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Betrachtungen zur Fastenzeit & Ostern

Ostersonntag: LUMEN CHRISTI

JESUS ist auferstanden – ER ist wahrhaft auferstanden! Die Auferstehung von Jesus durchbricht all die Dunkelheit und Traurigkeit, die in der Welt zugegen sind! Christus, das Licht – dieser Ruf erschallt in der Osternacht seit zwei Jahrtausenden und möchte bis tief in jedes Herz vordringen! Haben wir denn diese MEGA-Botschaft verstanden? Sind wir uns bewusst, was die Auferstehung Jesu für uns bedeutet? Im letzten Artikel dieser Reihe mache ich mich auf die Suche danach!

Die Fakten sind eindeutig

Ohne die Auferstehung Jesu Christi sind der ganze Glaube, das Evangelium und die Kirche nur eine nette Sache! Ja, wirklich! Sie können zum Imkerverein, zum Tennisverein, in den Lese-Club, zur Tee- mit-Milch-Runde oder eben zur Kirche gehen: Es wäre alles völlig gleich. Es wäre nicht mehr als mit anderen eine nette und sinnvolle Zeit zu verbringen! Wir zahlen dort und da unseren Mitgliedsbeitrag, bringen uns je nach Talent, Zeit und Rangordnung ein und machen etwas – ja, richtig, WIR machen etwas! Um das große Geheimnis der Auferstehung zu verstehen, braucht es in erster Linie die Demut anzunehmen, dass wir durch die Hingabe von JESUS gerettet sind!

Warum sollte er das getan haben? Aus absoluter, unbeschreiblicher, unendlicher LIEBE!

Nicht die Kirche, nicht ein Papst oder Heiliger der Kirchengeschichte hat uns erlöst! Jesus, der Sohn Gottes, hat sich in den Heilsplan des Vaters eingefügt und ist im Gehorsam diesen Kreuzweg gegangen – um zu dienen, um zu erlösen und um LICHT IN DIE WELT zu bringen! LUMEN CHRISTI!

Das kann man glauben oder auch nicht!

Genau das dachte auch ein Mann namens Lee Strobel. Er studierte Journalismus an der Universität Missouri und Recht an der Yale Law School. Er arbeitete 14 Jahre als Gerichtsreporter für die „Chicago Tribune“ und erhielt mehrere Preise für seine Reportagen. Er wollte seiner Frau „beweisen“, dass sie einer der größten Lügen der gesamten Geschichte auf den Leim gegangen ist. Die beiden hatten als Atheisten geheiratet und eine Familie gegründet, aber seine Frau fühlte sich immer mehr hingezogen, in der Bibel zu lesen und an diesen Jesus zu glauben. So kam es, dass Strobel – als Gerichtreporter war er an Fakten, Daten und Beweise gewöhnt –, es sich zur Aufgabe machte, diesen „Fall Jesus“ aufzuklären!

Er recherchierte akribisch alles was sich für ihn als absolut unglaubwürdig darstellte – und kam zur Erkenntnis, dass in der Auferstehung Jesu das Problem läge! Wenn er beweisen könnte, dass hier eine Lüge vorliege, dann hätte er den ganzen Glauben entlarvt! Die Gebete, das Lesen der Bibel, das Feiern einer heiligen Messe – alles wäre nur eine Farce! Dann wäre eben jede Kirche oder Glaubensgemeinschaft nur ein Verein wie jeder andere auch! Fußball oder Kirche – egal, alle laufen hinter etwas her!

Strobels Problem dabei war nur, dass er wirklich etwas gefunden hatte, womit er niemals gerechnet hätte: BEWEISE, FAKTEN und DATEN zum Leben der Person Jesus von Nazareth, zum Leiden, zur brutalsten Folter durch römische Soldaten und zum Tod am Kreuz – aber vor allem zur Auferstehung von JESUS als Mensch, als Person, vor mehr als 500 Zeugen!

Das war eindeutig! Seine so professionelle Arbeit – er hatte viele unabhängige Expertenmeinungen in den Fachbereichen eingeholt – stellte ihn vor eine große Entscheidung: GLAUBE ich daran? Glaube ich diesen Aussagen von Zeugen, Berichten und Dokumenten? So, wie er es jeden Tag bei Gericht auch erlebte?

JESUS bezahlt für DICH

Er entschied sich, seiner eigenen Arbeit, den Beweisen und Fakten zu glauben. Er entschied sich aber hauptsächlich dafür, der PERSON JESUS zu vertrauen und sich auf ihn einzulassen. Lee Strobel hat darüber ein Buch geschrieben, dieser Bestseller wurde auch verfilmt.

Seine Geschichte zeigt ganz hervorragend, wie sehr wir Menschen uns an Beweisen und Fakten festhalten wollen. Dass es letztendlich aber es ein Schritt des Vertrauens ist, der uns frei macht! Ich frage Sie: Wissen Sie (ich meine: Haben sie ein Dokument oder dergleichen?), dass Ihr Papa tatsächlich Ihr leiblicher Vater ist? Oder glauben Sie es? Glauben Sie es Ihrer Mutter? Glauben Sie daran, weil Papa immer für Sie da war und es keinen Grund gibt, diese Vaterschaft zu hinterfragen? Aber haben Sie einen Beweis dafür?

Wenn Sie in einer Ehe leben: Haben Sie einen Beweis dafür, dass Ihr Ehepartner noch nie fremdgegangen ist, Ihnen in den vergangenen 10, 20, 30 oder 40 Jahren nie untreu war?

Wieviel glauben und vertrauen wir Menschen in unserem Leben – und es geht uns unglaublich gut damit! Doch von Gott und Jesus fordern wir jeden Tag Beweise, um ihnen zu vertrauen. Das ist nicht nur unfair, sondern eigentlich heuchlerisch!

Wenn wir aber diesen Schritt des Vertrauens gehen, wenn wir unser JA zu diesem ganzen Heilsplan sagen, zu dem einen, der uns alle erlöst hat, dann bricht das Licht durch und wir werden erfüllt von Frieden, Heil und Freude!

Lee Strobel ist es so ergangen, auch ich persönlich lege dafür Zeugnis ab, unzählige Menschen haben das so erfahren!

Es ist so schwer, darüber zu schreiben, weil man dieses Geheimnis, die Passion Christi und seine Auferstehung nicht recht in Worte fassen kann. Aber vielleicht kennen Sie das Gefühl, Schulden zu haben? „Das Geld regiert die Welt“, heißt es – und vielleicht kann uns das etwas helfen. Viele Menschen haben Schulden, haben solche machen müssen, weil zum Beispiel ein Hausbau anders gar nicht möglich gewesen wäre. Die einen haben sich an Aktienmärkten verspekuliert, die anderen haben Spielschulden – und manche haben sich durch den Konsum in Schulden gestürzt. Ein beklemmendes Gefühl, das einem regelrecht im Nacken sitzt. Jetzt müssen Sie sich, bitte, vorstellen: Es kommt jemand, Sie kennen ihn nicht, es ist also ein Fremder. Er erblickt Sie, kommt auf Sie zu – und ohne dass Sie auch nur ein Wort gesprochen haben, sagt er zu Ihnen: „ICH BEZAHLE ALLES FÜR DICH!“

Ich tilge deine Schulden. Du hast 100.000 Euro, nein, sagen wir eine Million Euro Schulden bei der Bank. Der Fremde geht mit dir zur Bank und überweist dir die eine Million Euro. BUMM!

Einfach so! Nicht, weil du etwas dafür geleistet hättest, nicht, weil du die Schulden ohnehin dann wie ein Sklave abarbeiten müsstest … NEIN! Weil er dich LIEBT und er nicht will, dass du an diesen Schulden zerbrichst! Und wie die Bankangestellten da am Schalter stehen, sie noch gar nicht verstanden haben, was hier gerade abgeht, setzt er noch eins drauf und weist sie an, sie sollten doch eine Million Euro als Guthaben auf Ihr Konto einzahlen! WHAT?

Wie würden Sie sich fühlen? Was wären Ihre Worte an diesen Fremden? Wie würden Sie reagieren?

Er will der König in deinem Leben sein

Jesus hat für mich und Sie all unsere Schuld am Kreuz bezahlt! Er hat uns aus unseren Spielschulden beim Feind ausgelöst – dem Verwalter der Schulden. Wir alle haben seit diesem Tag kein Soll mehr am Konto, sondern sind immer im Haben, im Plus!

STOPP! Sie haben recht: Da gibt es noch ein Problem! Wie habe ich das nur übersehen können! Sind Sie denn bereit, mit diesem „FREMDEN“ in SEINE Bank mitzugehen? Da gibt es nämlich einige Probleme, die uns davon abhalten, diesem Mann zu vertrauen. Vertrauen – da haben wir dieses Wort schon wieder!

Wir sind oft zu stolz, uns helfen zu lassen. Wir wollen nicht, dass jemand unseren Schuldenberg kennt, geschweige denn uns darauf anspricht! Nein, das wollen wir nicht! Wir wollen uns auch nicht von jemandem bedingungslos helfen, ja lieben lassen. Wir können uns ja nicht einmal mehr beschenken lassen, ohne nicht zurückzuschrecken. Man danke an das Beispiel Weihnachten … Das kratzt gewaltig an unserem Ego, nicht wahr? Da muss es doch einen Haken geben? Ja, wenn Sie so wollen, es gibt da eine Sache, die diesem Fremden sehr wichtig wäre! ER will der König in Ihrem Leben werden!

Erst durch den Eintritt in sein Königreich kann er all Ihre Schulden bezahlen und Sie werden völlig frei – ja, sogar ein Guthaben gibt er Ihnen mit auf den neuen Weg als Königskind! Wie genial ist denn das?

Dieses Königreich, diese Bank, ist die Kirche – und der Glauben an den auferstandenen Sohn Gottes. Es ist der Weg von der Dunkelheit ins LICHT! LUMEN CHRISTI – JESUS, das Licht!

Wer Ostern nicht als persönliches Geschenk von Gott an sich, als ewigen Schuldschein verstanden hat, als Anbruch eines neuen Reiches, der wird nie in dieses helle, alles erwärmende LICHT der Auferstehung eintauchen können!

Unsere Seele dürstet so sehr nach diesem Licht, nach dieser Wärme und Liebe, die uns Jesus am Kreuz erwiesen hat, aber unsere Schulden hindern uns so oft daran, dieses Heil wahrzunehmen!

Ich beende diese Serie mit einer klaren, einfachen Botschaft: Rufen Sie ein neues Zeitalter, ein neues Reich in Ihrem Leben aus: Das Königreich JESU CHRISTI! Kommen Sie in seine Bank und lassen Sie die Schulden von ihm begleichen, er wartet auf Sie! Sollten sie diesem Fremden nicht trauen, weil Sie ihn zu wenig kennen, so hat er auch dafür gesorgt. Zu wem läuft ein Kind, wenn es Angst hat? Richtig, zur Mutter! So stand Maria unter dem Kreuz, um gültige Zeugin zu sein! Sie sah alles, das Leiden, das Sterben und seine wahre Auferstehung! Sie kommt jedem Kind Gottes zu Hilfe, was eben die tiefe Eigenschaft einer Mutter ist!

Ich wünsche Ihnen den Mut und die Gnade, sich für das Königreich JESU zu entscheiden!

JESUS ist auferstanden – ER ist wahrhaft auferstanden! AMEN!

Ein DANKE an alle Leser und Leserinnen dieser Reihe, dass Sie mich auf diesem Weg durch die Wüste hin ins neue Königreich begleitet haben! Ich bedanke mich bei THE CATHWALK für das Vertrauen und die Möglichkeit, meine Betrachtungen zu veröffentlichen. So schließe ich mit einem meiner Lieblingszitate:

„Gott ist alles, ich bin nichts, das genügt für heute!“ Johannes XXIII.

Text: Christian Schallauer / Bild: Pixabay

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