Das Christentum hält, was der Hedonismus verspricht – Ein Loblied auf das Leben und die Lust

Das Christentum hält, was der Hedonismus verspricht – Ein Loblied auf das Leben und die Lust

Hedonismus kommt aus einem Grundanliegen: dem Hunger nach Leben. Es ist der Versuch möglichst viel Glück, Freiheit und Lust zu erleben, indem man seine Bedürfnisse und Triebe auslebt. Der Hedonismus will das Maximum herausholen, er strebt nach dem grenzenlosen Glücksgefühl. Soweit so nachvollziehbar und so menschlich.

Der Haken an der Sache ist, dass Hedonismus scheitert. Er ist eine Niederlage ohne Ende. Wer ungehemmt nach der Befriedigung von Spaß und Lust strebt, nährt seine Leidenschaften, seine Gier und seinen Egoismus. So macht man sich zum Knecht seiner Triebe und zum Sklaven seiner Leidenschaften. Wie ein Drogenabhängiger sucht der Hedonist immer die höhere Dosis, den größeren Kick. Er kann Exzesse in Exklusivclubs feiern, am Ende bleibt die Seele leer und kalt zurück.

Das gute Leben

Aber die Antwort besteht nicht darin Puritaner zu werden! Wehe uns, wenn wir das Leben und die Lust verdammen! Der Hunger nach Leben ist nicht falsch. Lust ist nicht böse. Das Gute kann jedoch durch falsche Erwartungen und ungeordnete Zustände schädlich werden.

Lust ohne Liebe bringt Frust. Man sieht es jeden Tag: gebrochene Herzen, enttäuschte Hoffnungen, zerplatzte Träume. Alles nur, weil Lust zum Laster und Liebe zur Leidenschaft wird. Die Tragödie beginnt, weil viele nicht mehr glauben, dass es wirkliche Liebe gibt. Liebe, die warten kann, die es wert ist, Opfer zu bringen. Tinder-Sex-Datings, One-Night-Stands und angeblich unverbindliche Sexualität entwürdigen den Menschen und den Sex. Sie lassen die Lust zu einem tierhaften Laster verkommen und schaden dem Aufbau von echten Beziehungen.

Wie kann man mit Lust gut umgehen? Die Antwort im Christentum ist ganz einfach: indem man mutig ist und heiratet. Die Ehe ist der Ort, wo Lust lebensbejahend und bereichernd wird. Wer als Christ heiratet, sagt aus Liebe Ja zum anderen – ein Leben lang. Liebe heißt, das Gute des anderen wollen und sich selbst vergessen. Nicht jedem ist das gegönnt, aber glücklicher macht nichts.

„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben“

Christus verspricht ein Leben in Fülle, als Christ vertraut man auf sein Versprechen. Gott wird nicht enttäuschen. Er wirkt auch heute in der Welt, um das Leben in die richtige Bahn zu lenken. Wo sieht man das deutlicher, als bei dem Ereignis, das heute vor 101 Jahren, am 13. Oktober 1917, in die Geschichte eingegangen ist: dem Sonnenwunder von Fatima.

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