Christus statt Flussgötter: Gebetssturm für die Amazonas-Synode

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Die Entdeckung der Neuen Welt. Bild: Dióscoro Puebla [Public domain]
Die Entdeckung der Neuen Welt. Bild: Dióscoro Puebla [Public domain]

Menschenopfer, Heidentum, Kannibalismus: So lebten die Völker in der Neuen Welt, die Christus nicht kannten. Sie beteten zur Sonne und zur Erde statt zum Schöpfer. Sie opferten Menschen, um ihren Götzen zu gefallen. Barbarei und Götzengeister knechteten Brasilien – bis Christoph Columbus Amerika entdeckte und Missionare (Dominikaner, Franziskaner, Jesuiten) Christus brachten und die Eingeborenen vom Götzendienst befreiten. Die Missionare schützten sie auch vor den grausamen Konquistadoren, die im Auftrag der Gier mordeten und zerstörten.

Wir dürfen nicht vergessen: das Licht Christi scheint heller als alle Lichter dieser Welt. Wo die Grausamkeit groß wurde, ist die Gnade übergroß geworden. Als die Konquistadoren ganz schlimm wüteten erschien Unsere Liebe Frau von Guadalupe, um die Neue Welt zu heiligen und zu retten. Es waren nicht die Frommen, die Lateinamerika zerstörten, sondern die Gottlosen. Männer von heiliger Gesinnung wie Bartolomé de Las Casas OP oder Petrus Claver SJ gaben ihr Leben, um der Neuen Welt das Licht Christi zu bringen. In der Schule von Salamanca arbeiteten Dominikaner, Franziskaner und Jesuiten zur gleichen Zeit an der ersten Menschenrechtserklärung der Menschheitsgeschichte: Weil alle Menschen Anteil an der gleichen Natur haben, haben sie auch alle die gleichen Rechte wie: Gleichheit, Freiheit und Eigentum. Dies galt auch für die Ureinwohner Amerikas.

Christus: das Licht der Völker

„Christus ist das Licht der Völker“ (Lumen Gentium). Die Apostel Petrus und Paulus haben zuerst Kleinasien und Europa aus Dunkelheit und Aberglaube befreit. Von dort aus sandte Christus später Apostel in die ganze Welt. Wie schlimm klingt es dann, wenn zu lesen ist, im Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode würde „Heidnischer Aberglaube als Quelle der göttlichen Offenbarung und alternativer Weg zur Erlösung“ gesehen? Wie Bonifatius damals die Donareiche fällte, muss auch heute dunkler Aberglaube schwinden und Christus leuchten.

Es braucht unseren Gebetssturm, um solche Gotteslästerungen abzuwenden. Oder in den Worten von Kardinal Burke und Bischof Schneider: „Ein Kreuzzug des Gebets und des Fastens, um Gott anzuflehen, dass Irrtum und Häresie die bevorstehende Sonderversammlung der Amazonassynode nicht beeinflussen mögen“.

Nehmen wir unsere Rosenkränze und ziehen in den Kreuzzug des Gebets!

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