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Die Tradition zeigt die Würde des Menschen

“Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? / Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott“ (Psalm 8). Der Mensch ist als Ebenbild Gottes geschaffen. Er ist gerufen, um Gott zu ehren, anzubeten und zu verherrlichen – als Priester, im Orden, in Ehe und Familie. Er ist mehr als jedes Tier und mehr als jedes andere Geschöpf.

Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch und die Tradition macht deutlich, welche Würde der Mensch hat. Sie reduziert ihn nicht auf ein bloßes Zufallsprodukt eines chaotischen Universums, das ohne Sinn und Bedeutung dahinlebt.

Die Tradition will den Menschen in den Himmel führen

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das soll nicht nur ein Wunsch sein. Um das tatsächlich zu erleben, braucht es ein Bewusstsein für die göttliche Dimension im Menschen. Christus hat den Himmel für uns geöffnet und uns Gott gezeigt. Seine Erlösung kann uns alle retten.

Die Liturgie der Alten Messe zeigt die Sehnsucht Gottes im Menschen, die Theologie die Suche Gottes zum Menschen. Die klare Ordnung der Tradition hilft, sich im Leben richtig zu orientieren und die Würde des Menschen zu verstehen. Seine Kirche wird bis zum Ende der Zeiten dafür da sein.

Die Würde des Menschen wird im Kreuz Christi am deutlichsten: Liebe und Hingabe sind die höchsten Werte. Sie besiegen selbst den Tod, wenn der Gottmensch sich dafür opfert. Kein Tier kennt diese Heiligkeit. Viele Menschen beeindruckt diese Tapferkeit.

Die Würde gründet in Gottes Hingabe an den Menschen. Es gibt nichts auf der Welt, was das überbieten kann. Nichts, was damit vergleichbar wäre. Die Tradition hat die Liturgie und Ordnung, um dies deutlich zu machen. Zahllose Heilige haben dafür Zeugnis gegeben. Freuen wir uns darüber.

Quando uma voz perfeita encontra a acústica perfeita.(Trecho de «Ave maris stella», oração do séc. VI, na voz de Malinda Kathleen Reese.)

Gepostet von Christian Rocha am Freitag, 26. Oktober 2018

2 Kommentare

  1. autobahnkreuz 17. November 2018

    „Die Liturgie der Alten Messe zeigt die Sehnsucht Gottes im Menschen“

    Ja ja, mal wieder die happy few, wie traurig das Fußvolk, das am Sonntagmorgen in die diese blöde nachkonziliäre Messe gehen muss.

    „Gottmensch“

    Jesus Christus ist vollkommen Gott und vollkommen Mensch. Aber es ist kein Gottmensch. Den finden Sie auf gottmensch.de. Bei dieser ostentativ hier vor sich hergetragenen Rechtgläubigkeit etwas bedenklich, würde ich sagen.

  2. D(e)r Feingold 17. November 2018

    Eine Argumentation die im katholischen Weltbild absolut richtig ist und sehr schön geschrieben

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