5 praktische Tipps für die letzten Adventstage

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Vorbereitung auf Jesu Wiederkunft – und die Feier seiner Geburt: Der Advent ist eine zweifache Zeit der Vorfreude. Foto: Breez & Baldwin via Flickr (CC-BY-2.0)

Damit sind nicht blasphemische „Spiegel“-Titel gemeint, die international für Empörung sorgen, oder sich ans Kreuz in Unterwäsche hängende „Models“.

Statt die Zeit weltlicher Dummheit und primitiver Gebärden sollte der Advent eine Zeit voll schöner, alter und einzigartiger Traditionen des Christentums sein; voller Bräuche, die Eltern mit ihren Kindern in der Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest teilen können.

Hier sind 5 praktische Tipps aus dem National Catholic Register, um gemeinsam in der Adventszeit als Christen und christliche Familie zu wachsen.

1. Die Adventskranz-Kerzen vor dem Abendessen anzünden

Es darf nicht sein, dass diese viele Jahrhunderte alte Tradition nur am Sonntag in der Kirche bewahrt wird! Jeder kann die Kerzen auch abends zum Essen anzünden.

Der Adventskranz symbolisiert mehr als nur die vier Wochen des Advent. Er kann auch die symbolischen 4.000 Jahre darstellen, die der Mensch auf Erden war, bevor der Retter geboren wurde. Unsere Kinder können abwechselnd die Kerzen anzünden und ausblasen.

Viele beten zuvor ein kleines Gebet, beispielsweise das folgende Stoßgebet: „Komm, Herr Jesus, werde in unseren Herzen geboren.“

2. Selber Werke der Barmherzigkeit tun

Wir brauchen alle greifbare Formen, um uns geistlich auf die Geburt Jesu vorzubereiten – und die Wiederkunft unseres Erlösers.

Wer dem schönen Brauch folgt, eine Krippe im Haus aufzustellen, der kann jedes Mal, wenn ein Mitglied der Familie ein Werk der Barmherzigkeitausübt, dort einen Strohhalm in die Krippe legen lassen.

Es ist ein Segen, zu sehen, wie sich die Krippe von Tag zu Tag für Jesus füllt, je näher der Tag seiner Geburt kommt. Das Jesuskind selbst wird ja erst am Heiligabend in die Krippe gelegt.

3. Beichten gehen

Wer dem Herrn den Weg bereit machen will, der muss vor allem die eigene Seele freiräumen. Dafür haben Katholiken das Sakrament der Beichte! Wer unversöhnt mit Gott seine Geburt feiern will, der steht sich letztlich selber im Weg – und kann auch nicht zur Kommunion gehen.

Papst Franziskus hat immer wieder daran erinnert, wie dringend alle Katholiken die Beichte brauchen, der Kirche ein ganzes Jahr der Barmherzigkeit verordnet und Missionare verschickt, um die Beichte wiederzubeleben. Nehmen wir die Anregung ernst und versöhnen uns mit Gott.

4. Die Kinder unterweisen

Ermutigen Sie die Kinder in dieser Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, für die anderen zu beten, im Haushalt zu helfen, mit den Bedürftigen zu teilen, die eigenen Pflichten zu erfüllen, ohne zu jammern, Opfer zu bringen, einen Abschnitt in der Bibel zu lesen, Gott zu danken, freundlich zu grüßen, nicht mit den Geschwistern zu streiten – und so weiter!

Es ist nicht nur wichtig, dass die Kinder sich verpflichten, im Hinblick auf das neue Jahr gute Taten zu vollbringen, sondern auch, dass die Eltern ihren Kindern den wahren Sinn des Advent beibringen.

Das heißt, dass sie über das Kommen des Herrn am Ende der Zeiten nachdenken und über die Geburt Jesu, sein Eintreten in die Geschichte der Menschen. Zeigen Sie ihnen auch die Bedeutung des Adventskranzes und der Kerzen auf, sowie der liturgischen Farbe violett, die geistliche Vorbereitung und Buße bedeutet.

5. Geistlich wachsen

Können Sie jeden Morgen im Advent eine kurze Zeit für das Gebet, das Lesen in der Bibel finden, vielleicht für einen täglichen Rosenkranz? Etwas davon könnte zu einer fantastischen Angewohnheit für das ganze kommende Jahr werden.

Auch jede Art der Aktivität, die sie in der Pfarrei durchführen, kann helfen. Und beten Sie, dass Weihnachten Ihnen in diesem Jahr neuen Eifer für den Glauben und eine tiefere Liebe zu Christus bringe.

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