Kinder fürs Klima!

Kinder fürs Klima!

Was muss man seit einigen Wochen nicht alles an menschenverachtenden Aussagen hören – und alles wird damit gerechtfertigt, dass dieser Menschenhass „gut fürs Klima“ sei. Das einzige, was gut fürs Klima ist, vor allem fürs Menschliche: Man sollte die unsäglichen Aussagen zurücknehmen, umkehren und auf Knien um Vergebung bitten. Worum geht es?

Um die Teufelsgeburt „Birthstrike“, eine menschenfeindliche Bewegung, die im Namen des Klimas auf Kinder verzichten will. In der Praxis wird das dazu führen, dass einige „fürs Klima“ abtreiben wollen und ganz Fromme leben dann wohl lieber direkt zölibatär und ehelos – um des Klimas willen. Wer es nicht fassen kann, tut gut daran!

Wer das alles für übertrieben hält, beschäftige sich einmal mit den Ängsten der Geburtsstreiker: „Es gibt so viele Menschen da draußen, die Angst vor einer Klimakatastrophe haben, dass sie sich gegen eine Familie entscheiden“, so die Mitbegründerin von „Birthstrike“, Sängerin Blythe Pepino, in einem Interview der BBC. Statt Kinder wollen Pepino und ihr Freund Zeit in den Klima-Aktivismus investieren. Sie ist nicht eine einsame Stimme aus London, auch unter Lehrern, Prominenten und Journalisten gibt es Jünger des Wahnsinns. Auf Stern.de ist ein Artikel mit der Überschrift erschienen: „20 BMW schädigen das Klima weniger als ein Baby.“ Es komme auf den Blickwinkel an, ob ein Baby ein „süßer Fratz“ oder „Klimabelastung“ sei (stern.de).

Die Antwort des gesunden Menschenverstandes muss genau anders lauten: Kinder fürs Klima! Kinder bringen Leben und Zukunft. Und genau diese Zukunft und das Potenzial von vielen Kindern brauchen wir, um die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft meistern zu können. Also nicht Birthstrike sondern Give Birth To A Child. Denn „wer sagt, diese Welt sei nicht mehr zu retten, hat vergessen, dass Kinder Hoffnung bedeuten“ (Honoré de Balzac).

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