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Als die Männer die Kirche verließen: Beendet die metrosexuellen Peinlichkeiten!

„Metrosexualität“, so Wikipedia, „bezeichnet einen extravaganten Lebensstil heterosexueller Männer, die keinen Wert auf Kategorisierung in ein maskulines Rollenbild legen“. So neutral es sich anhört, so absurd wirkt es im Alltag. Männer mit Schals, Bionade und dummen Hüten … Das wird nur noch übertroffen von „weltoffenen“ Latte macchiato-Philosophen, die meinen mit John Lennon-Attitüden die Welt retten zu können. Wie das Hipstergetränk schon nahelegt, ist dieser Lebensstil nichts als Milchschaum mit Kaffeeansatz.

Beendet die Peinlichkeit!

Was ist das? Was soll das? Welche Frau mag das, welchem Mann entspricht das? Metrosexuelle Mission ist die dekadente Diffusion einer weltfremden Pädagogik. Sie entstammt den Ideologien der 68er, nach denen es keine objektiven Werte, Maßstäbe und Ordnungen gibt. Diese Ideologien sind falsch. Denn es gibt sie, die Wahrheit. Und wer sich nicht an ihr orientiert, zerstört sich und andere.

Also beendet endlich die Erziehung zur Peinlichkeit! Vor allem in der Kirche. Klampfe und „Give-Peace-A-Chance-Hippies“ braucht kein Mensch. Die ganze Stuhlkreis-Theologie hat Millionen in den Atheismus getrieben und lässt täglich die Abrissbagger in die Kirchen kommen.

Gesundes Bild von Männlichkeit und Religion

Das Menschen- und Männerbild der letzten Jahrzehnte ist grundfalsch. Naiv, verklärt und dauergrinsend zu sein, ist kein Wert, sondern Verfall. Als bedeute Nachfolge Christi ein netter Gutmensch ohne Ecken, Kanten und Charakter zu sein. Was eine Selbstkasteiung! Gesunde Aggressionen, Wehrhaftigkeit, seinen Mann stehen, Tugend und Tapferkeit sind die Eigenschaften, die einen ernstzunehmenden Mann ausmachen. Die Stabilität im Abendland wird nicht durch Weinerlichkeit gesichert, sondern durch die Einhaltung von Tugenden.

Junge Männer wollen keine Kerze im Dunkeln anzünden und Lobpreislieder singen. Sie wollen saufen und beleidigen und müssen zur Disziplin erzogen werden. Nicht von ungefähr tun Bundeswehr und Studentenverbindungen seit Jahrzehnten sehr viel, um erwachsene Männer mit Führungsqualitäten heranzubilden. Die Kirchen müssen sich überlegen, ob sie daran wieder teilhaben wollen – oder eher für Peinlichkeit stehen wollen. Wenn sich nichts ändert, bleibt es dabei: Als die Männer die Kirche verließen und die Abrissbagger kamen …

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Der Weg in die Zukunft heißt Tradition

Die Tradition ist die Zukunft der Kirche

7 Kommentare

  1. Sabine 16. November 2018

    Hier wiederholt sich wieder und wieder derselbe Artikel dessen Grundaussage da lautet: Irgendjemand („die Kirche?“) muss Männern ihre ZItat „…Gesunde Aggressionen, Wehrhaftigkeit, seinen Mann stehen, Tugend und Tapferkeit“ zurückgeben. Und wenn dass nicht klappt wird Zerstörung angedroht: Der Abrissbagger! „Macht kaputt was euch nicht gibt was ihr haben wollt“ ist die Devise. So machen Krieger das. Hinterher ist alles kaputt und sie müssen es erst wieder alles aufbauen, aber Hauptsache: draufhauen, weil „die anderen“ einem ja was schulden und dann endlich auch leiden müssen. Entitlement vom Feinsten. Da Sie sich wiederholen tu ich das auch.

    Was ist und bleibt denn wirklich das Problem?
    Wird irgend ein Mensch daran gehindert tugendhaft, tapfer, männlich und wehrhaft zu sein? Nein. Sicher wenn jemand sich anderen gegenüber agressiv verhält wird er damit rechnen müssen, dass diese im tapfer und wehrhaft begegnen, sprich sie wehren sich und halten nicht notwendigerweise die andere Wange hin, wie es Jesus vorschlägt. Das wäre ja Social Warrior style und das möchte der Autor ja unbedingt vermeiden.

    Worum geht’s also tatsächlich? Was liegt hinter dieser „Kirche! Mach Männer zu richtigen Männern“ Sprüchen, die sich hier immer wieder in Variationen wiederholen?
    Hilflosigkeit wie Tapferkeit, Tugend, Wehrhaftigkeit mit Leben zu füllen sind ohne dafür >>von anderen belohnt zu werden<<, um dann möglichkerweise festzustellen, das der meterosexuelle Kumpel das eigentlich schon die ganze Zeit umsetzt. Wenn man sich schon anstrengt müssen andere einem doch was geben oder? Das ist doch der Deal?
    Vielleicht trinkt der meterosexuelle Kumpel das falsche Getränk, aber vom Bier trinken allein ist noch keiner tugendhaft geworden. Vom fluchen schon gleich gar nicht. Und vielleicht hat der meterosexuelle Kumpel einfach schon erkannt, was in der Bibel wider und wieder nachzulesen ist: Tugendhaft, tapfer und stark zu sein gerade auch entgegen gesellschaftliche Entwicklungen, die zur Untugendhaftigkeit aufrufen, wird nicht von der Gesellschaft belohnt. Es ist Arbeit. Es wird oft belächelt, es wird oft verspottet, es wird auch als naiv verurteilt. Keiner "bezahlt" Dich dafür. In keiner Währung. Darum geht es nicht. Nicht für einen Menschen, der eigene Werte und Tugenden hat!

    Folgendes Zitat ist eigentlich zentral für alle Artikel diese Autoren – egal hinter welchem Kürzel:
    "Sie [die jungen Männer] wollen saufen und beleidigen und müssen zur Disziplin erzogen werden."

    Ja – die Sorte junger Mann von der hier die Rede ist kann tatsächlich eins nicht: Selbstverantwortung übernehmen. Sie ist nicht bereit ihr Leben mit Werten zu füllen, wenn sie dafür nicht von Mitmenschen "bezahlt werden". Andere müssen sie kontrollieren und zurechtstutzen damit sie nur nicht selber für sich verantwortlich sind und sich verhalten können, weil ihr Erzieher ja für ihr Verhalten verantwortlich zu machen ist.
    Wo das noch katholisch sein soll ist völlig unklar. Wer keine Werte hat kann nicht die Kirche dafür verantwortlich machen. Es ist an ihm zu entscheiden welche Werte er hat und diese aktiv zu leben.
    Dazu können Sie noch 2.5 Mio Artikel derselben Bauart verfassen – es wird sich nicht ändern. Und wenn sie auch noch der Kirche den Rücken kehren (tgow) werden Sie feststellen, dass das Problem was Sie von der Kirche lösen lassen wollten immer noch bleibt. Es bleibt so lange bis Sie es lösen. Kein anderer.
    Sie haben Werte? Leben Sie sie!

  2. Nilpf 10. November 2018

    Er hat recht.

  3. Kritiker 8. November 2018

    Alter, ernsthaft? Das ist absolut ahistorisches Gequatsche. Soll das Satire sein? Vermutlich, bin da wohl zu unaufmerksam dafür heute Abend. Auf jeden Fall stimmen die aufgestellten Behauptungen nicht, womit die conclusio auch nur abgelehnt werden kann. Wer so schreibt, hat Angst, Angst vor Männern mit Schal. Wie peinlich ist das denn!

    • Uli 9. November 2018

      1. Was ist ahistorisches Gequatsche? Was ist historisches Gequatsche?
      2. „Auf jeden Fall stimmen die aufgestellten Behauptungen nicht“ – wieso?
      3. „Wer so schreibt, hat Angst vor Männern mit Schal.“
      Das ist also eine wissenschaftlich begründete Kritik (also nicht ahistorisch, stimmend, und angstlos). Ach so.

  4. Alic Rahl 8. November 2018

    Ein Menschenbild als grundfalsch zu denunzieren, halte ich für mehr als anmaßend.
    Selten so einen wichtigtuerischen Schwachsinn gelesen, der zudem keinerlei Einzelnachweise für diese derartig harten Thesen aufführt.

    • Uli 9. November 2018

      Ich halte es auch anmaßend, ein korrektes Menschenbild zu denunzieren, denunzieren finde ich generell nicht gut. Es kann aber auch sein, dass ein Menschenbild tatsächlich falsch ist.
      Ich finde es auch nicht gerade beeindruckend, ein Essay als wichtigtuerischen Schwachsinn zu bezeichnen, vor allem wenn man keine Einzelnachweise liefert.
      Ich meine, der Text ist bewußt polemisch gehalten, natürlich muss man nicht damit einverstanden sein – aber wenn man Kritik äußern möchte, sollte man versuchen, diese zu begründen.

      • Novus Ordo Missae 14. November 2018

        Dazu reicht einfach schon ein kurzer Blick in die Kleidungsgewohnheiten des acho männlichen Adels im 14. und 15. Jhdt., um nur ein einziges von vielen Beispielen zu nennen, die die Thesen des Textes oben zerlegen. Man muss es nur wissen wollen…

        „Gesunde Aggressionen, Wehrhaftigkeit, seinen Mann stehen, Tugend und Tapferkeit sind die Eigenschaften, die einen ernstzunehmenden Mann ausmachen.“

        Und Frauen nicht? Jeanne d’Arc?

        „Sie wollen saufen und beleidigen und müssen zur Disziplin erzogen werden.“

        Bundeswehr und Studentenverbindungen sind in der Tat Orte, in denen viel gesoffen wird. Aber wahre Disziplin kommt von innen, eben durch eigens auferlegte Selbstkasteiung – wie übrigens so ziemlich alle Heiligen beweisen – und nicht durch von außen auferlegten Zwang. Oder kann mir jemand einen Heiligen nennen, der durch von außen auferlegten, weltlichen Zwang zum Heiligen wurde und nicht durch inneres Gebet und das Hören auf die eigentliche Berufung?

        Das Stundengebet der Kirche ruft jeden Morgen zum Lobpreis Gottes auf, und in den kontemplativen Orden wird dieser Lobpreis tatsächlich auch gesungen – hier jedoch wird genau dies in peinlichster Weise diffamiert und denunziert:

        „Junge Männer wollen keine Kerze im Dunkeln anzünden und Lobpreislieder singen.“

        Und ja, als Reservist der Bundeswehr, als junger Mann und aktiver Sportler (CrossFit und Krav Maga) mag ich es sehr, jeden Morgen in der Dunkelheit auf dem Weg in die Arbeit am Vorbeigehen in der hiesigen Antoniuskapelle eine Kerze anzuzünden und die Laudes zu beten.

        Und ich bin mir sehr sicher, dass die meisten Suffköppe aus Studentenverbindungen und Anverwandten genau dies nicht tun… Dabei würde es gerade Ihnen helfen.

        Während meines Studiums ist aus der sogenannten „Katholischen Studentenverbindung“ in Konstanz an den Hochfesten immer genau ein Vertreter der Studentenverbindung dagewesen, ein Fuchs, der die Fahne getragen hat. Wahrscheinlich waren die anderen damit beschäftigt, ihren Rausch auszuschlafen, den sie bei ihrer Ausbildung zu „Führungspersönlichkeiten“ sich angesoffen haben…

        Dieser Text ist intellektuell erbämlich, charakterlich bezeichnend und vor allem anderen eine systematische Beleidigung überlieferter katholischer Anbetung (Lobpreis, Anzünden von Kerzen…).

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