Start Alte Messe Alte Messe statt la­ri­fa­ri Häresien

Alte Messe statt la­ri­fa­ri Häresien

Autor

Datum

Kategorie

Was muss man sich heute in vielen Predigten nicht alles anhören: Dies und das sei keine Sünde mehr, die Hölle sei abgeschafft, viele Religionen seien Heilswege … Die Häresien sind zahllos und die meisten hört man in „modernen“ Messen mit „modernen“ Priestern, die oft nicht mehr wissen wer und was sie sind.

Also: Verabschieden wir uns doch gleich von diesen ungesunden und schlimmen Entwicklungen und gehen in die Alte Messe. Dort haben schon Generationen vor uns ihr ewiges Seelenheil erlangt:

6 Kommentare

  1. Solchen Quatsch, wie hier behauptet wird, habe ich in den letzten 50 Jahren in Predigten nicht gehört – allenfalls mal sehr vereinzelt von einem nebenantl. Diakon Irreführendes wie z.B. die Relativierung des Weinwunders bei der Hochzeit zu Kana. Dem hab ich damals zumindest für die Umstehenden vernehmlich widersprochen.
    Aber Häresien gab’s auch früher – deshalb braucht man nicht gegen den Novus Ordo Missae zu stänkern, denn dieser ist eben NICHT ursächlich für den heutigen großen Glaubensabfall.

      • Ihr Kommentar, @Feingold, bezeugt nur einmal mehr die völlig inhaltsleere, selbstgerechte Arroganz derer, die sich etwas darauf einbilden, den Alten Ritus zu besuchen. Inhaltslos, keinerlei empirische Begründung, aber überheblich.

        @Josef Broszeit betont die unbestreitbare Gleichwertigkeit beider Formen der Messe, und er zeigt auch noch Wege auf, wie Besucher beider Formen als christlich, katholische Brüder und Schwestern miteinander auskommen können, so, wie es sich gehört.

        Ihr Kommentar, @Feingeist, ist einfach nur selbstgerecht, arrogant und überheblich und auch noch völlig faktenfrei – hoffentlich sind dies nicht die Früchte der Alten Messe…

        Und der Artikel selbst ist auch einfach mal wieder nur die Behauptung, die Alte Messe sei die Lösung für alle Probleme. Und es bleibt bei der Behauptung, an die man zu glauben hat – empirische Fakten, Zahlen, Nachweise? Fehlanzeige. Wozu auch? @Feingeist zufolge sind ja alle blöd, die nicht götzengleich die Alte Messe anbeten… eine ganz feingeistige Argumentation.

        Nochmal: Anbetungswürdig ist ausschlißelich der Dreifaltige Gott. Der Hype um die Alte Messe ist nur der feige Hype einiger weniger, die sich nicht mehr trauen, den Glauben nach außen zu tragen und sich in Kleingruppen von der Welt zurückziehen möchten…

  2. Ich kenne beide Messformen – die alte aus meiner Jugend sehr intensiv u.a. als langjähriger Ministrant.

    Ich habe mich lange recht schwer getan, mich mit dem Novus Ordo Missae anzufreunden, weil ich u.a. in den ersten Jahren da auch viel Willkürliches und Experimentelles erlebte, das mich abstieß.
    Aber ich habe inzwischen den Wert des korrekt und würdig gefeierten NOM erkannt, lasse mich ganz während der Messfeier auf die Texte ein und möchte auf gar keinen Fall und unter keinen Umständen zurück zur sog. alten Messe, denn mir persönlich gibt sie nichts mehr.

    Liebhaber derselben mögen sie gerne besuchen und sich an ihr hoffentlich erfreuen und geistig innerlich erheben – es sei ihnen von meiner Seite gegönnt.

    Aber vielleicht kommt man ohne Polemik gegen den NOM aus?

    Der Wert der alten Messe liegt z.Zt. meiner Meinung nach vor allem darin, dass sie wohl weitestgehend von zutiefst davon überzeugten Priestern würdig zelebriert wird und dadurch ein Vorbild und eine gewisse „Konkurrenz“ zum NOM darstellt, so dass der ordentliche Ritus wirklich ordentlich und nicht unordentlich gefeiert wird.

  3. @Novo ordo missae:
    Ach, wie tut es gut, einen so inhaltsvollen, nicht-selbstgerechten und unüberheblichen Beitrag wie den Ihren zu lesen. Die reichhaltigen Fakten, die Sie anführen, sind sicher Früchte der Neuen Messe!
    Durch diese Ihre empirischen Fakten und Zahlen wird klar, warum die die Neue Messe viel besser ist, wobei nicht ganz eindeutig zu entnehmen ist, ob sie götzengleich oder nicht-götzengleich (oder gar nicht) angebetet werden soll.
    Woher Ihre Feststellung kommt, in der Alten Messe würde nicht (oder schlechter wie in der Neuen Messe) der Dreifaltige Gott angebetet, wäre auch näher zu erklären.
    Ihr letzter Satz legt nahe, dass Besucher der Alten Messe im Gegensatz zu den Besuchern der Neuen Messe ihren Glauben nicht nach außen tragen. Na, wenn alle Katholiken, die an Weihnachten zur Neuen Messe gehen, ihren Glauben in die Welt tragen, da kommen ja goldene Zeiten auf uns zu.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Neue Artikel

Benedikt XVI. – ein theologischer Aufklärer?

Von Thorsten Paprotny Am Gründonnerstag besichtigte zur Mittagszeit eine kleine Reisegruppe aus Deutschland – ganz normale...

Tradis: Die neue Avantgarde

Schluss mit Stuhlkreis, Peinlich-Performance und Happy-Clappy. Die neue Avantgarde kann Latein, mag Tradition und Alte Messe. Der Katholizismus...

Der einzige Friday for Future

Deutsche Bischöfe huldigen Greta. Sie erhält Sonderpreise und politische Rückendeckung. Staatliche, kirchliche und gesellschaftliche Autoritäten stehen hinter ihr. Wer zweimal fürs Klima...

Brennt Notre-Dame, brennt das Abendland

Die Kathedrale von Notre-Dame in Paris steht wie kaum ein anderes Bauwerk für den Glanz des Abendlandes. Im Mittelalter haben Generationen von...

Im Westen nichts zu retten?

Eine Buchbesprechung von Harald Stollmeier Bequem ist Beile Ratut wirklich nicht. Weder in ihren Romanen, in denen sie meisterhaft...