Cathwalk-Kampagne: 1000 Rosenkränze für die Bekehrung des synodalen Wegs

Cathwalk-Kampagne: 1000 Rosenkränze für die Bekehrung des synodalen Wegs

ICH BETE MIT

Liebe Freunde vom Cathwalk,

am 1. Advent hat nicht nur das Kirchenjahr begonnen, sondern auch der „synodale Weg“. Der Cathwalk lehnt den synodalen Weg – so wie er jetzt ist – vollständig ab. Gerne machen wir nochmal deutlich, wofür der synodale Weg steht und warum wir ihn voll und ganz ablehnen müssen:

Den synodalen Weg kann man mit einem Satz zusammenfassen: „Ich mach mir den Glauben, wie er mir gefällt.“ Maßstäbe sind nicht mehr Schrift und Tradition, sondern Gefühl, Wille, Meinung, Zeitgeist. Der synodale Weg ist die konsequente Folge des Glaubensabfalls und der damit verbundenen schlechten Theologie.

Wir dürfen nicht ändern, was Gott festgelegt hat. Wir müssen dem Wort Gottes gehorchen und dürfen uns nicht stolz darüber erheben. Es gab in der Geschichte immer die Versuchung, den Glauben an zeitliche Umstände anzupassen, ihn zu verweltlichen, den Weg der Versuchung zu gehen. Das aber ist der Weg der Schlange. Es ist der Weg der Weltlichkeit, der bequeme Weg, der das Kreuz Christi verleugnet. Selbst Petrus wurde streng ermahnt, als er diesen Weg gehen wollte: „Tritt hinter mich, du Satan! Ein Ärgernis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen“ (Mt. 16, 23). Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen!

Wie korrupt und faul müssen wir sein, wenn wir Deutsche Katholiken einen Sonderweg gehen wollen? Einen deutschen Sonderweg, an dessen Wesen die Kirche verwesen würde?

Papst Franziskus warnt vor einer falschen Richtung des synodalen Wegs

In einem Brief an die deutschen Katholiken vom 29. Juni 2019 warnte Franziskus davor, dass die Synode in eine falsche   Richtung führen könnte. Es sei „die größte Sünde der Verweltlichung“, wenn man beim „Synodalen Weg“ nur den Einklang „mit  einer bestimmten Gruppe“ beabsichtige.

Wen könnte er mit „einer bestimmten Gruppe“ gemeint haben? Bürokratische Berufskatholiken wie jene vom ZdK? Bei der Vollversammlung am 10. und 11. Mai 2019 in Mainz hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken seine „Kernforderungen“ genannt:

•  Frauen Zugang zu allen kirchlichen Ämtern gewähren (das heißt Zerstörung des Priestertums)

• Zölibat abschaffen (das heißt Verweltlichung)

• Kirchliche Sexualmoral ändern (das heißt Sünde legitimieren)

•  Entscheidungskompetenz für alle Getauften auf allen Ebenen der Kirche (das heißt Leugnung der Hierarchie)

Bischof Overbeck sagte: „Die alte Zeit ist zu Ende! Wir sind in einer Krise und stehen an einer Zäsur, die vielleicht noch tiefer geht als die Reformation“ – „Der Synodale Weg muss ergebnisoffen sein.“ – „Der Prozess muss in verbindliche Ergebnisse münden.“ – „Die Kritik an der Kirche muss Gehör finden, damit es zu einem echten Kulturwandel kommt“ (zum Zitat).

„Kulturwandel“ hat aber nichts mehr mit der Kirche Jesu Christi zu tun. Es gibt auch keine „alte Zeit“ oder neue Zeit in der Kirche, sondern nur die Zeit des angebrochenen Reiches Gottes und wir sollen seine Zeugen sein. Es gibt kein anderes Evangelium als das vom gekreuzigten und auferstandenen Christus und keinen anderen wahren Glauben als den offenbarten Glauben in Schrift und Tradition.

Eine „alte Zeit“ ist tatsächlich vorbei: Die Zeit, in der wir unseren Hirten vertrauen konnten. Wir sind Katholiken und werden es bleiben. Wir halten am überlieferten Glauben fest und beten für die, die ihn zerstören wollen.

Erzbischof Sheen sah schon in den 70er-Jahren das Schweigen und Fehlen der Hirten und gab den Laien einen klaren Rat, um die Kirche zu retten: „Erinnert die Bischöfe daran, wieder Bischöfe zu sein und die Priester, wieder Priester.“

Wer ist in diesem Kampf ein besseres Vorbild für uns Laien als Thomas More, der gegen die Zerstörung der Kirche durch Heinrich VIII. protestierte und dafür hingerichtet wurde? Als Heinrich VIII. regierte waren es die Laien, die sich gegen das Unrecht erhoben haben. Thomas More ist das leuchtendste Beispiel unter ihnen. Bis auf John Fisher folgten alle Bischöfe und Kardinäle dem König.

Wir aber wollen Christus folgen! Deshalb fordern wir die Umkehr zur Tradition, die Umkehr zum wahren katholischen Glauben und das Streben nach Heiligkeit. Keine weltliche Versuchung ist die Zerstörung der Kirche wert.

Die Aufgabe der Laien ist es auch, für die Kirche, den Papst, die Bischöfe und die Priester zu beten. Deshalb möchte der Cathwalk eine Kampagne starten: 1000 Rosenkränze für die Bekehrung des synodalen Wegs. Hier kann man sich eintragen (auch anonym):

ICH BETE MIT

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