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Meinung

Forderung: Mehr Spaltung der Kirchen!

Ökumene – das ist die Parole unserer Zeit in unseren Gemeinden. Ökumene ist nichts Schlechtes, jedoch sollte sie auch nicht zum goldenen Kalb werden. Wir brauchen mehr Abgrenzung zwischen den Kirchen in Deutschland.

Zunächst möchte ich in den Raum stellen, dass die protestantischen Kirchen, auf die ich mich im Folgenden beziehe, keine echten Kirchen sind, da ihnen das entscheidende Detail fehlt: Legitimation durch die apostolische Sukzession, in der Folge die Weihe, sowie die Mehrheit der heiligen Sakramente.

Derzeit ist es so, dass in vielen Gemeinden die Meinung herrscht, dass es ja egal sei zu welcher Kirche man gehe, allein Gott sei wichtig. Das stimmt soweit. Aber wenn wir es so sehr aufweichen, können wir unsere geliebte Mutter Kirche auch gleich auflösen. Wir brauchen wieder mehr Spaltung der Kirchen. Warum sollte eine nachwachsende Generation noch in der Kirche bleiben wollen, wenn doch eh alles gleich ist – eine Suppe. Ob Protestant oder Katholik ist völlig egal, Hauptsache Christ.

So einfach dürfen wir es uns nicht machen. Wir müssen wissen und auch glaubhaft vermitteln können warum wir Katholiken sind. Mit dem derzeitigen ökumenischen Kuschelkurs zur so genannten evangelischen Kirche schaufeln wir uns unser eigenes Grab. Wir machen und schlicht überflüssig.

Ziel der Ökumene soll die Verständigung der Konfessionen sein und langfristig zur Einigung führen. Sind wir ehrlich zu uns selbst, wird diese Vereinigung mit den protestantischen Kirchen nie entstehen, da eine der beiden Seiten ihren inhaltlichen Kern, also ihre Wahrheit, aufgeben müsste – die katholische Kirche wird das wohl vermutlich nicht sein.

In Vino Veritas

In einer jeden Messe erleben wir die Wahrheit in Gestalt von Wein und Brot. Die Eucharistie ist der Kern unserer Kirche, nicht die Predigt. Möchte ich schöne Reden hören, kann ich in die protestantischen Häuser oder zur örtlichen Baumarkteröffnung gehen. Das Wesen unserer Kirche ist zwar Christus und die Trinität Gottes, jedoch leben wir in der Welt und benötigen die heiligen Sakramente, so ist eine im katholischen Sinne geschlossene Ehe eben kein bloßer Vertrag, die Firmung kein Lippenbekenntnis und die heilige Beichte eben keine Therapiestunde light.

Wir brauchen eine gewisse Verbissenheit in der Sache um glaubwürdig als Katholiken in diesem Land zu leben. Holen wir uns protestantische Prediger an den Ambo oder gehen gar selbst an die protestantischen Stätten der Sonntagsreden, so verwässern wir unsere Wahrheit. Dazu braucht es natürlich auch innerkirchliche Bildung und eine starke Gemeinschaft, gute Priester und vor allem in den Diasporagemeinden geschützte Räume zur Entfaltung unseren kirchlichen Lebens.

48 Kommentare

  1. Miri 11. Februar 2018

    Halt Dein scheiss Wessimaul, Ahrendt!

  2. Isidor Matamoros 3. Februar 2018

    Apg. 15.7:
    „Nach langem Hin- und Herreden erhob sich Petrus und sprach zu ihnen: Brüder, wie ihr wißt, hat Gott lange vor langer Zeit bei euch entschieden, daß durch meinen Mund die Heiden das Wort des Evangeliums vernehmen und zum Glauben kommen“

    Weiterhin im Brief des hl. Serapion von Antiochien, daselbst Bischof von 191 bis 211 in seinem Verurteilung des apokryphen Petrus-Evangeliums: „Wir haben nämlich, Brüder, den Simon und die übrigen Apostel angenommen gleich wie Christum selbst. Was aber fälschlicherweise ihre Namen trägt, das verwerfen wir als Sachkundige“, (Migne – Patrologia graeca Band 5, Kolumne 1374).
    http://documentacatholicaomnia.eu/20vs/103_migne_pg_g/1815-1875,_Migne,_PG_005_(00-00)_Ignatius_Polycarpus_Pontifices_Romani_Saeculi_II_Melito_Sardiensis_Alii,_GM.pdf

    Was bekennt hier Serapion anderes als den Primat des Petrus, den er den anderen Aposteln voranstellt? Und seine Ehrfurcht vor diesem Namen hindert ihn ein falsches Evangelium anzunehmen, welches nicht auf den zurückgeht, den er ehrt.

    Die beiden obigen Zitate sind folgendem Werk vorangestellt: „The Tradition of the Syriac Church of Antioch concerning the Primacy and Prerogatives of Saint Peter and of His Successors the Roman Pontiffs“:
    https://archive.org/stream/traditionofsyria00bennuoft#page/n5/mode/2up

    Das Buch enthält eine Fülle von Zeugnissen syrischen Schrifttums zum päpstlichen Primat. Ein letztes möchte ich noch anfügen, weil die Griechen es aus ihren Akten des Konzils von Nizäa gelöscht haben: „As any Patriarch has juridical Power, in what he pleases, over those who are under his authority, so the Roman Patriarch has authority over all the Patriarchs ; in the same manner as (had) it the blessed Peter over the whole state of the Church“ ; (Konzil Von Nizäa, Kanon 8, Cod. de Prop. [Syriac], 27, p. 10).
    https://archive.org/stream/traditionofsyria00bennuoft#page/94/mode/2up

    Der obige Kanon wurde sogar von den Nestorianern bewahrt und in ihr Kirchenrecht aufgenommen: „And as the patriarch has authority to do all he wishes in a fitting manner in such things as are beneath his authority, so the patriarch of Rome has authority over all patriarchs, like the blessed Peter over all the community, for he who is in Rome also keeps the office of Peter in all the church. He who transgresses against these things the ecumenical synod places under anathema.” (Memra 9; Risha 8 ).

    Selbst syrische Nestorianer, aber auch Monophysiten und Monotheleten haben in alter Zeit nie gewagt das zu leugnen, was Griechen und Protestanten leugnen. Aber die Liturgie der Griechen zeugt wieder sie. Siehe ab Seite 350 in diesem Buch, welches eine Fülle von Zeugnissen bietet, aus der byzantinischen Liturgie selbst:

    https://archive.org/stream/SPeterBishopOfRome#page/n387/mode/2up

    • zeitschnur 8. Februar 2018

      Es gibt vom Konzil von Nicäa keine „Akten“, die unbestritten und glaubwürdig wären. Wir haben nur -als einigermaßen unbestrittenen Bestand – die 20 Kanones. Der Kanon 8 handelt nicht von einem „Primat Peters“, sondern von Novatianern und deren Status, wenn sie Priester sind und sich der römischen Kirche unterordnen.

      Dass ausgerechnet die Nestorianer, die man verbannt und verfolgt hat seitens der byzantinischen Kirche, einen Primat des Papstes tradieren sollen, ist einfach nur absurd!

      Aber von all dem abgesehen, sollte man fragen, was eigentlich in den ersten 3 dunklen christlichen Jahrhunderten geschehen ist. Ihr Zitat aus der Apg ist insofern wertlos, als Sie ihm hätten zugesellen müssen, dass die eigentliche Berufung zur Heidenmission schließlich Paulus erhielt – nicht Petrus. Das finden Sie in den Paulusbriefen mehr als deutlich ausgeführt. Von daher gibt es ebenfalls keinen „Primat“ Petri.

      Jeder wissenschatlich einigermaßen Bewanderte weiß heute außerdem, dass Gregor VII. bewusst Fälschungen erzeugen ließ, die den päpstlichen Primat der Vergangenheit „beweisen“ sollten. das haben Forscher schon im 19. Jh klar nachgewiesen, etwa Döllinger. Aber auch im 16. Jh wurde das schon erkannt.

      Ihre Behauptung, die syrische Kirche hätte hier etwas „gelöscht“ ist mindestns fahrlässig, denn wenn sich bestimmte Zeugnisse nun mal nicht finden, gibt es immer zwei Möglichkeiten: entweder es gab sie tatsächlich ursprünglich nicht und sie wurden anchträglich gefälscht oder als Gerücht behauptet, oder sie sind gelöscht. Für letztere Möglichkeit spricht im Falle des Petrusprimates aber gar nichts.

      Es gibt diesen Primat schlicht und einfach nicht. Aus dem NT geht er mitnichten hervor – im Gegenteil.
      Was irgendein Bischof ein paar Jahrzehnte später befunden haben will, ist dagegen kein Argument, zumal es in dem Zitat nicht um einen päpstlichen Primat geht, sondern um eine Abwägung, ob ein Schriftstück, das angeblich von Petrus stammen soll, auch von Petrus ist. Wenn es nicht von Petrus stammen solle, muss es verworfen werden – einfach, weil es gefälscht ist. Nicht wiel man anstelle vor Christus nun vor Pertus in die Knie gesunken wäre… Es ging hier schlicht und einfach um die Wahrheit und Echtheit einer Textquelle.
      Lachhafterweise zeigt uns schon diese Episode nämlich das Gegenteil dessen, was Sie zeigen wollen: schon damals trieben es Leute mit der Petrus-Idolatrie zu weit und fälschten Texte, die angeblich von ihm stammen.
      Aber es ist auch Paulus, der breits früh ankündigte, der „homo iniquitatis“ wirke bereits als „mysterium iniquitatis“. Der Antichrist war damals schon im Raume gestanden, nicht als konkrete Person unbedingt, sondern als ein angebliches Amt, das angesehen wird oder von sich behauptet, es sei Christus selbst. Nicht ein Apostel, nicht einmal der unglückselige Judas, hätte je so etwas von sich behauptet!

  3. Marieke 3. Februar 2018

    Richtig so! Keine Oikumene mit den Protestanten und das nicht mal mit Lutheranern!
    Protestanten sind des Teufels und gehören in die reinigenden Flammen der Hölle, das ist Fakt und ich finde diesen Einwand echt mal klasse!

    • Anneliese Hartmann 4. Februar 2018

      Leider ist in der Hölle kein Platz mehr für diese Christen.
      .
      Denn die Hölle ist ;-}} randvoll zugestopft mit Papisten!

      • Marieke 5. Februar 2018

        Ichfordere diesen despektierlichen Kommi zu löschen, Herr Ahrendt!

  4. Pius Thomas 3. Februar 2018

    Richtig, die protestantischen Sekten sind keine Kirchen, oder sie bilden nicht die Kirche, aber die Konzilssekte ist auch nicht die katholische Kirche, sondern eine Hausbesetzerin in Rom.
    Gültige Priesterweihen hat sie genauso wenig wie die protestantischen Sekten, insbesondere beruht ihre neue Bischofsweihe auf der neumodischen Geist-Christologie.

    Näheres dazu in dieser Broschüre in einfacher Sprache:

    https://www.dropbox.com/s/qubyks8ootdezsx/Brosch%C3%BCre%20Ung%C3%BCltigkeit%20der%20neuen%20Bischofsweihe.pdf?dl=0

    Deckblatt:

    https://www.dropbox.com/s/n6wvmohvvni1hej/Einband%20Brosch%C3%BCre.pdf?dl=0

  5. Michael Keide 30. Januar 2018

    Gut gebrüllt Löwe! Ein interessanter Anstoß.

    Aber wenn es eine Debatte ist, gibt es dann auch eine Gegenmeinung aus der Redaktion?

  6. zeitschnur 28. Januar 2018

    Ich möchte mich noch grundsätzlich zu dem Artikel oben äußern:
    Natürlich gibt es eine „falsche“ Ökumene, nämlich die, die so tut, als bestünden da eigentlich keine gravierenden sachlichen Unterschiede, als hätten die Altvorderen, die sich trennten, keine triftigen Gründen dafür gehabt und seien lediglich „Missverständnissen“ erlegen. Auch ist die Oberflächlichkeit, mithilfe derer man sich über Zerwürfnisse retten will, Motto: Es gibt nur den triftigen Grund, den ich wahrnehme, ignoriere ich ihn, ist er weg…, sachlich unangemessen und abzulehnen.
    Aber mit dieser Feststellung, DASS sie triftige Gründe hatten, ist die Wahrheitsfrage längst nicht beantwortet. Sich – wie das die RKK tut – auf den starrsinnigen Standpunkt zu stellen, sie alleine sei aus Prinzip im Besitz der Wahrheit und was immer sie vorbringe, es sei wahrer als das, was andere vorbringen, ist ein tautologisches und gewaltsames Wahrheitskritierium. Und es ist genauso abstrus und oberflächlich wie ein falscher Ökumenismus. Und es ist anmaßend und hat den wahren Gott längst ausgeklammert und eine Korrektur durch den Hl. Geist längst verunmöglicht.
    Der Artikel oben rief sofort auch diese typischen, gewalttätigen, katholischen Reaktionen hervor, die hier – im Grunde die mE ebenfalls oberflächliche Aussage des Artikels unterstreichend – zu Wort kamen und gegen die sich ein inzwischen leider mE in der Sache zu Unrecht gelöschter Kommentator heftig wandte.
    Im Ergebnis jedenfalls unterstrich die Lösch-Aktion, vielleicht ungewollt, die gewaltsame Haltung und macht damit eine Aussage, die uns nachdenklich stimmen sollte.
    Ich möchte mich nicht beteiligen an einer Urteilerei darüber, wer nun vor Gott im Besitz der Wahrheit ist und wer nicht.
    Ich bin nicht Gott, und es steht mehrfach geschrieben, dass nur Er alleine die Herzen kennt und nur er alleine weiß, wen er kennt. Jesus sagt den Jüngern mehrfach, dass es Leute geben wird, die glauben, in seinem Namen ach so große Dinge bewirkt zu haben, aber er sagt, er kenne sie nicht. Und obwohl das NT warnt davor, zu „lehren“, hatte diese Kirche obsessiv nur eines im Sinn: zu lehren („magisterium“). Das größte Übel würde dadurch bewirkt, schrieb einst der Jakobusbrief – und: ist es nicht so gekommen?
    Eine Kirche, die sich von solchen Worten nicht warnen lässt, macht sich alleine schon dadurch fragwürdig.
    Es geht hier nicht um die bunte Vielfalt religiöser Ansätze und Folkloren, sondern darum, dass ich persönlich vor Gott stehend weiß, dass ich nichts zu bringen habe, nichts verstehe von den höheren Dingen, angewiesen bin auf seine Belehrung (nicht auf die hochmütiger Männer) und niemandem trauen sollte, nur weil er behauptet, er sei von Christus beauftragt. Das muss immer aus innerer Distanz nachprüfbar bleiben, ob er das ist. Die RKK hat aber dafür gesorgt, dass wir das nicht mehr nachprüfen, sondern uns ihr bedingungslos ergeben, ja: sie fordert das sogar dogmatisch ein. Sie fordert faktisch einen orwellschen Zustimmungsfanatismus von uns ein. Zu dem Behuf hat sie auch einen oberflächlichen Ökumenismus propagiert, um alle Welt über ihren Anspruch zu täuschen, den sie aber wieder lauthals erheben wird, flüsternd in unauffälligen Schreiben hat sie ihn ohnehin immer aufecht gehalten. Der Artikel geht bereits in diese Richtung, und ich bin da nicht dabei. Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Und eine Kirche, die es schafft, den Unterschied ziwschen Gott und Hierarchie so zu vernebeln, dass das ein und dasselbe zu sein scheint, kann nicht von Gott kommen. Denn nur eine einzige Differenz auf Erden sollte immer klar bleiben: die zwischen der Stimme des Hl. Geistes und die unserer menschlichen Stimme. In einer unsäglichen Hoffahrt beruft man sich auf „Wer euch hört, hört mich“ – nur: was hat Jesus damit gemeint? Hat er gemeint, dass jedes noch so üble Geschwätz selbsternannter „Apostelnachfolger“ AUS PRINZIP SEINE Stimme ist? Hat nicht schon Israel sich an diesem Punkt in einen schweren Irrtum gestürzt? Wem galt diese Aussage Jesu? Einem „Apostelnachfolger“ (den es im NT NICHT gibt!) oder einem „Propheten“? Es kann an sich nur der Prophet sein, wie schon im AT – nicht die Priesterkaste ist dazu berufen, sondern Propheten, die freie Wahl des Hl. Geistes, über die kein Mensch bestimmen darf… Viele würden kommen und in seinem Namen reden, warnt uns der Herr. Warum nicht auch Apostelnachfolger, die zwar formell ein Amt haben, aber dennoch nicht mit Seiner Stimme reden? Gerade die „Absicherung“ durch „Ämter“ blendet am meisten darüber hinweg, dass einer vielleicht ein Lügner und Betrüger ist. Es ist nicht anders als in der Politik. Wozu müssten wir einen „Geist der Unterscheidung“ verliehen bekommen, wenn man ja immer nur auf die Hierarchen hören müsste, und alles wäre gut?
    Wenn aber das Unterscheidungsvermögen nur der Geist selbst eingibt – wie sollte man genau das plötzlich wieder „inszenieren“ wollen vonseiten gewaltsamer, eifernder Menschen?

  7. Christoph Hagen 27. Januar 2018

    Ja, natürlich erfordert dann das Kriterium „Gültigkeit“ eine vertiefte Sicht. Es ist ja auch ironisch, dass die Liturgiereformer einerseits unterstellen, die Scholastik hätte einen Konsekrationsmoment und die Wandlungsworte steril isoliert und dann genau das tun, nämlich isolierte (und umformulierte!) Wandlungsworte genommen und rundherum neue „Hochgebete“ gebastelt haben – statt des Canon. Hochgebet I ist wegen dieser Neufassung der Wandlungsworte auch nicht mehr wirklich der Canon Romanus.

    • Isidor Matamoros 3. Februar 2018

      Richtig Christoph, bist ein schlaues Kerlchen!
      Und da es bei dem Kriterium der Gültigkeit nicht nur um die Messe geht, sondern um das, was die Messe erst ermöglicht, nämlich das Weihesakrament, sollte man hierauf besonderes Augenmerk werfen. Das Thema ist Dir hinlänglich ja bekannt. Es gibt hierzu ein neues und vereinfachendes Buch, welches auf Deutsch bei Editions Saint-Rémi erscheinen ist, mit dem Titel „Geist-Christologie und das Pontifikale Pauls VI.“:

      http://saint-remi.fr/fr/theologie/1502-geist-christologie-und-das-pontifikale-pauls-vi.html

  8. Jani 23. Januar 2018

    Warum wurden denn die Kommentare von Herrn Dr. Bühning unter diesem Artikel entfernt? Fanden hier Zensurmassnahmen (durch Zwänge / Drohungen finanzieller, juristischer o. A. Art) statt?

    Ich wollte die reichhaltige Diskussion in diesen Kkmmentaren und auch unter den besagten Kommentaren gerade auf dem Weg zur Arbeit lesen.

    Warum wurde hier die Meinungsfreiheit von Dr. Bühning beschnitten? Des Weiteren fehlen nun alle Beiträge aller, die sich in Diskussion mit Dr. Bühning befunden haben. Da waren wertvolle Inhalte drin zu finden.
    Warum wurde hier in einem doch vermeintlich (?) freien Presseportal, unter einem Artikel eines freien Journalisten, W. Ahrendt, die Meinungsfreiheit unter einem Journalistenartikel eingeschränkt. Sagt unsere Verfassung nicht absolute Presse- und Meinungsfreiheit zu? Einen rechtfertigenden Grund konnte ich zumindest bis gesternabend nicht feststellen.
    Ich finde das sehr bedenklich und auch sehr bedrohlich, wenn hier einfach Kommentare und Antworten auf die Artikel auf die Kommentare eines Mannes in einer Nacht und Nebel Aktion verschwinden!

    Ich bin ja von der Zensur-/Löschmassnahme ebenfalls betroffen.

    Ich bitte um eine Stellungnahme!

  9. Jani 22. Januar 2018

    Also ich finde den Punkt gut, der hier gemacht wird. Betonen warum wir katholisch sind, das der Welt zeigen und im Umfeld leben.
    Kinder die nicht wissen warum sie katholisch sind, sind schon quasi verloren.

  10. zeitschnur 22. Januar 2018

    Bin einigermaßen erstaunt über diesen Artikel und die Debatte drunter… Oder besser gesagt: Ich bin es nicht. Wir talibanisieren uns immer mehr. Bravo. Und noch ein bisschen weiter, im Verbund mit politischen Entwicklungen, und all das hysterische Gekreische von der drohenden Eine-Welt-Religion, die die bösen protestantischen Freimaurer angeblich planen, wird einem anderen Konstrukt weichen, das Autoren wie der oben herbeigefleht haben: Konfrontation, bald auch vielleicht blutig.
    Nachdem unser ach so traditioneller Kardinal Burke mit einem Steve Bannon, der den satan für eine „Kraft“ („power“) hält und die Finsternis „gut“ nennt (darkness is god), seit Jahren kollaboriert, um irgendeine Rekatholisierung zu schaffen, die auch die Church of Satan gut findet, sollte man vor Augen haben, was die Stunde geschlagen hat. In dieser Kirche geht es nicht mit rechten Dingen zu, und es dürfte alles anders sein, als die meisten es ahnen. Fallt doch nicht auf die angeblichen Schützengräben herein, die man extra für uns katholische Laiendeppen aufbaut, um uns abzulenken von den wahren Frontlinien!
    Der Autor möge sich überlegen, welcher Geist die Kirche dazu gebracht haben mag, jahrhundertelang Andersdenkende zu ermorden. Dieser dämonische Stil setzte exakt im Jahr 325 ein, als ein gewisser weltlicher römischer Imperator die Kirche für seine politischen Zwecke instrumentalisierte und ihre inneren Krisen dazu verwendete, in ihr „Einheit“ erzeugen zu wollen, um eben sein weltliches Reich zu einen und zu stabilisieren. Der Wunsch nach Einheit ist so doppelbödig wie der nach Differenz!
    Das geschwungene Weihrauchfass über der ach so wahre RKK können Sie getrost wieder ausschalten: es war und ist Politik, und diese wahre Kirche ging, einmal den Blutgeruch der Macht in den Nüstern, fortan über Leichen.
    Die Kollateralschäden dieses „apostolischen“ Selbstverständnisses, nämlich eine sich fortsetzende Kirchenspaltung, kann kein Mensch, der bei Sinnen ist, schönreden, denn der römische Geist schaffte, um die Kirche zu einen, ihre brutale Spaltung. Mit dieser Absurdität wird niemand fertig, das lässt sich nicht logisch auflösen und führt uns eher dazu, uns viel stärker an den Herrn selbst zu binden und nicht an diese machtgeilen, aufgeblasenen Kleriker und Hierarchen, die ihr Amt so oft dazu missbraucht haben, „Höheres“ sein zu wollen.
    ME kam das Vaticanum II zu spät. Die Kirche war ein bereits innerlich hohlgefressener, morscher Bau, der durch den leisesten Reparaturversuch in sich zusammenstürzen musste. Hätte man alles gelassen wie es war, wäre es mit einer Zeitverzögerung dennoch eingestürzt. Man hätte, wie es Hadrian VI. 1522 wollte, damals eine vernünftige Bußreform durchführen müssen. In Sack und Asche hätte die ganze Kirche gehen müssen. Aber sie blies sich nur noch mehr auf und verfinsterte sich noch stärker, als sie es mit Horrorpäpsten wie Gregor VII. oder Bonifz VIII. und deren Geistesverwandten bereits getan hatte. Die Kirche hat mit Hadrian VI. ihre letzte Chance verpasst. Seither ging es abwärts, wurde immer enger und erstickender und mörderischer, wurde überrollt vom Aufstand derer, die die Nase voll hatten. Hinzu kam die Wissenschaftsentwicklung, die einen Teil des kirchlichen Lügengebäudes und ihre Fälschungen entlarvte.
    Wer in die Geschichte dieser Kirche schaut, die der dämonischen Züge nicht entbehrt, sondern sie reichlich aufweist, der sollte das Maul über die Protestanten und Orthodoxen oder dissidente Gruppen nicht aufreißen: es ist pure Verzweiflung, die diese Trennungen schaffte, Verzweiflung an der Kirche und ihrer Unwahrhaftigkeit, ihrer Verlogenheit, Verzweiflung an den Männern (!), die sich hier ein gutes Forum schufen, Hahnenkämpfe des Geistes zu veranstalten und einen weiblichen Hühnerhof seufzender Bewunderinnen zu schaffen, über jeden Buchstaben Debatten zu führen, die selbst die Pharisäer verabscheut hätten, und sich zu Verwaltern Christi aufzuspielen, die dem wahren Herrn der Kirche keinen Raum mehr zugestehen, den der vielleicht zur allseitigen Überraschung selber bestimmen könnte.
    ER wird wiederkommen, und es hat sich nichts geändert: die Worte Jesu, seine Klagerufe über Jerusalem treffen noch viel mehr die Christenheit, die sich noch wüster und widerlicher aufgeführt hat, als es Israel tat, das ihn kreuzigte.
    Es sollte uns flau werden angesichts dieser verheerenden historischen Bilanz!
    Was, so steht es mir oft vor Augen, wenn ER plötzlich kommt und all dieses Gehetze und Geschachere, all dieser machtgeile Größenwahn „apostolischer“ Männer und die geschwollenen maskulinen Kämme ihren Laiengenossen, all das aggressiv-bigotte Geschleime dämlicher Frauen in deren Gefolge wird beiseite gerückt, weil ER ER ist und es nicht nötig hat, was wir veranstaltet haben, ja, viel schlimmer noch: Was, wenn alles, was wir hier getrieben haben, sich als vergeblich erweisen wird, wenn ER seine Bücher auftut und wir einfordern, dass wir in Seinem Namen doch die größten Wunder getan haben, und ER sagen könnte, wie ER es doch warnend vor Augen gestellt hat, ER kenne uns nicht? Was, wenn schmerzlich wie ein Blitz am Himmel klar wird, dass nicht alle, die „Herr, Herr“ gesagt haben, das Himmelreich erlangen, und diese nicht immer die anderen sind, sondern wir selbst? Was, wenn ER dann Menschen segnend in Seine Arme schließen wird, die sich wundern werden darüber, die wir verachtet und zum Teufel gejagt haben, Menschen, die ihr Leben auf den kirchlichen Scheiterhaufen ausgehaucht haben unter Qualen, die von Inquisitoren zermürbt und gefoltert wurden, Leute, die mit Psychoterror zum Glauben gezwungen wurden, Völker, die man mithilfe von Drohung und Waffengewalt „taufte“, Frauen und Männer, die nicht um der Kirchenoberen willen lügen wollten oder Lippenbekenntnisse abgeben?
    Hat die Kirche nicht die Besten ermordet?
    Und täte sie es heute nicht wieder, wenn sie nur könnte?
    Manche Kommentare hier sprechen dafür.
    Und ich habe genug Erfahrung in katholischen Szenen, dass ich weiß: Ja, das Mittelalter ist nicht vorbei, es ist nur unterdrückt, und es wird wiederkommen in einem Blutrausch, der sich auch hier ankündigt. Es gibt ein enormes Hasspotenzial unter Katholiken, und ich will damit nichts zu tun haben!
    Wenn ich nicht wüsste, dass ER der Herr ist, ich könnte vergehen vor Verzweiflung.

      • Valentin 27. Januar 2018

        Zu Anmerkung 15 bei der „nachtodlichen Belehrung“:
        (in dem angegebenen pdf-Dokument dort auf Seite 31)
        …………………………………………………………………………

        Ja das ist ja wirklich u n e r h ö r t !
        Wie kann denn dieser Mann so etwas schreiben!

      • zeitschnur 27. Januar 2018

        Nach den Worten Jesu ist die sichtbare Kirche mit fortschreitender Zeit ein immer verunkrauteterer Acker.

        Das kommende Reich aber, das noch verborgene, ist „nicht von dieser Welt“.

        Das ist nicht Kontrast, sondern Aufhebung.

  11. Wilhelm Ahrendt Autor des Beitrages | 21. Januar 2018

    Hallo Herr Bühning,
    eigentlich gege ich nicht auf Diskussionsbeiträge ein, es sei denn ich werde direkt inhaltlich angesprochen. Ihre besogrte Mailflut hat man mir weitergeleitet. Ich vertrete eine andere Auffassung davon, wie mit Kommentaren umgegangen werden soll. Solange nur ich selbst beleidigt werde ist mir das egal und zeigt eher, dass ich etwas angestoßen habe und vielleicht auch mal tiefe Emotionen angesprochen habe – das ist doch gut. von wichgespülten und kuschelkursmäßigen Beiträgen gibt es genug im Netz. Es ist doch schön, wenn Menschen die für etwas brennen auch einmal hinterm Ofen hervorgeholt werden.

    Außerdem bin ich mir sicher, dass z.B. J. Trappmann oder M. Richter meinen Text besser verstanden haben als Sie es bis jetzt taten.
    Weiter ist anzumerken, dass ich

    Ihr Satz „So darf ein Katholik nicht denken“ zeigt welchen Kindes Sie sind, denn Denkverbote sind sehr anachronistisch und in einer freien Gesellschaft undenkbar. Gleichzeitig ist im Vaticanum II die Gewissensfreiheit und die Freiheit des Denkens stärker betont worden, also warum sollte ich das nicht auch tun.

    [quote]Die Kommentare von Trappmann, Richter und „Don Albino“ zeigen, welche ein Hasspotential Ihr Beitrag bei bestimmten Lesern offenkundig entfacht hat.[/quote]
    Ich denke nicht, dass das Potenzial durch diese 2,5 Normseiten entfacht wurden. Die Kommentatoren haben diese Ansichten sicher schon vor dem Genuss meines Artikels gehabt. Das einzige was hier passiert ist, dass Menschen ihre Meinung offen geäußert haben. Ich weiß nicht wo Sie wohnen, aber ich vermute nicht in einem Diasporagebiet – hier ticken die Kirchturmuhren noch ein bisschen anders und das ewige Licht an den Tabernakeln leuchtet noch etwas kräftiger.

    Abgesehen davon sind die Kommentare hier eher moderat einzuschätzen in meinem im Text verlinkten Artikel zur Abschaffung der staatlichen Ehe ging es viel heißer her. 😉 (Siehe: M. Landwor, Christine Buck, Roland, etc.)

    [quote]Nun meine inständige Bitte an Sie: Bitte distanzieren Sie sich nun in diesem Diskussionforum ausdrücklich von der hier vertretenen Auffassung, dass Protestanten per se nicht in den Himmel kommen können.[/quote]
    Wir sind hier nicht in China. Ich darf frei sagen was ich will und unsere Kommentatoren dürfen ihre Sichtweise auch kundtun, genau wie Sie es ja auch machen. Ich distanziere mich nicht von Aussagen, die ich hier so nicht getätigt habe und ich werde hier auch keine Zensurmaßnahmen durchführen (lassen).

  12. Jürgen Trappmann 20. Januar 2018

    Protestanten sind schlicht keine Kirche. Gut, dass das endlich mal jemand sagt.
    Ich würde weiter gehen: Protestanten sind sicher Christen. Das macht es für sie aber nur schlimmer! Sie leben in ständiger Sünde. Petrus und seine Nfhfolger, auf ihn ist die Kirche gebaut. Sie verleugnen diese Wahrheit.
    Ich komme aus Brandenburg. Hier ist es wirklich schwer seine Glauben zu behalten. Um zu vermitteln warum wir katholisch sind, dürfen wir auch einfach keinen Irrglauben und Irrwegen nachlaufen. Wir müssen einfach das Salz der Erde sein und unsere Einzigartigkeit bewahren. Wir müssen zeigen warum wir das auserwählte Volk sind, jeder der mag darf sich uns ja anschließen.
    Ich bin aber der Überzeugung, dass Protestanten als ständige Sünder vom Heil ausgeschlossen sind und mit dem Zorn Gottes bestraft werden.

    • Josef Broszeit 20. Januar 2018

      Die Kirche Jesu Christi, des HERRN, ist auf diejenigen gebaut, die wie der hl. Apostel Petrus im Evangelium zum einen Jesus Christus als den Messias, den einzigen Sohn des lebendigen Gottes erkennen und bezeugen und zum anderen IHN, den HERRN, unbedingt lieben so wie eben der hl.Petrus es dem Auferstandenen am See dreimalig bezeugt.
      Die Frage der christlichen Konfession ist da eher sekundär – da gebe ich Dr. Büning recht.

      • Josef Broszeit 21. Januar 2018

        Um es ganz deutlich zu sagen:

        Es ist unsinnig bzw. unverschämt, evangelischen Christen per se und pauschal die Kirchlichkeit oder gar das ewige Heil bei Gott absprechen zu wollen.

    • Katharina 30. Januar 2018

      Endlich spricht es mal einer aus!

  13. Gästin 19. Januar 2018

    Ein stiller Applaus für Herrn Büning. Danke.

    • Lars Bancini 20. Januar 2018

      Auszug aus einer Belehrung aus dem Jenseits (Privatoffenbarung)
      ………………………………………………………………………………………

      „Ein ausdrücklicher Befehl Jesu an die Apostel, Nachfolger in ihrem Amt zu benennen, findet sich in den Evangelien nicht. Der Apostel Petrus beruft sich bei der in der Apostelgeschichte geschilderten Nachwahl des Apostels Matthias (Apg 1,15–26) jedenfalls nicht auf das Geheiss Jesu. Er bezieht sich vielmehr auf Verse aus dem Buch der Psalmen. Die apostolische Sukzession ist auch in den ersten christlichen Jahrhun-derten aus Sicht der historischen Wissenschaft nicht nachweisbar. Erst ab dem 12. Jahrhundert lässt sie sich verfolgen.

      Dass die „apostolische Sukzession“ alleiniges Merkmal für die „wahre Kirche“ sein sollte, ist nicht vernunftschlüssig. Denn auf dem so aufgefassten Grundsatz können ja auch unwürdige Amtsträger, die durch Weihe in der Sukzession stehen, nach Gutdünken mit ihrer apostelgründig verliehenen Vollmacht umgehen und dann ganz neue Gemeinschaften gründen.

      In der Katholischen Kirche wurde dem Sukzessionsmerkmal im Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) daher das Kollegialitätsmerkmal zur Seite gestellt. Die Vollmacht eines auch apostelgründigen Bischofs beruht demnach auch auf eine Einbindung in den Episkopat unter Leitung des Papstes gesamthaft.

      Weil nicht Charakter, Bildung, Tauglichkeit, Eignung, seelsorgerliche Erfahrung und weitere Merkmale für das Bischofsamt an erster Stelle stehen, sondern die „aposto-lische Sukzession“ CONDITIO SINE QUA NON ist, spricht Karl von Hase (Handbuch der Protestantischen Polemik gegen die Römisch-Katholische Kirche, 5. Aufl., Leipzig 1890, S. 429; auch als Digitalisat verfügbar) sicher nicht ohne Grund von einem „Wahn bischöflicher Succesion“.

      Quelle:
      http://www.wiwi.uni-siegen.de/merk/stilling/downloads/nachtod_theo_jst/priestertum.pdf
      dort Anmerkung 19

      • Konrad Eberlein 24. Januar 2018

        Danke!
        Das ist in allem nachvollziehbar.
        Ob es aber tatsächlich vom Jenseits kommt?
        Da habe ich meine Zweifel!

  14. Malte 19. Januar 2018

    Es ist stark anzuzweifeln, dass die ‚apostolische Sukzession‘ (Weitergabe der Bischofsweihe durch Handauflegen) von Jesus bis zu den heutigen katholischen Bischöfen tatsächlich vorliegt. Historisch nachweisbar sei sie erst ab dem 12.Jahrhundert. Zweifeln lassen mich auch die bisherigen Geschichtsfälschungen der katholischen Kirche, um gut dazustehen bzw. zu überleben (nach ihrer Abspaltung von der orthodoxen Ostkirche).

    Aber selbst wenn, unwahrscheinlich, die apostolische Sukzession vorliegen sollte: Ist sie wirklich Heilsvoraussetzung? Und Voraussetzung für Kirche? Ich lese davon nichts in der Schrift, lasse mich aber gern eines anderen belehren.

    Was z.B. nützt die ‚Mitgliedschaft‘ in der katholischen Kirche mit eventueller a.Sukzession, wenn ich wiederholt sündige und die Sünden anderer decke und fördere? (Ich meine beispielsweise pädophile Verbrechen.) Oder wie ist es mit der Herabwürdigung priesterlicher ‚Haushälterinnen‘ und dem verpflichteten Verschweigenmüssen der gemeinsamen Kinder? Jeder Mensch spürt: hier stimmt etwas im Kern nicht. Was nützt da die angebliche Tradtion der Bischofsweihe bis zu den Aposteln zurück?
    Verstehe mich keiner falsch: Wer umkehrt kann gerettet werden. Aber hier liegt das Problem ganz offensichtlich im System (bzw. hat System), gedeckt u.a. von Bischöfen die angeblich in kontinuierlicher Reihenfolge letztlich von Jesus durch Handauflegung geweiht worden seien.
    Das läßt nicht nur mich an der Heiligkeit der katholischen Kirche zweifeln.
    Davon ab finde ich vieles gut und vorbildlich an dieser Kirche und ihrer Gläubigen.
    Aber meine Frage ist: warum ist die Folge der Bischofsweihe durch Handauflegen bis zu den ersten Aposteln zurück kirchenbegründend und damit letztlich Heilsvoraussetzung (außerhalb dieser kath. Kirche kein Heil). Woher nimmt jemand diese Idee? Ist davon etwas in der Schrift zu finden.

    • Malte 19. Januar 2018

      Danke für den Link. So ist sowohl die katholische Sichtweise zu verstehen als auch ein Ausblick auf Ökumene. Und der Weg zum Heil wird eindeutig an den Glauben an Jesus Christus geknüpft. Dafür bin ich dankbar, denn es lässt mich auch besser die katholische ‚Gemeinschaft‘, als von Jesus kommend und auf Ihn sich berufend, erkennen. Allein aus Glauben möchte man anfügen, aber bereichert mit der Idee: es gibt eine körperliche, traditionelle Weihe, die wohl weit zurückreichen kann. Zusätzlich noch die weiteren Sakramente. Ja, dies sind den Protestanten vielleicht noch verborgene Schätze. Mal sehen, was aus all dem wird.

  15. Maik Richter 19. Januar 2018

    Ich sehe das genau so. Ich wohne im Spreewald. Hier ist es erst,als schwer zu erklären, dass man überhaupt katholisch ist.
    Dann noch zu erklären warum und wieso ist dann eine weitere Herausforderung. Ich denke auch, dass man mehr abgrenzen muss und mehr herausstellen muss warum man katholisch ist. Das stimmt schon, meine Kinder kommen auch auch mit solchen Thesen, dass man ja auch evangelisch sein könne. Es ist doch egal.
    Als sie damit kamen, habe ich schnell Kontakt mit unserem hochwürdigen Pfarrer aufgenommen und wir haben nun eine Katchese alle 2 Wochen in der wir unseren Kindern und anderen Menschen vermitteln warum wir katholisch sind und warum wir keine Protestanten sind. Die Notwendigkeit des Empfangnisses Christi-Leibes ist uns allen nun klarer und wichtiger. Es macht eine Menge mit unserer kleinen Familie, dass wir uns wieder mehr auf auf die Kirche besinnen und mehr schauen was denn katholisch ist.

    Ich glaube auch, dass die evangelische Gemeinschaft nie mit uns einst werden kann ohne ihren „Markenkern“ zu zertrümmern. Wir werden es allein schon wegen der Weltkirchlichkeit der Mutterkirche nicht sein, die sich aufgeben kann und wird.

    Protestanten mögen nette Leute sein, also so als Memschen, aber sie liegen eben falsch mit dem was sie tun und werden wohl nie ins Himmelreich auffahren. Unser hochwürdiger Pfarrer machte uns auch aufmerksam auf eine Schrift von Papst Bonifaz, dass es kein Heil außerhalb der Kirche gibt!!

  16. Lorenz Opitz 19. Januar 2018

    Ganz anderer Meinung! Man hat den Eindruck, sie schreiben von der Notwendigkeit der Unterscheidbarkeit von Volksparteien; nicht vom Leib Christi. Daher finde ich es auch völlig verfehlt, die Suche nach der Einheit dieses Leibes mit dem goldenen Kalb zu vergleichen: Beim Kalb handelt sich um eine „Götze“, doch niemand, dem die Ökumene am Herzen liegt, wird die Ökumene selbst als Götze verehren, sondern in Gemeinschaft mit den anderen Gläubigen auf Gott verweisen. Dies ist alles andere als Götzendienst, ja sogar sein Gegenteil!

    Ich weiß, dass apostolische Sukzession, Priesterweihe und die Sakramente in der katholischen Kirche konstitutiv sind. Ich will auch gar nicht deren jeweils eigene Sinnhaftigkeit infrage stellen. Dennoch: Nur Gott selbst kann die Fundamente seiner Kirche bestimmen, und wo sagt er unzweifelhaft, dass oben genannte Phänomene in der Form, wie sie in der röm.-katholischen Kirche fest- und umgesetzt wurden und werden, eben solche unabdingbaren Fundamente sind? Im Lehramt? Das kann irren. Im Papsttum? Das kann auch irren; und wenn schon, dann dürfte die östliche orthodoxe Kirchen nicht weniger Mitspracherecht haben, da die römisch-katholische Kirche ihr historisch gesehen nicht vorausgeht. In der Tradition? Die ist vielfältig, und wer hat woher die Autorität, letztgültig zu sagen, was alles zur „Tradition“ zählt und was nicht? Der Geist weht, wo wer will.

    Sie bejahen ja selbst („Das stimmt soweit.“), dass es egal ist, wo man hin geht, und dass allein Gott zählt. Wo also ist das Problem?

    Warum sollten Nachkommende nicht in der Kirche bleiben wollen – in EINER christlichen Kirche? Was wäre daran schlecht? Worum geht es – um die Tradierung eines Streites, um religiöse Profilierung, oder um Gott; dessen irdischer Leib EINER ist? Und ganz ehrlich: Der Grund, warum die meisten Menschen der Kirche angehören, der sie angehören, ist, dass sie in diese hineingeboren wurden. Dies wäre in den meisten Fällen die ehrliche Antwort, warum jemand katholisch oder evangelisch oder… ist. Würde jeder seine Konfession nach bestem Wissen und Gewissen auswählen, könnte man keine Landkarten mit dominierenden Kirchen- bzw. Religionszugehörigkeiten zeichnen. Wenn wir uns das eingestehen, sollten wir auch nicht so tun, als wäre unsere Kirche pauschal die bessere. „Meins“ ist nicht automatisch richter als „Deins“.

    So wie die katholische Ehe „eben kein bloßer Vertrag, die Firmung kein Lippenbekenntnis und die heilige Beichte eben keine Therapiestunde light“ ist, ist eine evangelische Predigt auch keine Baumarkteröffnung. Warum können wir nicht die verschiedenen Werte und Schätze der verschiedenen Kirchen anerkennen, die der eigenen und die der anderen? Was soll dieses Gegeneinander-Ausspielen? Was ist die Wahrheit, die eine Kirche in einem ökumenischen Prozess aufgeben müsste? Was ist die „Sache“, in der Sie „Verbissenheit“ gebieten? Ist nicht die wichtigste Wahrheit und Sache der katholischen Kirche eine, die auch die anderen Kirchen teilen – Christus, der menschgewordene Gott? Wer für diese Wahrheit Verbissenheit zeigt, ist schon auf dem Weg der Ökumene unterwegs.

  17. Don Albino 18. Januar 2018

    Ich glaube schon, dass der Weg der „vermehrten Spaltung“ der Gute ist.
    Protestanten leben in ständiger Sünde und Gott wird sie leider verstoßen und sie mit Feuer und brennenden Schwertern für ihre Missetaten strafen.

    • Lars Bancini 19. Januar 2018

      @ Don Albino
      ———————–

      Apg 8, 23!

  18. Nudelwasser 18. Januar 2018

    Gönau. Und Hitler war ein Jude.

  19. Wilhelm Ahrendt Autor des Beitrages | 18. Januar 2018

    kirchlicher Charakter, ja. Aber sie sind keine Kirche. sie sind lediglich eine „christliche Gemeinschaft“, wie es das Vaticanum II nennt.

    „Gerade ihre Liebe zur Heiligen Schrift und zur Kirchenmusik beeindrucken mich sehr.“
    Ja, aber die Schrift ist eben nur eine Schrift, eig. eine Büchersammlung die von der kath. Kirche im 3. Jahrhundert nach Christi Geburt zusammengestellt wurde.
    Protestanten haben sogar eine leicht andere Bibel.
    Außerdem zeigt es ja, dass sie nichts haben als Äußerlichkeiten. Musik ist schön, aber sagt ja erstmal nichts über die Wahrheit Gottes aus. Und die Bibel nach jedem Wort befolgen erinnert mich doch schon sehr an die Pharisäer – besonders, wenn man bedenkt, dass viele die vereinfachte Übersetzung, der Übersetzung, der Übersetzung, der Übersetzung, des Urtextes nutzen.

    • Lorenz Opitz 19. Januar 2018

      Nur noch eine Ergänzung zum Umgang mit der Schrift: Abgesehen davon, dass es schon aus logischen Gründen gar nicht möglich ist, die (oftmals bildhafte und zuweilen widersprüchliche) Schrift nach jedem Wort zu befolgen, tun das zumindest die großen evangelischen Landeskirchen auch nicht! Luther, der diese nicht unwesentlich geprägt hat, hat ja selber Maßstäbe für ein Schriftprinzip gesetzt, z. B. durch sein „Was Christum treibet“; und hat verschiedenen Schriften verschiedene Prioritäten eingeräumt, und so z. B. Hebr und Jak nach hinten verschoben und die griechischen Schriften des AT als Apokryphen neben den Kanon gestellt. Und was die Textausgaben angeht: Ev. Volltheologen müssen im Studium ausnahmslos Hebraicum, Graecum und Latinum ablegen, um in den Urtexten der Bibel lesen zu können. Für das kath. Theologiestudium reicht meist „Bibelhebräisch“ und „Bibelgriechisch“ bzw. „Kenntnisse“ in den genannte Sprachen, was nicht den vollen staatlichen Abschlüssen entspricht. Zudem ist der verbindliche Text der kath. Kirche die Vulgata, also die lateinische Übersetzung. Daher muss ich Ihrer letzten Äußerung vehement widersprechen.

  20. Laser Frau 18. Januar 2018

    AIch bin in einer Freikirche in Berlin, mein Vater ist sehr engagiert und eine herausgehobene Persönlichkeit in der Kirche – oder wie Du es nennst „Kirche“! Als Tochter habe ich immer ein bisschen darunter gelitten.
    Ich finde das sehr anmaßend was Du schreibst und ich fühle mich sehr beleidigt von Dir. Aber wenn ich mir ansehen was Du sonst so hier schmierst, dann weiß ich ja welch Geistes Kind Du bist. Vielleicht fahre ich ja auch zur Hölle, dann hättest Du erreicht was Du willst und ich werde wohl nicht katholisch werden. Wenigstens müsstest Du mich dann nicht ertragen in Deinem Triumph-Himmel!

  21. Andreas Stettner 18. Januar 2018

    „….keine echten Kirchen sind, da ihnen das entscheidende Detail fehlt: Legitimation durch die apostolische Sukzession.“
    ………………………………………………………………………………………………..

    Ist denn die sog. „apostolische Sukzession“ wirklich die conditio sine qua non für eine „legitime“ (!!) christliche Gemeinschaft?
    .
    >> Professor Karl von Hase nannte diese Vorstellung einen „Wahn“. <<
    .
    Jedenfalls lässt sich dieses, aus der Sicht von Vernunft und Erfahrung außerwesentliche Merkmal schon in seinem Sinn kaum erschließen.

    • Maya 18. Januar 2018

      warum nicht? Jesus setzt seine Apostel als Nachfolger ein und nicht Habbib den fröhlichen Hindu.

      Ohne Weihe geht doch nichts und ohne Apostolische Sukzession keine Weihe. Das ist übrigens auch die Lehrmeinung der Kirche, dass Protestanten keine Kirche darstellen.

      • Andreas Stettner 19. Januar 2018

        Die Weihe ist e i n e Sache, die sog. „Sukzession“ eine a n d e r e .

        Die Aussage: “ …ohne apostolische Sukzession keine Weihe“ ist eine schiere Festlegung, die schon an Fetischismus grenzt (Professor von Hase nennt es einen „Wahn“, wie ich oben schon zitierte)..

        Der Heilige Geist wirkt, wo er will; und nicht nur dort, wo ihn (sicher wohlmeinende Theologen) ein Wirken gestatten.

    • zeitschnur 25. Januar 2018

      Das Problem der Sukzession ist, dass sie auf dem „Fleisch“ gründet:
      Denkbeispiel: alle durch Apostel Geweihten fallen ab und verfälschen die Lehre. Nach der Sukzessionsideologie sind dennoch sie die legitimen Träger des wahren Glaubens, quasi magisch – Gott muss das irgendwie deichseln, auch wenn die Herren unbekehrt sind und das Falsche wollen. Also erfand die Kirche die Lehre, der Hl. Geist habe dem Petrus zugesichert, dass er nicht irren könne.
      Allein: Jesus hat das nirgends zugesichert. Es gibt nicht eine einzige Bibelstelle und nicht eine einzige frühchristliche Quelle, die das besagt.
      Gegen die Sukzessionsideologie spricht auch die Auseinandersetzung Johannes des Täufers mit den Schriftgelehrten, die ja ebenfalls auf einer Art „abrahamitischen“ Sukzessionsideologie beharren (wie heute der Islam). Johannes sagt ihnen:
      „8 Bringt Früchte hervor, die eure Umkehr zeigen, und fangt nicht an, bei euch zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater! Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken.“ (Luk 3)
      Die Sukzession ist eine Folge dem Fleisch nach und ohne geistlichen Wert, denn warum sollte derselbe Gott, der aus den Steinen wahre Kinder Abrahams erwecken kann, nun ausgerechnet unfähig sein, auch ohne Sukzession zu wirken?
      Das passt nicht zusammen und man wird den verdacht nicht los, dass diese Lehre ein schwerer Rückfall ins Gesetzesdenken dem Fleisch nach ist.
      Auch spricht die Berufung des Paulus, die er im Galaterbrief eindeutig als „nicht durch einen Menschen“ beschreibt und auch dazusetzt, er habe sich lange Zeit genommen, bis er Kontakt mit den Aposteln, die vor ihm schon waren, aufgenommen, gegen die Lehre von der Sukzession: Paulus wurde nicht durch Petrus ein Apostel, sondern durch Christus direkt – das ist Schriftwort!

      • Christoph Hagen 26. Januar 2018

        Die Sukzession ist schlicht gewissermaßen axiomatisch. Zwar besagt diese Lehre, dass alle Bischöfe ihre Weihe auf die Apostel zurückverfolgen, doch endet jede bekannte römisch-katholische Weihelinie irgendwann 1551 oder so mit einem Kardinal, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Wer den zum Priester geweiht und zum Bischof konsekriert hat, ist nicht bekannt. Das ist kein dunkles, in den Verließen oder Archiven der Inquisition gehütetes Geheimnis, das erst von Dan Brown enthüllt werden müsste, sondern kann von jedem festgestellt werden. Na, und? Sukzession ist eben wirklich mehr kirchlich zu denken, und deshalb macht an diesem Punkt die Lehre der Kollegialität der Bischöfe Sinn, die eben auch nicht Nachfolge-Apostel sind, sondern Nachfolger der Apostel. Für mich verbürgt mehr die Handauflegung als univerales und ubiquitäres Medum der Weihe ihren apostolischen Ursprung und ihre episkopale Kontinuität als eine tatsächlich in jedem Einzelfall lückenlose Chronologie der Weihefolge, die, wie oben schon gesagt, ohnehin höchstens bis ins 16. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist und dann, zumindest empirisch-historisch sowieso ins Leere läuft.

      • zeitschnur 27. Januar 2018

        Das hat irgendwo ja schon jemand geschrieben, dass ein Unterschied zwischen Weihe durch Handauflegung und Sukzession besteht.
        Allerdings werden Sie zugestehen müssen, wenn Sie so denken, dass dann all das Gezetere um „gültige“ oder „ungültige Weihen“ überflüssig ist und in einem gewissen Sinn dann auch jede protestantische Ordination zumindest prinzipiell einen gültige Ordination sein könnte. Letztendlich leitet selbst sie sich im 16. Jh sogar noch von den „Sukzessierten“ her (was eh ein Treppenwitz ist!).
        Ende des 19. Jh gab es darüber bereits Fragen, ob etwa die anglikanischen Weihen „gültig“ seien. Die Antwort Leos XIII. war zwar abschlägig, bezog sich aber wohl v.a. auf die Inhaltsseite der anglikanischen Ordinationsformel und weniger auf eine Sukzession.
        Da nun aber die Kirche selber die Weiheformel mit der Liturgiereform 1970 verändert hat, und die reformierte Formel sich der anglikanischen inhaltlich sehr angenähert hat und das, was für Leo XIII. einst ein Ausschlussgrund war, selbst angenommen hat, kamen einige Sedisvakantisten auf die an sich ja schlüssige Idee, dann seien auch die neuen Weihen in der RKK ungültig. Anton Holzer hat darüber einen Text geschrieben, der diese Formeln genauer untersucht. Er war selbst Sedisvakantist, auch sehr streng, aber man kann sich seiner Binnenargumentation kaum verschließen (ohne sich die Prämissen deswegen zu eigen zu machen).
        Jedenfalls beißt sich die Katze in den Schwanz, und eine solche Verwirrung stammt ohnehin nicht von Gott und offenbart nur eines: das das alles ein Zinnober ohne Hand und Fuß ist, ein Jahrmarkts-Spiegelkabinett, ein Theaterspiel, und die menschlichen (!) Regisseure verdienen nur eine Frage: Was habt ihr damit vor? Was soll das?

  22. Phinchen 18. Januar 2018

    Also ich finde das gar nicht so eine gute Idee. Klar der Diskussionsanstoß ist gut, aber das mit „MEHR SPALTUNG DER KIRCHEN“ aufzumachen ist doch reichlich daneben.

    Die Idee ist sicher gut und im Ansatz auch richtige, aber … naja …

    … Allerdings ist da schon was dran, dass man mit Protestanten wohl nicht wirklich zusammen kommen kann.

  23. Markus 18. Januar 2018

    Kein schlechter Kommentar. Ich warte jetzt mal ab bis die ganzen linken aus dem Westen aus ihren Löchern kommen und auf den Artikel aufspringen, schreiben wie fürchterlich die Meinung doch ist und dann die Diskussion vergiften. 😀

  24. Robert 18. Januar 2018

    Erst dachte ich 🤬😡😠, nach dem Lesen dann 🤔🤯👍🏻 … 😍!

    Im Ernst mal, erst dachte ich was schon wieder so ein dämlicher Polemikbeitrag von dem Ahrendt, jetzt war der (wie immer eigentlich) am Ende doch mit einem guten Drive udn interessantem Denkanstoß. Ich muss leider den Hut ziehen und sagen: Clickbait, aber geil und wertvoll gemacht.

  25. Maya 18. Januar 2018

    Erst dachte ich „Was wieder für ein spinnerter Beitrag“ aber man sollte unbedingt zu Ende lesen. 😅
    Die Forderung nach Profilschärfung und mehr Unterricht ist ja durchaus eine gute und richtige.

  26. Josephine Hoffrath 18. Januar 2018

    Spannende Diskussionsgrundlage. Wir sollten da vielleicht mal drüber nachdenken. ich glaube wir reiten hier ein totes Pferd mit dem Ökumenen-Quatsch wir kommen mit Protestanten und Evangelikalen nicht zusammen!
    Das ist ein wirklich guter Denkansatz. Gut, dass er mal ausgesprochen wird! Der ein oder andere Bischof sollte vielleicht mal im Cathwalk lesen!1!!

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