeitlose im Zeitgeistigen und findet es nicht nur in der Malerei oder Musik, sondern auch in der traditionellen italienischen Küche. Katholische Identität und europäische Ästhetik hängen für ihn dabei unzertrennlich zusammen. Unter den Schwingen des venezianischen Markuslöwen betreibt er seit 2013 sein Diarium, den Löwenblog.
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  1. Sie sprechen gewiss vieles Wichtige an. Ich denke an meine Bahnfahrten und dieses ständige Gequatsche und gesmse um mich herum, aber ich horche auf, wenn irgendwo ein echter Dialog stattfindet. Selten, aber kommt auch vor. Ob die Menschen vor dem Smartphone besser zu kommunizieren wussten? Ich glaube es nicht.

    Er, der Mann, „könnte reden“… und tut es auch, so wie der Autor, nach althergebrachter Männerart: gewissermaßen überindividuell. Die verbale Beschäftigung mit der, von der man ihm auch in der Kirche eingeimpft hat, dass sie unter ihm stehe, stinkt natürlich gewaltig ab gegen solche „höheren“ Kommunikationsformen.
    Also: Er bildet sich ein, er habe Überzeitliches und Überindividuelles zu sagen, und das meist, bevor er den Test in einer individuellen Konversation bestanden hat… Aber wenn das misslingt, ist natürlich die geschwätzige Frau schuld – wer sonst!

    Und sie, die Frau, kanalisiert all die unterdrückten ähnlichen Ambitionen, die Frauen natürlich haben wie Männer auch, indem sie den Kreis anzupredigender und mit ihren Ergüssen zu bedenkender Menschheit auf eine Person bezieht, den Herr Gemahl bzw. mögliche Kinder, denn mehr ließ man sie lange jahrtausende nicht mehr näher kennenlernen… – bitteschön: so hat man sie jahrtausendelang erzogen. Das „Mulieres taceant in ecclesiis“ sitzt tief und deformiert die Frau. Erst der ein Erdzeitalter eingeübte Druck, sich in der Öffentlichkeit zurückhalten zu müssen, schafft das Loriot-Bild.

    Man kann das empirisch zeigen:
    In dem Augenblick, in dem Frauen Bildung haben und gereifte Personen sind, werden Sie Ihr Loriot-Profil einpacken müssen. Gilt übrigens auch für gereifte Männer.

    Dass man sich im Schweigen versteht, ist eine Fiktion. Gott hat uns nicht umsonst die Sprache gegeben und im übrigen die Menschlein verschieden geschaffen.

    Mir steht vor Augen, dass wir unablässig beten sollen – als gerade nicht schweigen!
    Zum Schöpfer und Erlöser hin in Permanent-Kommunikation – das ist wahre Frömmigkeit.
    Die Frage, wann es Zeit ist zum Reden und wann es Zeit ist zum Schweigen gegenüber Menschen, löst sich dann von selbst und vor allem nicht pauschal.

  2. Nepomuk

    Siehe die beste Stelle aus den ganzen Harry-Potter-Büchern:

    „‚Perhaps we should wait outside in the hall, Dedalus‘, murmured Hestia: she clearly felt that it would be tactless for them to remain in the room while Harry and the Dursleys exchanged loving, possibly tearful farewells. ‚There’s no need‘, Harry muttered, but Uncle Vernon made any further explanation unnecessary by saying loudly, ‚Well, this is goodbye, then, boy.‘ […] ‚Why isn’t he coming too?‘ asked Dudley. ‚Well, he – doesn’t want to‘, said Uncle Vernon, turning to glare at Harry and adding, ‚you don’t want to, do you?‘ ‚Not in the slightest‘, said Harry. […]

    ‚But surely you know where your nephew is going?‘, [Hestia Jones] asked, looking bewildered. ‚Certeainly we know‘, said Vernon Dursley. ‚He’s off with some of your lot, isn’t he? Right, Dudley, let’s get in the car, you heard the man, we’re in a hurry. […] Hestia looked outraged. […] ‚It’s fine,“ Harry assured her. ‚It doesn’t matter, honestly.‘ ‚Doesn’t matter?‘ repeated Hestia, her voice rising ominously. ‚Don’t these people realise what you’ve been through? What danger you are in? […]‘

    ‚Er – no, they don’t‘, said Harry. ‚They think I’m a waste of space, actually, but I’m used to -‚

    ‚I don’t think you’re a waste of space.‘

    If Harry had not seen Dudley’s lips move, he might not have believed it. As it was, he stared at Dudley for several seconds before accepting that it must have been his cousin who had spoken; for one thing, Dudley had terned red. Harry was embarrased and astonished himself.

    ‚Well … er … thanks, Dudley.‘ “ (Deathly Hallows Kap. 3 S. 37ff.)

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