Montag, 3. Oktober 2022

Verhüten für Mutter Erde: Wie der Abfall vom Christentum alte Götzen wiederbelebt

„Ich hätte gerne mehr Kinder, aber …“ Solche Art von Statements liest man in letzter Zeit immer öfter. Nach dem „Aber“ folgen keine altbekannten Argumente wie: „Ich kann mir keine weiteren Kinder leisten“ oder: „Mein Partner will keine weitern Kinder“… usw. Heute hört man immer öfter, dass man weitere Kinder „dem Planeten“, „Mutter Erde“ oder „dem Klima“ nicht zumuten könne.

Damit beginnt eine neue Stufe des postchristlichen Zeitalters. Es ist das Ende der Aufklärung und das Ende des Humanismus. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt. Zum ersten Mal seit der Renaissance wenden sich Menschen in Europa und den USA wieder verstärkt nicht-menschlichen Kräften zu und unterwerfen sich ihren angeblichen Forderungen. Das ist ausgewachsener Paganismus, Neuheidentum, Götzenkult.

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Noch vor wenigen Jahrzehnten wäre es einem Europäer nicht im Traum eingefallen, auch nur eine Sekunde kürzer zu duschen, weil das „Mutter Natur gut tut“ oder „dem Klima hilft“. Heute ist man sogar bereit, sein ganzes Leben zu ändern und auf Kinder zu verzichten, man ist bereit für „Mutter Erde“ zu verhüten. Andere gehen sogar noch weiter und sind bereit, fürs Klima abzutreiben. Ein Wahnsinn. (Siehe dazu den NZZ-Artikel: Das Klima zu schützen, heisst für sie, keine Kinder zu haben).

Diese Art von Gehorsam zeigt, dass die deutschen Bischöfe vollkommen auf dem Holzweg sind, wenn sie seit über 50 Jahren den Glauben und die Moral schwächen. Genau das Gegenteil wird gesucht. Wir sind wieder bei den Naturkulten angekommen, von denen uns der heilige Bonifatius einst befreit hat. Ist das Christentum zu schwach, wird das Heidentum zu stark.

Es gibt etwas, das wir von der aktuellen Entwicklung lernen können. Die heidnischen Götzen sind keine lieben und toleranten Wesen, welche von Asgard oder dem Olymp menschenfreundlich herabsegnen. Sie sind grausame, hässliche Gestalten, die uns das Kinderkriegen verbieten, die Menschheit als Bedrohung sehen und sogar Abtreibung gutheißen.

Die Heiden toben wieder. Die Grausamkeiten werden groß. Die Lösung ist klar: Rückkehr zum Christentum. Das Christentum ist die menschenfreundliche Antwort auf die Götzen unserer Zeit: „Als aber die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes, unseres Retters, erschien, hat er uns gerettet – nicht aufgrund von Werken der Gerechtigkeit, die wir vollbracht haben, sondern nach seinem Erbarmen – durch das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung im Heiligen Geist“ (Titus 3,4).

2 Kommentare

  1. Anstelle des wahren Gottes ist das Idol des Klimas getreten. Anstelle der heiligen Religion, der römisch-katholischen Kirche hat der Klimaschutz seinen Platz eingenommen. Die Unbefleckte wurde durch Mutter Erde ersetzt. Natur-und Umweltschutz ist natürlich wichtig, aber sollte man denn auf Kinder verzichten, nur um angeblich Mutter Erde zu schützen? Man nimmt im Kauf auf die Gebote des Ewigen zu nicht hören und zu befolgen, stattdessen folgt man dieser Ideologie. Es ist doch im Herrn das Heil, der Weg, die Wahrheit und die Quelle.

    • Ja, so ist es. Sehr traurig. Leider hat auch in der römisch-katholischen Kirche der Klimaschutz seinen Platz eingenommen und leider wurde auch im Vatikan die Unbefleckte durch die Pachamama ersetzt. Das ist Götzendienst und Greuel an heiliger Stätte. Leider hat auch der oberste Hirte und seine Bischöfe in Kanada bei dem heidnischen Ritual teilgenommen , an dem der Indianerhäuptling die Geister rief ……….

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