Hier sind 5 praktische Tipps aus dem National Catholic Register, um gemeinsam in der Adventszeit als Christen und christliche Familie zu wachsen.

1. Einen Adventskranz auf den Tisch stellen und ihn vor dem Abendessen anzünden

Es darf nicht sein, dass diese Jahrtausende alte Tradition nur am Sonntag in der Kirche bewahrt wird! Jeder kann die Kerzen auch abends zum Essen anzünden.

Der Adventskranz symbolisiert mehr als nur die vier Wochen des Advent. Er kann auch die symbolischen 4.000 Jahre darstellen, die der Mensch auf Erden war, bevor der Retter geboren wurde. Die Kinder können abwechselnd die Kerzen anzünden und ausblasen.

Man kann zuvor ein Gebet sprechen, beispielsweise das folgende Stoßgebet: „Komm, Herr Jesus, werde in unseren Herzen geboren.“

2. Werke der Barmherzigkeit tun

Der Advent ist eine Zeit der Vorbereitung und alle Menschen brauchen greifbare Formen, um sich geistlich auf die Geburt Jesu vorzubereiten – und die Wiederkunft unseres Erlösers.

Wer dem schönen Brauch folgt, eine Krippe im Haus aufzustellen, der kann jedes Mal, wenn ein Mitglied der Familie ein Werk der Barmherzigkeit ausübt, dort einen Strohhalm in die Krippe legen lassen.

Es ist ein Segen, zu sehen, wie sich die Krippe von Tag zu Tag für Jesus füllt, je näher der Tag seiner Geburt kommt. Das Jesuskind selbst wird ja erst am Heiligabend in die Krippe gelegt.

3. Den echten heiligen Nikolaus nicht vergessen

Nach Meinung verschiedener Historiker ist der beliebte Weihnachtsmann oder „Santa Claus“ die – zuerst literarische, dann kommerzielle – Verzerrung des heiligen Nikolaus, jenes großzügigen Bischofs von Myra, der Patron der Kinder, Seeleute und Gefangenen ist.

Die Legende von Santa Claus kommt direkt von der Figur des heiligen Nikolaus her, der gemäß der Tradition all seine Güter an die Armen gab, um Mönch und Bischof zu werden und der sich stets durch seine Großzügigkeit gegenüber den Kindern auszeichnete.

Da er ein so großer Freund der Kinder war, werden an seinem Tag – dem 6. Dezember – Süßigkeiten und Geschenke verteilt. Wer junge Kinder hat, sollte ihnen die Freude machen, sie vom Nikolaus (und in manchen Gegenden begleitet von seinem Krampus oder Knecht Ruprecht) besuchen lassen!

Der „liebe Nikolaus“ wird als alter Mann mit  weißem Bart dargestellt, der von Haus zu Haus zieht, und an die Kinder Geschenke und Süßigkeiten austeilt. Aber er ist und bleibt kein „Weihnachtsmann“.

4. Die Kinder unterweisen

Ermutigen Sie die Kinder in dieser Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, für die anderen zu beten, im Haushalt zu helfen, mit den Bedürftigen zu teilen, die eigenen Pflichten zu erfüllen, ohne zu jammern, Opfer zu bringen, einen Abschnitt in der Bibel zu lesen, Gott zu danken, freundlich zu grüßen, nicht mit den Geschwistern zu streiten – und so weiter!

Es ist nicht nur wichtig, dass die Kinder sich verpflichten, im Hinblick auf das neue Jahr gute Taten zu vollbringen, sondern auch, dass die Eltern ihren Kindern den wahren Sinn des Advent beibringen.

Das heißt, dass sie über das Kommen des Herrn am Ende der Zeiten nachdenken und über die Geburt Jesu, sein Eintreten in die Geschichte der Menschen. Zeigen Sie ihnen auch die Bedeutung des Adventskranzes und der Kerzen auf, sowie der liturgischen Farbe violett, die geistliche Vorbereitung und Buße bedeutet.

5. Geistlich wachsen

Können Sie jeden Morgen im Advent eine kurze Zeit für das Gebet, das Lesen in der Bibel finden, vielleicht für einen täglichen Rosenkranz? Etwas davon könnte zu einer fantastischen Angewohnheit für das ganze kommende Jahr werden.

Auch jede Art der Aktivität, die sie in der Pfarrei durchführen, kann helfen. Und beten Sie, dass Weihnachten Ihnen in diesem Jahr neuen Eifer für den Glauben und eine tiefere Liebe zu Christus bringe.

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