TraditionAlte Messe und Tradition: Das Leben als traditioneller Katholik

Alte Messe und Tradition: Das Leben als traditioneller Katholik

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Alte Messe und Tradition: Das Leben als traditioneller Katholik

Wer kennt das nicht: man will zur Messe und jemand klingelt verführerisch und sagt: „Super Wetter heute, wie wäre es es: lieber direkt Biergarten als beten“ – die meisten. Die meisten kennen es nicht nicht, weil sie weder zur Messe gehen, noch den Frühschoppen genießen können. Wer aber die katholische Lebensart verpennt, gehört zum zum Establishment und schlimmer noch: er verpasst die höchste Hochkultur.

In der katholischen Lebensart gibt es alles an Gutem, Wahrem und Schönem, was man braucht: Alte Messe, Tradition, Gelassenheit und Heiterkeit. Heidenangst besiegt man mit Gottvertrauen: Ein Helles und ein Halleluja und die Welt geht ihren Gang.

Tradition heißt Geborgenheit und Ganzheitlichkeit. Jenseits moderner Abspaltung, lebt der Tradi aus dem Vollen: Zuhause, Heimat, Freundschaft, Opferbereitschaft, Ordnung, Schicksalsgemeinschaft, Familie, Liebe. Das Gute findet man nicht in modernistischer Aufblähung, sondern im Unscheinbaren. Es zählt, was sich bewährt hat. Die Rettung des Wahren, Guten und Schönen, gelingt dort, wo Güte, Freundschaft und Einfachheit gelten.

Doch jeder, der wach ist, merkt, dass heute etwas kaputt gegangen ist – an traditionellen Vorstellungen und Werten. Es ist etwas zerbrochen, was nur schwer zu heilen ist. Treffend hat dies Giovannino Guareschi in „Don Camillo und das rothaarige Mädchen“ beschrieben:

»Don Camillo, warum bist du so pessimistisch? War mein Opfer denn umsonst? Ist denn meine Mission bei den Menschen gescheitert, weil die Bosheit der Menschen größer ist als die Güte des Herrn?«

»Nein, Herr. Ich will nur sagen, dass die Leute heute an das glauben, was sie sehen und greifen können. Aber es existieren wesentliche Dinge, die nicht gesehen, nicht berührt werden können: Liebe, Güte, Frömmigkeit, Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Hoffnung. Und Glauben. Das ist die Selbstzerstörung, von der ich dir erzählt habe. Die Menschheit, so scheint es, zerstört ihr gesamtes spirituelles Erbe. Der einzig wahre Reichtum, den sie in Jahrtausenden angehäuft hat. Eines Tages, nicht weit vom heutigen, werden wir genau so sein wie die Steinzeitmenschen in ihren Höhlen. Diese Höhlen werden wie hohe Wolkenkratzer sein, mit den wundersamsten Maschinen angefüllt, aber der Geist der Menschen wird jener der der Höhlenmenschen sein.

Herr: die Menschen fürchten sich vor schrecklichen Waffen, die Menschen und Dinge vernichten. Aber ich glaube, einzig die Sachen, die ich eben erwähnt habe, können den Menschen ihren Reichtum zurückgeben. Am Ende werden sie alles zerstören, und die Menschen, befreit von der Sklaverei und allen irdischen Gütern, werden wieder zu Gott schauen. Sie werden Ihn wiederfinden und ihr spirituelles Erbe neu aufbauen, dessen Zerstörung sie in unseren Tagen beenden. Herr, wenn es das ist, was uns wiederfahren wird – was können wir tun?«

»Dasselbe, was ein Bauer tut, wenn der Fluss über die Ufer tritt und die Felder überschwemmt: die Saat retten. Wenn der Fluss sich in sein Bett zurückzieht, so scheint die Erde wieder auf und die Sonne trocknet sie. Wenn der Bauer den Samen gerettet hat, kann er ihn erneut auf der Erde ausbringen, die durch den Fluss noch furchtbarer gemacht wurde; und der Samen wird heranreifen, und die prallen und goldenen Ähren werden den Menschen Brot, Leben und Hoffnung geben.

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